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Im Werk- und Technikunterricht lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Werkzeugen und verschiedenen Materialien (Holz, Metall, Kunststoff). Es wird nicht nur viel mit der Hand gearbeitet, auch ein Bohrmaschinenführerschein und der Umgang mit der Dekupiersäge, sowie Löten wird erlernt. Technische Funktionsweisen werden hinterfragt.
Von den 3 Stunden wöchentlicher Unterrichtszeit ab Klasse 7 wird eine Stunde theoretischer Unterricht mit dem Schwerpunkt Begriffsbildung und Arbeitsplanung erteilt. Eine Vernetzung mit dem Fach Wirtschaftslehre, besonders in den Abschlussklassen, wird angestrebt.
Das Phänomen des Stotterns ist schon lange bekannt und wird immer noch erforscht. Es gibt bis heute jedoch keine allgemeingültige Theorie, die Stottern eindeutig ätiologisch begründen könnte. Einige Theorien erklären Stottern genetisch, andere psychologisch, neurologisch, linguistisch, behavioristisch, physiologisch und wieder andere gehen davon aus, dass Stottern eine Kombination mancher oder aller Erklärungsversuche ist. Daraus erwächst die Notwendigkeit, das Phänomen ganz individuell zu betrachten und möglichst viele Perspektiven im Blick zu haben. Denn jeder Mensch stottert anders, und jeder stotternde Mensch hat seine eigene Geschichte. So liegt unserer Stottertherapie an der Ravensberger Schule keine allgemeingültige Definition des Stotterns zugrunde, sondern ein generelles Verständnis von Stottern, aus dem sich Prinzipien für unsere Arbeit ableiten lassen.
Einer der bekanntesten Stotterexperten unserer Zeit, Charles Van Riper, konnte als Ergebnis seines Lebenswerkes folgende Schlussfolgerungen formulieren:
Bei dieser Art der Betrachtungsweise wird deutlich, dass es nicht ausreicht, Stottern nur im Hinblick auf die Symptome zu beschrieben, welche die Sprechunflüssigkeit betreffen. Denn sehr häufig kommt es beim Stottern auch zu Sprechanstrengungen und zu Vermeidungsverhalten als Reaktion auf die Unflüssigkeiten. Diesem Vermeidungsverhalten kommt in dem von uns favourisierten Therapieansatz eine besondere Bedeutung zu, da davon ausgegangen wird, dass insbesondere das, was der Betroffene tut, um nicht zu stottern, das Stottern begünstigt. Dieser Ansatz nennt sich entsprechend seiner Ausrichtung „Non-avoidance-Ansatz“, wobei zwei seiner wesentlichen Vertreter Charles Van Riper und Wolfgang Wendlandt sind. In der Therapie des Non-avoidance-Ansatzes geht es nicht vorrangig darum, symptomfrei zu sprechen, sondern das Stottern zu verflüssigen und vor allem, es nicht zu vermeiden. Es geht „(…) darum, systematisch neue Erfahrungen mit dem Stottern und dem Sprechen zu sammeln“ (Wendlandt 1987a, S. 151). Wir versuchen das Stottern nicht unabhängig von der Umgebung, in der es stattfindet, zu betrachten, sondern in seiner kommunikativen Dimension, wodurch zusätzlich die Interaktionspartner ins Blickfeld geraten.
Anforderungen und Erwartungshaltungen, die an unsere Schüler herangetragen werden, müssen dabei berücksichtigt werden. So nutzen wir bei unserer Betrachtungsweise des Stotterns das Symbol einer Waage. In der einen Waagschale liegen die Fähigkeiten des betroffenen Schülers und in der anderen die Erwartungen, die an den Betroffenen gestellt werden. Ob ein Schüler nun flüssig spricht oder stottert, hängt von dem Verhältnis zwischen den Anforderungen und seinen Kapazitäten ab (vgl. Starkweather 1987 In: Stewart/Turnbull 1998).
Zu Beginn eines jeden Schuljahres ermitteln die Lehrer, welche Schüler an der Stottertherapie teilnehmen sollten. Danach werden sie in Kleingruppen bis maximal 5 Personen zusammengestellt. Die Zusammenstellung erfolgt dabei nach Kriterien wie Alter, Symptomatik und Interessen der Schüler. Außerdem richtet sie sich nach dem Stundenplan der Schüler, da die Schüler für die Therapie aus dem Unterricht herausgehen.
