• Alle zusammen: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung "Gehört werden!"

  • Die Veranstaltung "Gehört werden!" im Juni 2015 richtete sich an junge Menschen und Fachkräfte aus stationären Erziehungshilfeeinrichtungen in NRW.

  • Im Plenum wurde diskutiert: Ergebnis waren unter anderem 11 Kernforderungen.

  • Für das leibliche Wohl wurde sehr gut gesorgt.

  • Die Veranstaltung fand in der Jugendherberge Duisburg-Sportpark statt.

  • Auch außerhalb der Veranstaltung wurde viel diskutiert.

Schön, dass ihr da seid! Schön, dass Sie da sind!

Gehört werden! – Worum geht’s hier?

Es geht um Beteiligung. Kinder und Jugendliche, die in Einrichtungen der Jugendhilfe in NRW leben, wollen und sollen mitreden und mitbestimmen, wenn es um sie geht: Welche Rechte haben Kinder und Jugendliche? Wie sieht der Alltag in der Einrichtung aus? Welche Regeln werden für die Gemeinschaft festgelegt? Wie geht man mit Konflikten um? Solche und ähnliche Fragen sollen von den jungen Menschen und den verantwortlichen Erwachsenen gemeinsam geklärt werden.

Die beiden Landesjugendämter in NRW übernehmen die Initiative auch eine landesweite Möglichkeit zur Beteiligung und Vernetzung von jungen Menschen, die in Einrichtungen der Jugendhilfe in NRW leben, mit zu organisieren. Damit das - auch auf längere Sicht - gelingt, werden aktuell die passenden Strukturen entwickelt. Natürlich von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zusammen!

Dafür wurde zuerst einmal erforscht, was die jungen Menschen in den Einrichtungen sich unter Beteiligung vorstellen und welche Ideen sie dazu haben. Im Frühjahr 2015 nahmen insgesamt 229 Kinder, Jugendliche und Gruppen an einer Umfrage teil.

Die Ergebnisse dieser Fragebogenaktion bildeten die Grundlage für eine große, zweitägige Veranstaltung im Juni 2015 in der Duisburger Jugendherberge. Daran nahmen 87 Kinder und Jugendliche und 39 Fachkräfte teil. Zunächst wurde das Thema Beteiligung in zehn verschiedenen Workshops von mehreren Seiten beleuchtet. In der anschließenden "Showtime!" stellten die jungen Menschen ihre Workshopergebnisse den anderen vor. Am nächsten Tag haben alle Teilnehmenden ihre Erfahrungen ausgetauscht und ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft in elf sogenannten Kernforderungen zusammengefasst.

Diese Kernforderungen werden nun allen, die im Bereich Jugendhilfe arbeiten und/oder Entscheidungen treffen, vorgestellt, damit möglichst bald ein Konzept entwickelt werden kann.

Gehört werden! ist eine Initiative der beiden Landesjugendämter in Nordrhein-Westfalen. Sie wird unterstützt durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW und der VPK-Landesverband NRW beteiligen sich an der Planung und der Veranstaltung.