Die Aufgaben der Therapie (Einzel- und Gruppentherapie)

 

Wahrnehmungsförderung

  • in Anlehnung an Jean Ayres , sensorische Integrationstherapie
  • Reduzierung von Teilleistungsstörungen

 

Selbständigkeitsförderung

  • An- und Ausziehtraining
  • Körperpflege
  • Kommunikationsförderung
  • Einsatz von Hilfsmitteln
  • Linkshänder Beratung


Mobilitätstraining

  • Gangschulung mit Hilfsmitteln
  • Training von Positionswechsel
  • Rollstuhl fahren
  • Bewegungstherapie


Mund- und Esstherapie

  • Sensibilitätstraining im Mund/ Gesichtbereich
  • Förderung der motorischen Funktionen zum Erlernen des Essens
  • Kontrakturprophylaxe
  • Lagerung
  • aktive und passive Dehnung


Unterstützte Kommunikation (UK)

  • Umfasst die basale Anregung des Kommunikationsverhalten bis zum Einsatz von Gebärden, Symbolsystemen und Sprechgeräten (Talkern)

 

Erstellen von Befunden und Berichten

 

Beratung von Mitarbeiterinnen und Eltern

  • Hilfsmittelversorgung
  • Hilfestellung bei behinderungsspezifischen Fragen
  • Hospitationsangebote
  • Situationsangepasste Beratung während des Unterrichtes
  • Hilfestellung bei der Schaffung räumlicher und sachlicher Voraussetzung für die schulische Förderung: behindertengerechte Ausstattung von Räumen (Anpassung von Stühlen, Tischen, Essbestecken, Schreibhilfen, Kommunikationshilfen etc.
  • Beratung bei der VO-SF - Verordnung zur Feststellung des sonderschulpädagogischen Förderbedarfs und des Förderortes


Erweiterter Aufgabenbereich

  • Beteiligung an Team und Gesamtkonferenzen

 
Behandlungsformen

  • sensorische Integrationstherapie nach J. Ayres
  • neurophysiologische Behandlung nach Bobath
  • Motopädagogik
  • Hirnleistungstraining
  • Geführte Bewegungen nach F. Affolter
  • Visuelle Wahrnehmungsförderung nach Frostig
  • Selbständigkeitstraining
  • Mund- und Esstherapie
  • Basale Stimulation nach Fröhlich
  • Einsatz von Neuen Technologien (NT) als Schreibhilfen

Auf Wunsch der Eltern können die für ein Kind notwendigen Hilfsmittelversorgungen in der Schule stattfinden. Dabei stehen die Therapeutinnen – in Zusammenarbeit mit den von den Eltern ausgesuchten Sanitätshäusern – den Eltern gerne beratend zur Seite. Änderungen und Reparaturen der Hilfsmittel werden in der Therapie in Absprache mit den Eltern durchgeführt.