Einer der Leitgedanken, die unsere Arbeit an der Schule bestimmen, ist der, dass hörgeschädigte Schüler lernen sollen, ihr Leben selbstbestimmt zu führen und zu gestalten. Sie sollen sich in der Welt der Hörgeschädigten ebenso selbstverständlich bewegen können wie in der Welt der gut Hörenden.
Dazu gehört die bewusste Auseinandersetzung mit den Besonderheiten der Hörschädigung, hieraus resultierenden Einschränkungen und Kompensationsmöglichkeiten.
Die Lehrer verpflichten sich, Inhalte zu dieser Thematik nicht nur in speziellen Unterrichtsvorhaben zu behandeln, sondern die Chancen zur Auseinandersetzung mit der Hörschädigung auch während des „normalen“ Unterrichts im Auge zu behalten.
Gelungene eigene Unterrichtsreihen werden innerhalb des Kollegiums veröffentlicht und den anderen zur Verfügung gestellt.
Unter diese Thematik fallen so unterschiedliche Aspekte wie
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Wissen um die Funktionsweise des Ohres |
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Akzeptanz der Hörhilfen |
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Pflege und verantwortungsvoller Umgang mit den Hörhilfen |
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Entwicklung von Hörtaktiken in den unterschiedlichen Kommunikationssituationen |
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Realistische Einschätzung von beruflichen Chancen |
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Offener Umgang mit der Hörschädigung in der Öffentlichkeit und in jeder Kommunikationssituation |
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Stärkung der Persönlichkeit und des Selbstwertgefühls durch Akzeptanz der Behinderung |
Wenn Sie den Menüpunkt „Eine Fahrt nach Lünen“ wählen, erfahren Sie in einem Beispiel mehr über ein Projekt, das zum Thema „Umgang mit der Hörschädigung“ erfolgreich durchgeführt wurde.
Der Artikel wurde von Schülerinnen für eine Schülerzeitung geschrieben.