Mein FÖJ

Erfahrungsberichte von FÖJ-Teilnehmenden

Lennart, 20 Jahre

Das FÖJ hat mich in meiner beruflichen Orientierung sehr weitergeholfen.
Ich bin mir nun ganz sicher etwas in Richtung Ökologie zu studieren, meinen Beruf danach auszurichten und werde auch bald in Münster Landschaftsökologie studieren.
Was nach dem Studium kommt kann ich noch überhaupt nicht sagen, aber mein Beruf wird auf jeden Fall etwas mit der Umwelt und dem Schutz der Natur zu tun haben, da bin ich mir sicher!

Zusammen mit den anderen FÖJ'lern sich auszutauschen, gemeinsame Tage zu verbringen und auch sehr interessante Themen zu behandeln waren immer ein Highlight.
Ich hatte zwar ab und zu das Gefühl etwas unterfordert zu sein, aber bei einer Alterspanne von 16-25 Jahren kann man das nachvollziehen und dennoch waren die Seminare in der Regel nie langweilig gestaltet und nach jedem Seminar habe ich etwas oder auch viel dazugelernt.

Besonders gut an der Teilnehmermitwirkung hat mir gefallen, dass es der jeweiligen Vorbereitungsgruppe offen Stand auf welche Themen sie besonders eingehen wollten und welche Mittel sie dazu nutzen wollten. Sodass es auch wirklich jedes Seminar eine reine Teilnehmermitwirkung war. Das Konzept würde ich nicht verändern.

 

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Lisa, 16 Jahre

Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Seminare zwischendurch, die haben nochmal mehr Abwechslung hineingebracht. Auf die Seminare habe ich mich immer besonders gefreut. Und was ich sehr gut fand: Während des FÖJ durfte ich ein Praktikum zur beruflichen Orientierung absolvieren!

Das FÖJ hat mir auf jeden Fall weitergeholfen! Nur dadurch weiß ich, dass ich auf jeden Fall in meiner Zukunft für die Umwelt arbeiten und mich für den Naturschutz einsetzen möchte. Bestätigt hat sich für mich mein Gefühl, dass ich eher praktisch veranlagt bin und irgendwas in der Richtung machen werde. Durch das FÖJ wurde mein Interesse an Pflanzen geweckt. Ich habe während des FÖJ auch ein Praktikum im Tierpark als Tierpflegerin gemacht, welches mir auch sehr gut gefallen hat. Diesen Beruf strebe ich nach wie vor an, doch ist mir klar geworden, dass ein Arbeitsplatz im Zoo nicht das ist, wo ich meine Ziele im Naturschutz verfolgen kann.

Die Betreuung durch die Teamer aus der FÖJ-Zentralstelle fand ich rundherum gelungen. Alle waren super nett und freundlich. Es hat mir gut getan, dass sie so locker und "kumpelhaft" waren. Das hat die Stimmung in den Seminaren nach meinem Empfinden sehr positiv geprägt. Die Betreuung während der Seminare war sehr gut. Wir konnten immer mit den Teamern und der ganzen Gruppe sprechen, wenn es mal Probleme gab.

Mir haben die Seminare sehr gut gefallen, da ich sehr viel dazugelernt habe. Ich fand das mit den Altersunterschieden sehr gut, da man sich auf so viele verschiedene Niveaus begab und sich trotzdem sehr gut verstanden hat. Die Spiele, die mit Vertrauen zu tun hatten, haben die Gruppe immer mehr zusammengeschweißt. Die Seminare waren für mich etwas ganz Anderes als Schule, da es mir wirklich Spaß gemcht hat, mich auf verschiedenste Art und Weise, ob es jetzt theoretisch war oder praktisch, mit Themen wie Klimawandel, Energie, Umwelt, Ernährung und Konsum, Landwirtschaft und Forstwirtschaft auseinanderzusetzen. Das Tolle war, dass ich mich jedes Mal auf das nächste Seminar gefreut habe. Ich war gespannt, was die nächste Gruppe vorbereitet hatte. Und auch was die Teamer geplant hatten, um uns allen etwas auf den Weg in die Zukunft mitzugeben. Was ich auch super fand war, dass wir jedes Mal mindestens einen Ausflug gemacht haben, wie z. B. den Ausflug in den Nationalpark Kellerwald. Und auch, dass die Seminare uns den nötigen Anschub für die Berufswahl und auch für die persönliche Lebensführung gegeben haben.

An der Teilnehmermitwirkung hat mir besonders gefallen, dass wir alle von verschiedenen Einsatzstellen kamen und so viele verschiedene Charaktere hatten. Für mich war das sehr interessant und spannend. Ich würde nichts mehr ändern, da ich wunschlos glücklich bin. Leider fallen mir keine Verbesserungsvorschläge für das FÖJ ein, da mir alles sehr gut gefallen hat! Wenn man das Freiwillige Ökologische Jahr nochmal machen könnte, würde ich es auf den Fall noch einmal machen wollen! Ich bin sehr zufrieden, ich kann nur positive Dinge über das Freiwillige Ökologische Jahr erzählen. Schade finde ich nur, dass so wenige Menschen wissen, dass es so etwas Tolles wie das FÖJ gibt.