Zur Zeit findet die Stottertherapie an der Ravensberger Schule ein- bis zweimal wöchentlich statt. Aktuell besuchen 12 Schüler und Schülerinnen in 3 Kleingruppen die Therapie.
Aus der Theorie haben wir Therapieprinzipien für die Arbeit an der Ravensberger Schule entwickelt:
Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist, dass die Schüler ihr Stottern kennenlernen. Häufig wissen sie nicht, wie sie stottern. Sie sollen erfahren, wie sich ihr stottern anhört, wie sie dabei aussehen, bei welchen Lauten sie häufig stecken bleiben. Sie sollten sagen können, ob sie Dehnungen, Wiederholungen oder Blockaden haben. So geht es in der Anfangsphase der Therapie immer darum, sich mit dem eigenen Stottern auseinanderzusetzen. Dabei hilft die Arbeit in Kleingruppen, um sich gegenseitig Rückmeldungen zu geben. Als Hilfestellung für diese Phase stehen Tonband- und Videogeräte zur Verfügung.
Jeder Schüler stottert anders. So ist es bei einigen Schülern sinnvoll, Spannung aus dem Körper zu nehmen, sich zu entspannen und mit einem gut regulierten Muskeltonus in die nächste Sprechanforderung zu gehen. In solchen Fällen finden in der Therapie Entspannungsübungen nach dem Prinzip der progressiven Muskelentspannung statt, ebenso wie Phantasiereisen und Igelballmassagen.
Für andere Schüler kommt Entspannung gar nicht in Frage. Einige Schüler können sich nicht darauf einlassen und haben Berührungsängste. Bei anderen ist aber auch Entspannung gar nicht indiziert. Sie brauchen ein gewisses Maß an Anspannung, um sich zu konzentrieren und dadurch ihre Sprechtechnik besser anwenden zu können.
Den Schülern wird die Technik der Zwerchfellatmung beigebracht, durch die sie Anspannung beim Sprechen lösen können. Die Bewusstmachung der Atmung dient dabei außerdem der Auseinandersetzung und des Kennenlernens des eigenen Körpers und des Stotterns.
Entsprechend des Kapazitätenmodells sollen die Kompetenzen, die die Schüler in ihre Waagschale werfen können, verbessert werden. Sprachliche Kompetenzen an denen deshalb in der Therapie gearbeitet wird sind: Gestik, Mimik, Variationen der Lautstärke, Variationen der Tonhöhe, Prosodie, die richtige Körperhaltung beim Sprechen, Kontrolle der Atmung und die Anwendung von Sprechtechniken (siehe 2.2.5.).
Die Schüler sollen in der Therapie Sprechtechniken kennen und beherrschen lernen, um Ihre Kapazitäten zu erweitern. Sprechtechniken, die ihnen beigebracht werden sind: Stotterkontrolle, Dehnungssprechen, Zeitlupensprechen, weicher Stimmeinsatz, Pull-Out, rhythmisches Sprechen, Pausensprechen…
Auch hier wird wieder deutlich, dass jeder Schüler anders stottert. Die Technik, die dem einen hilft ist bei dem anderen kontraindiziert, sie verstärkt sogar sein Stottern, da sie ihn verunsichert. Einigen Schülern hilft es, sich zu konzentrieren und ganz bewusst ihre Technik anzuwenden, andere sprechen flüssiger, wenn sie entspannt sind und gar nicht über das Stottern nachdenken.
Ein sehr wichtiger Aspekt unserer Therapie ist das „Nicht vermeiden des Sprechens“. Einige Schüler haben sich sprachlich sehr zurückgezogen, da sie sich vor den Reaktionen auf ihr Stottern fürchten. Hier finden Gespräche mit den Schülern statt, die sie ermutigen ihr Stottern zu zeigen. Auch hierbei ist die Kleingruppe sehr wichtig. Häufig traut man sich hier mit Gleichgesinnten mehr zu als vor „Nicht-Stotterern“. Des Weiteren kann die Kleingruppe bei der Beobachtung sehr wichtig sein. Wenn die Schüler sehen, dass das Gegenüber auf ihren stotternden Mitschüler gar nicht unangenehm reagiert, ermutigt sie das auch für ihr eigenes Stottern.
Klassische Vermeidungsverhalten wie nicht telefonieren, bestimmte Wörter vermeiden, nicht vor der Klasse sprechen, nicht mit fremden Menschen sprechen werden in der Therapie angesprochen und in Angriff genommen. So lernen die Schüler in der Therapie, zu telefonieren, beim Bäcker einzukaufen, auf dem Wochenmarkt einzukaufen, in der Klasse Referate zu halten oder vor der gesamten Schule ein Theaterstück aufzuführen.
