Essen, Trinken und gepflegt werden sind grundlegende Bedürfnisse unserer SchülerInnen.
Die Pflege der SchülerInnen wird von Kinderpflegerinnen, Krankenschwestern und LehrerInnen übernommen. Praktikantinnen und Zivildienstleistende übernehmen pflegerische Aufgaben nur nach Anleitung durch ausgebildete Krankenschwestern oder Lehrkräfte.
Pflegegrundlage bilden die ADL`s (Aktivitäten des täglichen Lebens = Kindern helfen all jene Aktivitäten auszuführen, die diese aufgrund ihrer Behinderung nicht alleine bewältigen können).
Dazu gehören:
Diese Bereiche zählen zum Unterrichtsalltag, somit gibt es keine strikte Abgrenzung zwischen pflegerischen, pädagogischen und erzieherischen Maßnahmen, sondern Pflege wird im Sinne von Förderpflege verstanden.
Förderpflege stellt – gerade für die schwerstbehinderten Schüler - eine zentrale Möglichkeit zum Aufbau und Erhalt zwischenmenschlicher Beziehungen dar, sie schafft die Grundlage für persönliches Wohlbefinden und ist damit basale Bedingung für die Teilhabe am Unterricht.
Intimität und Würde werden bei allen pflegerischen Maßnahmen, insbesondere der intimen Körperpflege, gewahrt. Deshalb wird besonderer Wert auf Pflege durch gleichgeschlechtliche Pflegekräfte gelegt.
Darüber hinaus wird die medizinische Behandlungspflege wie Katheterisieren, Sondieren, Abklopfen, Absaugen und Erstversorgung bei Krampfanfällen und Unfällen durch ausgebildetes Pflegepersonal sichergestellt.
Sie erstellen eine schülerbezogene Pflegedokumentation mit Entwicklungsfortschritten und täglicher Dokumentation der von ihnen begleiteten SchülerInnen.
Die Förderung zur Selbstständigkeit, Sauberkeitserziehung und das bewusste Wahrnehmen des eigenen Körpers und seiner Entwicklung sind Schwerpunkte ihrer Arbeit.

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