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Maj-Britt, 19 Jahre

Insgesamt hat mir das Jahr sehr gut gefallen. Durch das FÖJ konnte ich einen interessanten Betrieb auch mal hinter den Kulissen kennen lernen. Ich habe viele interessante und nette neue Leute kennen gelernt. Meine Kollegen waren alle sehr hilfsbereit und das Arbeitsklima war sehr angenehm, so war die Arbeit mit allen entspannt und auch lustig. Zudem hatte ich Glück mit meinem Mit-Föjler, da wir uns sehr gut verstanden haben. Deshalb hat die Arbeit auch gleich viel mehr Spaß gemacht. Das war auch gerade deswegen wichtig, weil wir fast jeden Tag zusammen gearbeitet haben, außer während unseres Praktikums in der Tierpflege. Während meines FÖJs konnte ich zudem einiges über Natur-und Artenschutz lernen und über viele andere für mich interessante Themen, gerade auch durch Gespräche mit Kollegen oder Mit-FÖJlern. Durch die vielseitige Arbeit konnte man viele Eindrücke in diversen Bereiche gewinnen und sich einiges an Wissen aneignen, z.B. durch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der BioCity, die handwerkliche Arbeit im Gartenbereich, die kreative Arbeit bei beispielsweise Postergestaltungen am PC und die Arbeit mit den Tieren. Zudem wurde man immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, die einen persönlich ein Stück weiter gebracht haben, hierbei vor allem durch das selbstständige Arbeiten. Das Jahr gibt einem die Chance die Arbeitswelt kennen zu lernen, spannende Abwechslung zwischen Schule und Studium zu finden und viele neue Eindrücke in verschiedenen Bereichen zu sammeln.

Bei Fragen und Problemen bekam man immer Antworten und Unterstützung. Mir hat vor allem gefallen, dass jeder FÖJler in seinem Betrieb besucht wurde, damit auch die FÖJ-Zentralstelle ein Bild von der Einsatzstelle bekommt und man Probleme oder Anmerkungen direkt vor Ort besprechen konnte. Auch bei Aktionen, die während unserer Sprechertreffen geplant wurden, wobei wir bestimmte Materialien etc. benötigten, wurden wir gut unterstützt.

Alle fünf Seminare haben mir äußerst gut gefallen. Besonders gefallen hat mir, dass man sich mit anderen FÖjlern austauschen konnte. Auf den Seminaren habe ich viele neue Freundschaften geschlossen. Ich habe hier Leute kennen gelernt mit denen ich sicher noch lange Kontakt halte.

Unsere Seminargruppe war, wie ich fand, sehr harmonisch und somit hat die gemeinsame Arbeit und auch die Freizeit viel Spaß gemacht.

Die Seminarthemen waren sehr ansprechend und interessant, besonders gut hat mir das Thema Energie und Klimawandel gefallen. Bei allen Seminaren konnte man eine Menge dazu lernen. Gut waren vor allem die Mischung zwischen Vorträgen, selbständigem Arbeiten, Ausflügen und die Verbindung zwischen Theorie und Praxis.

Die gerade erwähnten Ausflüge haben auch eine schöne Abwechslung in die Seminare gebracht, so saß man nicht nur an einem Ort fest. Und es entstand auch ein besserer Bezug zu den Themen, weil man entweder praktisch zu diesen Themen arbeiten konnte oder bei der Arbeit in diesen Bereichen zuschauen konnte, wie zum Beispiel bei der Wanderung durch den Nationalpark oder der Mithilfe auf einem landwirtschaftlichen Betrieb.

Zudem haben uns unsere Teamer sehr gut unterstützt und standen einem mit Rat und Tat zur Seite. Die Seminare haben auch gerade durch die drei viel Spaß gemacht.

Mir hat auch gut gefallen, dass wir des Öfteren Programmpunkte während der Seminare hatten, bei denen wir uns über unsere berufliche Zukunft und unser Studium oder unsere Ausbildung unterhalten und somit austauschen konnten.

Gut fand ich war vor allem, dass man sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen konnte, welches einen persönlich besonders interessierte und man somit sein schon vorhandenes Wissen miteinbringen konnte und man auch die Chance hatte dieses zu erweitern.

Spannend war zudem, wie das Programm letztendlich der Gruppe gefallen würde und ob das Programm, zum Beispiel vom zeitlichen Aspekt her gesehen, aufgehen würde. Außerdem musste man Wege finden, um das Wissen auf eine angenehme und wenn möglich spaßige Art und Weise den Anderen nahe zu bringen.

Bei so einer Vorbereitung und Durchführung eines eigenen Programmes kann man zudem sehr viel lernen, gerade dadurch, dass man selbständig arbeiten muss, Vorträge vor der Gruppe hält, Programmpunkte organisiert und für die Ergebnisse dann auch verantwortlich ist. Das gab mir den Ansporn, die Sache gut zu planen und mir viele Gedanken dazu im Vorhinein zu machen.

Ich finde es gut, dass die Themen vorgegeben sind, damit man einen Rahmen hat in dem man sich bewegen kann, in dem man aber trotzdem noch genügend Freiraum für eigene Ideen findet.

Bei unserer Vorbereitungsgruppe verlief die Vorbereitung und die Durchführung der Programmpunkte meiner Meinung nach ganz gut, vor allem weil wir die ersten waren und noch keinen großen Plan davon hatten, wie die Teilnehmermitwirkung im Endeffekt abläuft und aussieht während einen Seminares.

Interessant war es dann auch den anderen Gruppen bei ihren Programmen zu zugucken und bei ihren Programmpunkten während des Seminars mit zuarbeiten. Und auch die unterschiedlichen Vorgehensweisen und Programmpunkte der Gruppen waren spannend, da jeder immer etwas Neues mit eingebracht hat und sich alle Programme somit voneinander unterschieden haben. Das machte die gesamte Teilnehmermitwirkung auch wesentlich interessanter.

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