Der Besuch der Ausstellung „Siehste!?“
der Künstlerin Elvira Kubiak im Schloss
Homburg bei Nürmbrecht inspirierte das
Kollegium und die Schülerinnen und
Schüler unserer Schule zum Thema
unserer Projektwoche
„Kunst zum Anfassen“.
Hierbei war das Ziel eigene Kunstwerke
herzustellen, die sowohl für sehbehinderte
und blinde Menschen, aber auch für
alle anderen interessant und schön
anzusehen und zu ertasten sind.
In den verschiedenen Projektgruppen
„Ahnste?!“, „Fühlste?!“, „Schauste?!“
und „Verstehste?!“
wurde an drei Tagen versucht, dieses
in die Tat umzusetzen. Dabei wurde gesägt,
geklebt, getastet und gefühlt, geschraubt,
ausprobiert und überlegt.
„Kunst zum Anfassen“ war ein Projekt,
das im Schulleben Spuren hinterlassen hat.
Die entstandenen Kunstwerke der
Schülerinnen und Schüler zieren seitdem
nicht nur unseren Schulflur. Viel Lob und
Anerkennung von Eltern, Kolleginnen
Kollegen anderer Schulen und Gästen
zeigen den Schülerinnen und Schülern ,
dass sich ihre Mühen gelohnt haben.
Und auch die Künstlerinnen und Künstler
selbst bleiben oft vor ihren Werken stehen
zum Schauen und Tasten.
Drei abstrakte Gemälde auf
einer Tafel
Eins der abstrakten Gemälde
Drei Gemäde auf einer Tafel
aus der Serie "Ahnste"
Eins der Gemälde aus der
Serie "Ahnste"
Fünf Gemälde aus der
Serie "Fühlste"
Eine Tafel aus der
Serie "Fühlste"
Fünf Bilder aus der
Serie "Schauste"
Als Gemeinschaftsarbeit fast aller
Schülerinnen und Schüler und
Lehrerpersonen der Schule entstand
– fast nebenbei - ein tastbares Blindenalphabet,
bei dem sich die einzelnen Buchstaben,
durch den Anlaut der verwendeten
Gegenstände, selbst erklären
(Beispiel: N = Nuss).
Beispiel für den
Buchstaben "N" - ein Baum
mit Nüssen
Beispiel für den
Buchstaben "I" - zwei Igel
Alphabet in Blindenschrift,
bestehend aus 26 Einzelbildern.
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