Willkommen bei der Westfälischen Förderschule, Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation, Büren


Praktika

Wir bieten vier verpflichtende Praktika an, die nachfolgend beschrieben werden. Darüber hinaus können zusätzliche Praktika sowie Langzeitpraktika absolviert werden.

 

Die Praktikumsrecherche obliegt zunächst der Familie des Schülers/der Schülerin. Wir verfügen jedoch über eine Adresskartei von Firmen und Betrieben, in denen bislang Praktika absolviert wurden.

Im Notfall bietet auch Frau Rodeck (IFD) ihre Unterstützung an.

Die Wege sollen die SchülerInnen möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Die Kosten können übernommen werden und müssen im Sekretariat der Schule beantragt werden.

Im Einzelfall kann eine Taxilinie eingerichtet werden.

Es gelten die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes.

Die SchülerInnen sind über die Gemeindeunfallversicherung versichert. Es ist dennoch ratsam, eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen.

 

 

Klasse 8:

3 Wochen Orientierungspraktikum in einem Betrieb

Dieses Praktikum kann zunächst frei vom aktuellen Berufswunsch gewählt werden. Es dient dazu, den SchülerInnen die Arbeitswelt näher zu bringen:

 - Was heißt es, täglich 8 Stunden zu arbeiten?

- Wie komme ich mit meiner Hörschädigung in der Arbeitswelt hörender Kollegen zurecht?

- Könnte ein solcher Beruf für mich passend sein?

- Halte ich drei Wochen in einem fremden Betrieb mit fremden Menschen durch?

- Wie verhalte ich mich im Praktikum?

- Wie komme ich zu meinem Praktikumbetrieb?

- etc.

Die SchülerInnen bewerben sich zu Beginn des Schuljahres bei einem von Ihnen selbst ausgesuchten Wunschbetrieb.

3 Tage Orientierungspraktikum Essen

Einmal im Jahr nehmen die SchülerInnen der jeweilige Klasse 8 an einem Orientierungspraktikum im Berufkolleg Essen teil. Dies ist ein Berufskolleg für hörgeschädigte Schülerinnen. Die SchülerInnen durchlaufen an drei Tagen einen für das Berufskolleg üblichen Tagesablauf in einem Berufsfeld, das sie vorher wählen dürfen. Dabei nehmen sie sowohl am Berufsschulunterricht wie auch an den Praxisanleitungen teil. Während dieser Zeit sind sie im Internat untergebracht. Sie haben so die Möglichkeit, theoretische wie praktische Einblicke in ein Berufsfeld ihrer Wahl zu gewinnen, Schul- und Internatsleben kennen zu lernen, sich mit ehemaligen Schülerinnen unserer Schule, die an das Berufskolleg gewechselt haben, über deren Erfahrungen auszutauschen und erste Rückmeldungen hinsichtlich ihrer Eignung von Fach- und Ausbildungslehrern zu bekommen. Dies ist auch ein wichtiges Evaluationselement für die aktuellen Klassenlehrer hinsichtlich der gemeinsamen Entwicklung von geeigneten (Aus-)bildungsperspektiven.

Klasse 9:

3 Wochen Betriebspraktikum im Wunschberuf

Dieses Praktikum sollte bereits in einem interessenbezogenen Berufsbild und entsprechendem Betrieb absolviert werden, denn hier sollen konkret die eigenen Interessen überprüft werden.

- Habe ich mir diesen Beruf so vorgestellt?

- Bin ich geeignet für diesen Beruf?

- Was muss ich noch tun, um meinem Wunschberuf näher zu kommen?

- etc.

3 Wochen Blockpraktikum im Wunschberuf - möglichst in einer Firma, die ausbildet

Dieses Praktikum sollte im Wunschberuf und einem entsprechend ausbildenden Betrieb absolviert werden, denn hier können schon notwendige Absprachen mit Betrieben betroffen werden, die Betriebe können über Fördermöglichkeiten informiert werden, etc.

Freiwillige Praktika:

Es gibt immer die Möglichkeit, zusätzliche Praktika zu absolvieren. Im Einzelfall kann dies zur Hälfte in der Schulzeit und zur Hälfte in der Ferienzeit stattfinden.

Langzeitpraktikum

Ein Langzeitpraktikum absolvieren hauptsächlich die SchülerInnen im Bildungsgang Lernen und geistige Entwicklung.

Die Durchführung wird individuell festgelegt. Das Praktikum kann in einem Betrieb oder einer Werkstätte absolviert werden. Es dient der Anbahnung einer betrieblichen Eingliederungsmaßnahme oder dem sanften Übergang in eine Werkstatt für behinderte Menschen.

Mit dem entsprechenden Betrieb wird ein Vertrag geschlossen.

Das Praktikum ist so strukturiert, dass der/die SchülerIn einmal in der Woche (im Einzelfall auch öfter) in dem betreffenden Betrieb an einem regulären Arbeitstag (in der Regel 8 Stunden) teilnimmt.

 

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