Schulorganisation
Therapie
Die Physiotherapie und Ergotherapie sind gemeinsam mit der sonderpädagogischen Förderung ein fester Bestandteil der Schule am Haus Langendreer. Alle therapeutischen Maßnahmen laufen parallel zum Unterricht, können aber nur bei Vorlage einer kassenärztlichen Verordnung erfolgen.
Das therapeutische Ziel ist die Hinführung zu größtmöglicher Selbständigkeit und Unabhängigkeit durch eine verbesserte Sensomotorik und eine Verbesserung und Stabilisierung von Haltung und Bewegungsabläufen.
Es erfolgt eine Beratung und Unterstützung bei der Versorgung mit Hilfsmitteln (z. B. Rollstuhl, Orthesen, Schreibhilfen, Hilfen zur Kommunikation etc.) und deren Nachsorge, angepasst an die weitere Entwicklung und an motorische und statische Veränderungen des Kindes.
Die physiotherapeutische Einzelbehandlung findet auf neurophysiologischer Grundlage nach dem Konzept von Bobath statt. In Anpassung an die jeweilige Behinderung des Kindes fließen auch andere Behandlungsmethoden mit ein. Dies sind z.B. Castillo Morales, Sensorische Integration, PNF, Psychomotorik, Manuelle Therapie, Craniosacrale Therapie, Feldenkrais, synergetische Reflextherapie.
Ergotherapeutische Behandlungskonzepte sind z. B.: Ayres Sensorische Integrationstherapie, geführte Bewegungen nach Affolter, visuelle Wahrnehmungsförderung nach Frostig, Konzept der neurophysiologischen Bewegung nach Bobath, Psychomotorik, Castillo Morales, Kommunikationsförderung und neue Technologien.
In Arbeitsweisen und Inhalten gibt es zwischen Physiotherapie und Ergotherapie oft Überschneidungen.
Alle therapeutischen Maßnahmen stehen in Wechselbeziehung zu anderen Fördermaßnahmen von Schule, Elternhaus und anderen Institutionen.
Die therapeutische Ausstattung umfaßt unter anderem Therapiefahrräder, Roller, Rollbretter, Holländer und andere "Fahrzeuge".