In der diesjährigen Projektwoche stand
„Afrika“ Im Mittelpunkt.
Es wurde gekocht, gebastelt, gespielt,
geleimt, gesägt und gesungen, was das
Zeug hielt. Die Schülerinnen und Schüler
hatten sich für vier Themen entschieden:
Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler
wurde die Woche so organisiert, dass alle
an jedem Thema teilnehmen konnten.
Es wurden z.B. “Regenmacher” gebastelt,
mit denen die Ureinwohner Afrikas bei ihren
Tänzen um Regen bitten: Dafür nahm man
eine dicke Papprolle, sehr viele Nägel
und Linsen. Nun hämmerten sie jede Menge
Nägel in die Papprollen die dann von einer Seite
zugeklebt wurden, so das man die Linsen
von der anderen Seite hineinfüllen konnte.
Danach wurde diese Seite auch zugeklebt.
Wenn man den “Regenmacher” langsam
kippte, kullerten die Linsen runter, berührten
die Nägel, und gaben einen tollen Klang.
Beim afrikanischen Kochen wurden die
Geschmackssinne gefordert, z.B.: Linsensalat
mit Pfefferminzblättern.
Beim afrikanischen Spielen wurde Köpfchen
gefragt: Kalaha, ein Spiel, bei dem man
Bohnen geschickt an sich bringen soll.
Bei der afrikanischen Musik wurde getanzt,
gesungen und gelernt. Herr Junge drehte
bei der Schulfeier richtig auf, indem er
lauthals durch die Aula rief:
“Ohje je mayuba magassi”.
Die Eltern der Schülerinnen und Schüler
unterstützten das Projekt durch Sach- und
Geldspenden oder halfen in einer
Projektgruppe mit.
Den Eltern der “Afrikaforscher” wurden
nicht nur die hergestellten Sachen vorgestellt,
sondern sie konnten auch originale afrikanische
Gegenstände bewundern, die der Schule von
Afrikabesuchen zur Verfügung gestellt wurden.
Dazu gab auch leckeres afrikanisches Essen.
Alle langten richtig zu. Als die “Besucher
Afrikas” zurück nach Hause reisten,
sorgten beim Aufräumen ein paar
Schüler für Stimmung, indem sie auf
den selbst gebastelten Trommeln
afrikanische Rhythmen improvisierten.
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