Als HeilerziehungspflegerIn in der Jugendhilfe arbeiten?

Wer bislang als Heilerziehungspfleger/Heilerziehungspflegerin  in eine Einrichtung der Jugendhilfe wechseln wollte, der stieß auf ein Problem: Die Heimaufsicht erkannte in vielen Fällen nicht den Status als Fachkraft an. Begründet wurde dies damit, dass bestimmte pädagogische und rechtliche Themen, die in der Erzieherausbildung vermittelt werden, nicht Gegenstand in der HEP-Ausbildung sind. Nur in Ausnahmefällen wurde deshalb eine Genehmigung erteilt.

Jetzt aber hat die Heimaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe für alle HeilerziehungspflegerInnen, die in der Jugendhilfe in ihrem Zuständigkeitsbereich tätig sein wollen, eine Perspektive aufgezeigt: Wer zusätzlich zur HEP-Ausbildung den Aufbaubildungsgang „Fachkraft für inklusive Bildung und Erziehung“ absolviert, der bekommt uneingeschränkten Zugang zur Jugendhilfe!

Das LWL Berufskolleg in Hamm bietet den Aufbaubildungsgang seit Februar 2017 auf der Basis von blended learning an. Somit kann diese Qualifikation auch berufsbegleitend erworben werden.

Weitere Infos zum Aufbaubildungsgang – hier – auf der Webseite des LWL Berufskollegs!

Qualitativ hochwertige Methodenausbildung

in der Fachschule für Heilpädagogik am LWL Berufskolleg

Professionelles heilpädagogisches Handeln, das darauf abzielt, Menschen in ihren Entwicklungs- und Teilhabemöglichkeiten zu unterstützen, zeichnet sich ganz wesentlich auch durch die Anwendung heilpädagogischer Methoden aus. Der Aneignung theoretischer Grundlagen ausgewählter Methoden und vor allem ihrer schulischen Begleitung durch Dozentinnen und Dozenten, die als ‚Experten in ihrer Sache‘ über langjährige Praxiserfahrung verfügen, wird am LWL Berufskolleg in Hamm besonderes Gewicht beigemessen.

Mit ...

  • Basaler Stimulation und Kommunikation, vertreten durch Ernst Motz, Dipl. Pädagoge und Sprachheilpädagoge
  • Psychomotorik, vertreten durch Markus Serrano-Minar, Dipl. Motologe
  • Systemischer Beratung, vertreten durch Michael Kleinsorge, Systemischer Berater und Supervisor – M.sc. sowie Karen Potthoff, Systemische Beraterin
  • Kunsttherapie, vertreten durch Gabriele Neuhaus, Sonderpädagogin
  • Gesprächsführung, vertreten durch Ulrich Korte, Lehrer Sek I und II, Mitglied der DGfC ( Deutsche Gesellschaft für Coaching)
  • Biografiearbeit, vertreten durch Thomas Neuhaus, Lehrer Sek II, sonderpädagogische Förderung am Berufskolleg  

... wird den Studierenden der Fachschule für Heilpädagogik ein Schatz von Handlungsmöglichkeiten für ihre berufliche Praxis eröffnet.

Die Studierenden wählen pro Ausbildungsjahr  zwischen 2 Methoden. Der Unterricht erfolgt in Kleingruppen und wird ergänzt durch Anleitungsprozesse, die gezielt die Umsetzung in den jeweiligen Arbeitsfeldern unterstützen.

 

Unsere Ausbildung ermöglicht neue berufliche Perspektiven in allen heilpädagogischen und inklusiven Arbeitsfeldern, in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und psychiatrischen Erkrankungen auf der Grundlage erweiterter fachlicher Kompetenzen und aktueller Handlungskonzepte.

 

Bewerbungen sind ganzjährig  möglich.

 

Weitere Informationen finden Sie hier


Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Die Anerkennung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erfolgt durch den bundesweit tätigen Verein gleichen Namens, der laut seiner Satzung u.a. die Überwindung von Intoleranz und Hass intendiert.

Mit der Hammer Bundestagsabgeordneten, Frau Sylvia Jörrißen, wurde eine Patin gefunden, die das Bestreben der Schule gerne unterstützt.


