Besondere Förderbedingungen der LWL-Schulen

Schwerpunkte - Initiativen - Projekte 

In den LWL-Schulen unterrichten speziell ausgebildete Sonderpädagogen in kleinen Klassen und Fördergruppen. So kann der Unterricht den individuellen Förderbedürfnissen der Kinder entsprechend durchgeführt werden. Die kleine Schülergruppe von 4 - 14 Kindern erlaubt es auf jedes Kind einzeln einzugehen, einen individuellen Förderplan für jedes Kind zu erstellen und es dementsprechend zu fördern. Die Kinder werden nach den Richtlinien der Grund- und Hauptschule unterrichtet. Je nach individuellem Leistungsvermögen und vorliegendem Behinderungsgrad der Schülerinnen und Schüler wird in den LWL-Schulen auch nach den Richtlinien für lernbehinderte oder geistig behinderte Kinder unterrichtet. Der Unterricht wird ergänzt durch notwendige pflegerische und therapeutische Maßnahmen. Die Entwicklung der sonderpädagogischen Förderung ist eine Herausforderung, der sich die LWL-Schulen stellen. So gibt es in den einzelnen Schulen besondere Schwerpunkte bei der Förderung von sinnes- und körperbehinderten Schülerinnen und Schülern. Das besondere Anliegen der LWL-Schulen ist es hierbei, allen Kindern in Westfalen – ob sie in Beverungen oder in Bochum, in Steinfurt oder in Siegen – wohnen ein qualitativ gleich und hochwertiges Angebot zu machen. Die LWL-Schulen arbeiten hierbei im Verbund. Von besonderen Ideen und erfolgreichen Maßnahmen kann man gegenseitig lernen.

•  Die schulische Förderung der Schülerinnen und Schüler an den LWL-Förderschulen, Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation wird am Beispiel Büren erläutert.
Dimensionen des Schulprogramms der "Moritz-von-Büren-Schule"
•  In den LWL-Schulen mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung finden sich immer mehr Kinder und Jugendliche, die unter Wahrnehmungsstörungen leiden. Ein entsprechender Förderansatz der Regenbogenschule, LWL-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung in Münster wird im Bericht zur Wahrnehmungsförderung beschrieben.
•  Das Projekt Förderung der Kommunikationsfähigkeit der Martin-Luther-King Schule, der LWL-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache in Münster, dient der Stärkung des Selbstbewusstseins und einer damit unmittelbar verbundenen Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit.
•  Die LWL-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sehen und das angeschlossene Internat für Blinde und Sehbehinderte in Paderborn widmen sich besonders der Förderung schwerstmehrfachbehinderter blinder Kinder. Im Bericht über die 11-jährige Andrea werden die besonderen Förderbedingungen für ein schwerstmehrfachbehindertes Mädchen mit einer hochgradigen Sehbehinderung beschrieben.
•  Besondere Projekte werden für Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule in den Beruf durchgeführt. Der LWL ist auch Träger des Integrationsamtes. Von Jugendlichen mit Behinderungen wird der Wunsch nach Arbeit genau so selbstverständlich geäußert wie von nicht behinderten Schulabgängern. In dem Maße, in dem durch Berufstätigkeit Teilnahme am Arbeitsleben gelingt, ist eine weitgehend selbstbestimmte Lebensführung möglich. Persönliche und institutionelle Abhängigkeiten können verhindert oder teilweise ganz vermeiden werden. Das ist aber nur möglich, wenn früh begonnen wird. Eine rechtzeitig beginnende Berufsorientierung sowie gut begleitete Praktika während der Schulzeit ermöglichen eigene betriebliche Erfahrung und erlauben eine frühe Annäherung an die Arbeitswelt. Integrationsamt und Schulabteilung haben sich daher mit einer Reihe von Projekten um die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung bemüht.

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