Anerkennung als Einsatzstelle

Prinzipiell gibt es derzeit keinen Bedarf an neuen Einsatzstellen: Der Ausbau auf 150 Plätze und die entsprechende Erweiterung der Zahl der Einsatzstellen sind abgeschlossen. Dennoch sind wir offen für Anfragen zur Anerkennung als Einsatzstelle, da sich immer wieder Veränderungen bei einzelnen Einsatzstellen ergeben können und für entsprechenden 'Ersatz' gesorgt werden muss.

Als Einsatzstellen kommen alle Einrichtungen im Bereich des Natur- und Umweltschutzes in Betracht, die

  • über Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Jugendlichen verfügen,
  • eine qualifizierte fachliche und pädagogische Anleitung gewährleisten,
  • der Forderung nach Arbeitsmarktneutralität gerecht werden, d. h. die Freiwilligen als zusätzliche Kräfte zu sinnvollen Arbeiten heranziehen,
  • mindestens zwei Freiwilligen-Plätze zur Verfügung stellen ,
  • in Fragen der Gestaltung des Arbeitsprogramms mit den Fachkräften in der Zentralstelle zusammenarbeiten.

Voraussetzungen und Bedingungen

Voraussetzungen/Bedingungen für eine Trägerschaft sind:

  • der Nachweis einer ausreichenden personellen Kapazität zur Erfüllung der fachlichen und persönlichen Betreuung sowie der verwaltungstechnischen Aufgaben (mit Ausnahme der Seminararbeit)
  • der Nachweis der wirtschaftlichen Befähigung zur Durchführung des FÖJ
  • die Durchführung eines eigenen offenen Bewerbungsverfahrens in enger Abstimmung mit der FÖJ-Zentralstelle in Münster
  • die Bereitschaft, mit anderen Trägern und mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen bei der Einsatzplatzvergabe zusammenzuarbeiten (z. B. Nachrückverfahren, Zweitwahl)
  • die Selbstverpflichtung, bei Vereinbarungen und Verträgen die vorliegenden Muster zu verwenden
  • die Bereitschaft zur fachlichen Abstimmung der Tätigkeitsfelder in Zusammenarbeit mit den Landesjugendämtern
  • die Gewährleistung der Freistellung der Freiwilligen für die vom Gesetz vorgeschriebenen 25 Seminartage
  • die Darstellung der Tätigkeit des Trägers, Beschreibung der Einsatzstelle sowie der Maßnahme, für die die Freiwilligen im FÖJ eingesetzt werden sollen
  • die Sicherstellung der Zahlung des Taschengeld-Grundbetrages in Höhe von mindestens 154,00 EUR (bzw. möglichst 184,00 EUR) im Monat an die Freiwilligen
  • die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge für die Freiwilligen
  • sowie die Beachtung der "Hinweise zur Durchführung und Förderung des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) in Nordrhein-Westfalen".

Ansprechpartner für Fragen im Zusammenhang mit einer Anerkennung als Einsatzstellen ist das Team der FÖJ-Zentralstelle.