Bewegungsstörungen führen zu Auffälligkeiten bei der Selbständigkeit in alltäglichen Verrichtungen (z.B. beim An- und Ausziehen, beim Toilettengang, beim Schreiben, bei der Fortbewegung), bei der Nahrungsaufnahme, bei Sprache und Kommunikation. Wahrnehmungsstörungen führen dazu, dass die Kinder ihre Umwelt nur undeutlich, lückenhaft oder verwirrend erleben mit der Folge, dass auch ihre Handlungen beeinträchtigt sind. Die häufigsten Auffälligkeiten sind motorische Unruhe, Störungen der Grob- und Feinmotorik, mangelnde Bewegungs- und Handlungsplanung, Konzentrationsstörungen, Lernstörungen sowie Anpassungs- und Umstellungsschwierigkeiten. Die Behandlung der Schülerinnen und Schüler erfolgt auf Grund ärztlicher Diagnose und der damit verbundenen Verordnung. Jeder Therapie liegt eine differenzierte Befunderhebung zu Grunde.