Martin-Bartels-Schule

Kooperation mit der Martin-Bartels-Schule

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Seit dem Schuljahr 2001/2002 gibt es eine Kooperation zwischen der Schule am Marsbruch, Förderschule für motorische und körperliche Entwicklung, und der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sehen, der Martin-Bartels-Schule in unmittelbarer Nachbarschaft.
Diese Zusammenarbeit ist nötig geworden, weil sich die Schülerschaft an der Schule am Marsbruch verändert.  Immer häufiger werden Schülerinnen und Schüler mit multiplen Schädigungen aufgenommen, darunter auch umfängliche Sehschädigungen und Blindheit. Was lag näher, als sich Unterstützungen an der benachbarten Schule zu suchen?

Bei sehbehinderten und blinden Kindern zeigt sich der Förderbedarf auf unterschiedlicher Weise:

  • Sie brauchen sehgeschädigtenspezifische Angebote als durchgängiges Unterrichtsprinzip.
  • Sie benötigen die Hilfe in Form einer Diagnostik, einer Hilfsmittelberatung, eines LOW Vision Trainings oder eines speziellen Programms zum Erlernen bestimmter Techniken (O&M Kurse, Punktschrift)

Entsprechend unterschiedlich sind die Angebote für die Schüler: Sie reichen von Förderstunden für einzelne Kinder bis zu Begleitung in zeitlichen befristeten Phasen im Klassenverband.

Die Kompetenz und die Aufmerksamkeit der Kollegen an der Schule im Marsbruch im Hinblick auf sehgeschädigte Kinder sind ohne Zweifel in den Jahren der Zusammenarbeit gestiegen. Dennoch tun sich insbesondere in den Anfangsklassen immer neue Fragen auf, die nach einer Zusammenarbeit verlangen. Dem wird Rechnung getragen.

Und wer die Kinder in den Förderstunden beobachtet, wird feststellen, wie viel Spaß das Ganze machen kann.

 Zur Zeit erfolgt die Förderung sehbehinderter und blinder Schüler durch Frau Heidbrink von der Martin-Bartels-Schule.

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