Neues Angebot ab dem 01.02.2017

Aufbaubildungsgang "Fachkraft für inklusive Bildung und Erziehung"

Mit dem Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention in der Bundesrepublik (26.02. 2009) ist Inklusion gesetzlicher Auftrag geworden. Der Umsetzungsprozess vollzieht sich auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen. Berührt sind gerade auch Bildungs- und Erziehungseinrichtungen. Damit inklusiv orientierte Systeme ihrem Auftrag nachkommen können, bedarf es einer weitergehenden Qualifikation, damit angemessene Standards umgesetzt werden können.

Fachkräfte für inklusive Bildung und Erziehung übernehmen in ihren Arbeitsfeldern – Schule, Tageseinrichtung für Kinder, Offener Ganztag sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe – eine zentrale Rolle bei der Umsetzung dieses neuen pädagogischen Leitbildes.

Heilpädagogik - Sozialpädagogik - Heilerziehungspflege - Motopädie - Offener Ganztag - Inklusive Bildung und Erziehung

LWL Berufskolleg - Fachschulen Hamm

Das LWL Berufskolleg ist eine Einrichtung der Fort- und Weiterbildung. Es leistet mit seinen Weiterbildungs- und Fortbildungsangeboten Beiträge zur Personalentwicklung und Qualitätsabsicherung in den Arbeitsfeldern Kinder- und Jugendhilfe, Psychiatrie, Behindertenhilfe und der Offenen Ganztagsschule.

Das aktuelle Bildungsangebot umfasst vier Fachschulen und zwei Aufbaubildungsgänge. Alle Bildungsgänge sind praxisintegriert bzw. berufsbegleitend organisiert. Damit ist eine enge Verzahnung von Fachtheorie und Fachpraxis, eine praxisnahe Ausbildung gewährleistet. Es besteht für alle schulischen Bildungsangebote Schulgeld- und Lehrmittelfreiheit.


"Blended Learning"

... ein methodischer Ansatz am LWL Berufskolleg - Fachschulen Hamm

Der Unterricht in den Bildungsgängen der Fachschule für Sozialpädagogik, der Fachschule für Heilerziehungspflege, der Fachschule für Motopädie sowie in den Aufbaubildungsgängen Offene Ganztagsschule und Fachkraft für inklusive Bildung und Erziehung "ist Form eines Blended Learning" (= gemischtes Lernen) Konzeptes organisiert. Präsenzphasen des Lernens vor Ort in Hamm werden mit Distanzlernphasen – Phasen des Lernens, die online übers Netz stattfinden – gemischt. Basis für die Distanzlernphasen ist die Lernplattform Fronter. Inhalte werden den Studierenden über gestaltete Themenseiten zugänglich gemacht. Sie erhalten von den Lehrkräften individuelle Rückmeldungen zu ihren Bearbeitungen und tauschen sich untereinander über Foren und Chats aus. Dieses methodische Angebot zielt darauf ab, MitarbeiterInnen in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern ein flexibles Weiterbildungsangebot zu machen, mit dem Ausbildung, berufliche Tätigkeit bzw. Praxis und private Lebenssituation optimal zu in Einklang zu bringen sind.

Was dieser methodische Ansatz konkret bedeutet und wie er umgesetzt wird, zeigt das Beispiel aus der Fachschule für Sozialpädagogik im folgenden Videobeitrag.

"Blended Learning" in der FSP


Fortbildungsangebote

Neben dem schulischen Angebot hat des LWL Berufskolleg eine eigene Fortbildungsabteilung mit dem Schwerpunkt Tageseinrichtungen für Kinder. In den Bereichen ‚Wahrnehmung‘, ‚Sprache und Kommunikation‘, ‚Bewegung, Spiel und Lied‘ ‚sozial, emotional und gesundheitliche Entwicklung‘, und ‚Bausteine der Qualitätsentwicklung‘ werden vornehmlich in Seminaren vor Ort sowie Inhouse Veranstaltungen vielfältige Angebote gemacht. Das aktuelle Programm kann hier herunterladen werden.


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LWL Berufskolleg - Fachschulen Hamm
Heithofer Allee 64
59071 Hamm