Das Vergrößerungsgerät kann, wie der Name schon sagt, kleine Dinge vergrößern. Normalerweise tut er dies mit dem Negativ. Aber auch andere kleine Dinge lassen sich auf diesem Wege ohne Kamera vergrößern, wie z.B. Zuckerkristalle, Federn, eine Spinne etc.,, Photos“ von Dingen herzustellen, die man sonst so nicht sehen kann, macht Spaß und die Schüler stolz.
Mit der Kamera photographieren sich die Schüler zunächst einmal selbst. Die Freude am eigenen Bild, am eigenen Antlitz steht hier im Vordergrund. Doch auch die Bildgestaltung ist wichtig. Wichtige Regeln werden hier erarbeitet. Schließlich wollen wir „bessere Photos“ machen. Regeln übrigens, wie sie nicht nur für die Gestaltung von Photos Gültigkeit haben sondern für Bilder allgemein, vom Gemälde alter Meister bis zur modernen Kunst. Zum Photographieren gehört auch eine Kamera. Dieses technisch optische Wunderding sollen die Schüler in ihren wesentlichen Funktionen und Zusammenhängen kennen lernen. Die Kenntnis der Zusammenhänge von Blende und Belichtungszeit hat Auswirkungen auf das spätere Photo, selbst bei einfachen vollautomatischen Sucherkameras. Die Schüler lernen, dass eine Kamera im Prinzip eine ,,ganz einfache Kiste“ ist. Bereits ein Schuhkarton, in den ein kleines Loch gestanzt ist, läßt sich als Kamera benutzen. Eine solche Camera obscura erstaunt die Schüler immer wieder. Mit ihr lassen sich die wesentlichen kameratechnischen Systeme einfach und anschaulich erklären.
Zum Ende der Arbeitsgemeinschaft bearbeiten wir ein von den Schülern gewähltes Motiv. Dies kann z.B. ein Bündel Bleistifte, eine Palette Eier oder auch eine Photomontage sein, wo in das Photo eines geschickt aufgenommenen Modellsportwagens das Portrait eines Schüler kopiert wird oder was uns sonst gerade so einfällt.