Therapie an der Erich Kästner-Schule

Der Träger des Therapeutischen Dienstes in der Erich-Kästner Schule ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Ein Team von Physiotherapeutinnen und Ergotherapeutinnen behandelt auf der Basis ärztlicher Verordnungen. In der Regel erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Einzelbehandlung. Die größtmögliche Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler ist Hauptziel unseres ganzheitlichen Ansatzes. Dabei ist es wesentlich, die individuellen Ressourcen, die Eigenaktivität und Motivation der Schülerinnen und Schüler zu erkennen, anzuregen und zu fördern.

Dokumentation der Therapie:
Befunderhebung
Durchführen von Testverfahren und Screenings
Behandlungsberichte und Stellungsnahmen zu Gutachten an den Arzt/Krankenkasse
Erstellen von Entwicklungsberichten/Förderplänen/Gemeinsame Zielvereinbarung
Verlaufsdokumentation

Beratungsangebote:
Hilfestellung bei behinderungsspezifischen Fragen
Hospitationsangebote: Erwünschte Möglichkeit der Teilnahme an einer Therapiestunde, nach Absprache
Hilfsmittelerprobung  und Hilfsmittelversorgung
Situationsangepasste Beratung für den Unterrichts
Hilfestellung bei der Schaffung räumlicher und sachlicher Vorraussetzung für schulische oder häusliche Förderung
Beratung beim AOSF( das Verfahren zur Ermittlung des sonderpädagogischen Förderbedarfs)
Beratung in der Förderpflege

Interdisziplinäre Zusammenarbeit:
Die Therapie ist selbständiger und unverzichtbarer Bestandteil der Erziehungs- und Bildungsarbeit an der Erich-Kästner-Schule. Sie trägt dazu bei, die aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am Unterricht zu ermöglichen oder die notwendige Voraussetzung dafür zu schaffen. Durch die enge Zusammenarbeit in Teams ergibt sich eine inhaltliche Verknüpfung von Therapie, Pädagogik und Pflege, um den Anspruch ganzheitlicher, individuell am Schüler orientierter Förderung/Therapie gerecht werden zu können.


Hilfsmittelversorgung:
Die Beratung und Durchführung der individuellen Hilfsmittelversorgung z.B. Rollstühlen, Stehständern, Ess- und Schreibhilfen, Computeransteuerungen, Orthopädische Schuhversorgungen, Schienenversorgungen u.a., erfolgt gemeinsam mit den Eltern, dem Rehaberater und dem Orthopädietechniker.

Erweiterter Aufgabenbereich:
Beteiligung an Konferenzen
Mitarbeit in interdisziplinären Arbeitsgruppen
Mitwirkung in externen Arbeitskreisen
Zusammenarbeit mit der Schulärztin, den behandelnden Ärzten, der Krankenkassen, Rehaberatern, Institutionen und außerschulischen Therapien

Sonstige Aufgaben:
Praktikantenbetreuung: Fachliche Anleitung und Betreuung von sich in Ausbildung befindlichen Ergo- und PhysiotherapeutInnen
Betreuung von Schülerpraktikanten zur Berufsorientierung

Qualitätssicherung:
Da sich die Therapiemethoden ständig weiterentwickeln, nimmt die Fortbildung einen hohen Stellenwert ein. Wir bilden uns fort durch schulinterne Angebote, durch Maßnahmen aus dem internen Fortbildungsprogramm des LWL und durch Ausbildungskurse freier Träger. Auf diese Weise stellen wir den hohen Standard und die Qualität des Therapeutischen Dienstes sicher.