Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft

Im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft bietet das LWL-Berufsbildungswerk Soest sehbehinderten jungen Menschen drei Ausbildungsberufe an. Je nachdem, was sie leisten können und welche Qualifikationen sie mitbringen, können die Auszubildenden in diesem Berufsfeld verschiedene Ausbildungsabschlüsse oder berufliche Qualifikationen erwerben.

Die praktische Ausbildung findet nicht nur in der Lehrküche des BBW statt: Die Jugendlichen arbeiten auch in der Wirtschaftsküche des LWL-Bildungszentrums oder in der Cafeteria, die sie selbst bewirtschaften, oder sie erledigen Auftragsarbeiten für Dritte. Dazu kommen noch Betriebspraktika und betriebliche Ausbildungsphasen, so dass ihre Ausbildung realitätsnah ausgerichtet ist.

Auch im hauswirtschaftlichen Bereich ist die Berufsausbildung speziell auf sehbehinderte Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugeschnitten, die aufgrund ihrer Behinderung besondere Inhalte und Rahmenbedingungen für die Berufsausbildung brauchen. Bei guten Leistungen ist ebenfalls der Wechsel in eine betriebliche Berufsausbildung möglich, ohne dass dadurch die Ausbildung länger dauern muss.

Im Porträt: Ausbildung zur Hauswirtschafterin

In der Großküche brutzelt das Essen auf dem Herd, im Raum daneben laufen Waschmaschine und Trockner. Der Arbeitsbereich der Hauswirtschafterinnen am LWL-Berufsbildungswerk Soest voll ausgestattet, alles gut erreichbar. Denn die Azubis, die hier lernen, sind sehbehindert. Trotzdem, die Ausbildung ist für die Teilnehmerinnen wie Sarah Malzer kein Problem.

Das Interview mit Sarah Malzer als Audiopodcast und Word-Datei:

Interview mit Sarah Malzer (Text)

 

Informationen zum Ausbildungsberuf:

Hauswirtschafterln

(§ 4 BBIG) 36 Monate

Im Porträt: Ausbildung FachpraktikerIn Küche (Beiköchin / Beikoch)

In der Großküche des LWL-Berufsbildungswerkes in Soest herrscht Hochbetrieb. Die Azubis bereiten Speisen für das Maittagessen vor. Dafür müssen Gemüse geschnitten, Saucen und Beilagen zubereitet werden. Mitten im Geschehen steht Dirk Hupfeld. Gelassen und mit einer natürlichen Ruhe ausgestattet, vermittelt der Ausbilder seinen sehbehinderten Azubis den Beruf des Beikochs.

Das Interview mit Dirk Hupfeld und Mark Mertens als Audiopodcast und Word-Datei:

Interview mit Dirk Hupfeld und Mark Mertens (Text)

 

Informationen zum Ausbildungsberuf:

FachpraktikerIn Küche (Beiköchin/Beikoch)

(§ 66 BBiG) 36 Monate

Weitere Ausbildungsberufe aus dem Bereich Ernährung und Hauswirtschaft

 

 

 

 

* Vorbehaltlich der Zustimmung durch den Berufsbildungsausschuss der IHK Arnsberg