Aussenborder

„Gebratener Pop“ - Aus dem Herzen von St. Pauli

Unsere Maulwurf-Redaktion (Ramona) führte ein Interview mit der Band aus dem hohen Norden.
Interview und Bilder mit freundlicher Genehmigung der Band.

Sie kommen aus dem Herzen von Hamburg, aus St. Pauli.
In ihrer Heimatstadt haben sie eine große Fangemeinde, was wohl daran liegt, dass sie sich direkt ins Herz singen.
Mit nordischem Charme und einer Portion guter Musik lassen sich Patrick Qse, Peter Wiese und Kay Toellner alias „AUSSENBORDER“ nur schwer aus dem Hamburger Nachtleben wegdenken.
Kürzlich erst wurden AUSSENBORDER mit ihrer Hymne „Hamburger Berg“ auf die EMI-Compilation  „Gestatten, Wir kommen aus Hamburg“ gewählt.


AUSSENBORDER – auch unplugged ganz groß!!

Hamburg – St. Pauli – Ein Freitag .
Es wird Abend in Hamburg. Die Straßen von St. Pauli beginnen in ihren schönsten Farben zu leuchten.
Durch die Fenster einer stadtbekannten, gemütlichen kleinen Bar, „Hasenschaukel“ schimmert ein Kaminfeuer.
Im Inneren haben sich bereits zahlreiche Gäste versammelt und erwarten mit Spannung das schon Wochen vorher angekündigte „Unplugged Konzert“.
Auch ohne Schlagzeug überzeugen der Sänger und Gitarrist Patrick und Bassist Peter der Gruppe „AUSSENBORDER“. Wollen wir doch den Schlagzeuger Kay an dieser Stelle nicht vergessen, der heute nicht Teil des Konzerts sein wird, sich aber dennoch in der gemütliche Runde eingefunden hat, um seine Bandkollegen zu unterstützen.
AUSSENBORDER brauchen keine quietschenden Effektgeräte und keine grandiose Lichtshow, um ihr Publikum in ihren Bann zu ziehen.
Zwei Barhocker, Gitarre, und Bass sind ausreichend, um die Atmosphäre unvergesslich zu gestalten. Nicht viele Bands sind in der Lage einen solchen „Unplugged-Genuss“ zu bieten.
Nach jedem Song ernten sie einen tosenden Beifall, und als sie Ihre Zugabe „Hamburger Berg“ spielen, haben sie auch den letzten Gast für sich gewonnen.

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Aussenborder-Band1
Aussenborder

Peter erklärte sich nach dem Konzert bereit, der Redaktion ein Interview zu geben.


Redaktion:

Erzähl uns doch kurz, was sich hinter dem Namen „AUSSENBORDER“ versteckt.

Peter:

AUSSENBORDER sind laut und haben einen mächtigen Antrieb.
Außerdem hat das irgendwie was Maritimes und das hat wiederum was mit Hamburg zu tun. Wie wir darauf gekommen sind? – nun; da saß Patrick am Elbstrand und dachte über eine Bandnamen nach und wie das so ist, kam da so ein Boot mit einem Außenborder vorbei gebrettert und na ja, das passte irgendwie.
 
Redaktion:

Das klingt doch aufregend. Aus wievielen Mitgliedern besteht die Band und wie habt ihr Euch gefunden?

Peter:

Kay, Patrick und ich sind seit Sommer 1998 zusammen. Seit der Zeit hatten wir drei Gitarristen verbraten. Seit 2007 machen wir nun zu dritt unsere Musik.
Das liegt daran, dass unser 2ter Gitarrist jobtechnisch sehr stark eingebunden ist, so dass er nicht mehr ausreichend Zeit für AB hat, und dabei haben wir gemerkt, dass nur eine Gitarre der Musik mehr Transparenz gibt und der Gesang mehr Raum bekommt, klingt aufgeräumter und direkter.

Redaktion:

Ihr nennt Eure Musik „Brat-Pop“ was dürfen wir darunter verstehen?

Peter:

Wir sangen von Anfang an deutsch, lange bevor es hip war.
Die Songs sind eigentlich sehr poppig werden aber durch verzerrte Gitarre gebraten, also Bratpop.

Redaktion:

Klingt spannend!
Wie entstehen Eure Songs? 

Peter:

Patrick bringt einen Text mit und eine Songidee, der Rest entsteht beim Proben mit Ausprobieren und das kann dauern, bis so ein Lied fertig ist. Da kann ein als Ballade gedachtes Lied schon mal ein Punksong werden. Manchmal, aber eher selten, ist ein Stück auch in einer halben Stunde fertig.

Redaktion:

Was war euer bisher größter Erfolg?

Peter:

Dass es uns immer noch gibt.

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Aussenborder-Band2
Aussenborder

Redaktion:

Eure größte Enttäuschung ?

Peter:

Dass wir es noch nicht geschafft haben, davon leben zu können.

Redaktion:

Was möchtet ihr mit eurer Musik erreichen?

Peter:

Davon leben zu können und dass uns die Leute hören und sehen wollen.

Redaktion:

Habt ihr musikalische Vorbilder, von denen ihr euch inspirieren lasst?

Peter:

Klar, jeder ganz viele, so dass man eigentlich kein bestimmtes Vorbild mehr heraushören kann.


Redaktion:

Was hört ihr privat für Musik?

Peter:

Von Klassik bis Hardcore alles, wenig Programmradio.

Redaktion:

Was für Musik mögt ihr gar nicht?

Peter:

Billige auf Top-Ten schielende, voraussehbare, langweilige, weichgespülte, herzlose „Musik“.

Redaktion:

Mit wem würdet ihr gerne mal einen Gig zusammenspielen?

Peter:

Alle die Bock haben auf ehrliche Musik.

Redaktion:

Gibt es etwas, was ihr uns unbedingt erzählen möchtet?

Peter:

Wir lieben euch!!!

Redaktion:

Eure persönliche Nachricht an unsere Leser.

Peter:

Seid gut zueinander, Rock ´n Roll!

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