Um die Anforderungen einschätzen zu können, denen sich der stotternde Schüler ausgesetzt fühlt, werden Gespräche mit ihm und dem entsprechenden Klassenlehrer darüber geführt. Kommunikationsmöglichkeiten sind dabei die Förderplankonferenzen in denen über die Förderpläne ein Austausch zwischen Therapielehrern und Klassenlehrern stattfindet.
Weiterhin sind die Anforderungen, die außerhalb der Schule an die stotternden Schüler gestellt werden wichtig. Deshalb ist die Elternarbeit eine wesentliche Säule der Stottertherapie. Eltern können informieren, ob sich das Stottern im Laufe der Therapie zu Hause verändert hat. Sie können auch wichtige Informationen darüber geben in welchen Situationen zu Hause besonders gestottert wird. Dabei findet der Informationsaustausch mit den Eltern auf Elternsprechtagen, durch Telefonate und auf speziellen Elternabenden zum Thema „Stottern“ statt.
Unter Psychomotorik wird allgemein eine ganzheitliche Erziehung über das Medium der Wahrnehmung und Bewegung verstanden. Dabei wird von einem engen Zusammenhang zwischen psychischer, motorischer und kognitiver Entwicklung des Kindes ausgegangen (vgl. Kiphard, 1998, S. 24). So können Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen nicht nur Fähigkeiten in diesen Bereichen erweitern, sondern sie dienen der gesamten Persönlichkeitsentwicklung des Kindes (vgl. Stachelhaus 2005, S.10).
Die Ravensberger Schule verfolgt im Psychomotorikunterricht folgende Ziele (vgl. Schäfer, 1998).
Zu Beginn eines jeden Schuljahres ermitteln die Sportlehrer, welche Schüler innerhalb der AG-Zeiten am Psychomotorikunterricht teilnehmen sollen. Schüler, die im regulären Sportunterricht durch Entwicklungsrückstände auffallen, werden von den entsprechenden Sportlehrern für den Psychomotorikunterricht empfohlen. Während die anderen AGs nach einem halben Jahr die Teilnehmer wechseln, bleibt die Psychomotorik-AG über ein Jahr lang bestehen, gegebenenfalls auch länger. Sie kann sich flexibel nach dem individuellen Entwicklungsstand und dem Förderbedarf des einzelnen Schülers richten. Zusätzlich zur Psychomotorik-AG nehmen die Schüler auch noch am regulären Sportunterricht im Klassenverband teil.
Im Psychomotorikunterricht wird versucht, die Schüler in Bezug auf den eigenen Körper kompetenter zu machen, das heißt, dass sie sich besser kennen lernen. Hierzu finden Wahrnehmungsübungen und Wahrnehmungsspiele ebenso wie Entspannungs- und Massageübungen statt. Dabei wird jede Übung sprachlich so begleitet, dass die Schüler immer wieder auf Anspannung und Entspannung in ihrem Körper aufmerksam werden sollen. Sie sollen wahrnehmen welche Körperhaltung sie gerade haben und welche Stellung die Körperteile zueinander haben. Des Weiteren wird versucht, ein realistisches Bild der eigenen Kompetenzen zu erlangen: „Welche Fähigkeiten habe ich und in welchen Bereichen kann ich noch besser werden?“ Dabei ist es wichtig, dass die Schüler ein eigenes Urteil über sich fällen können und dürfen.
Die Schüler haben in der Psychomotorik-AG, die Aufgabe Übungsstationen selbstständig zu planen, aufzubauen und abzubauen. Die Planung sowie der Auf- und Abbau nehmen dabei einen wesentlichen Zeitraum innerhalb des Unterrichts ein. Schüler, die sonst eher einen großen Bogen vor diesen Aufgaben machen, erleben sich hier aktiv handelnd und bekommen ausreichend Zeit zur Planung und Diskussion eingeräumt. Ein weiterer Schwerpunkt zur Verfolgung dieses Ziels ist der Umgang mit verschiedenen Materialien, wodurch sowohl die Wahrnehmung wie auch der Kreativität geschult wird. Bei der Bewältigung von Problemlöseaufgaben wird die Handlungsplanung und die Kommunikation mit den Mitschülern geschult.
Der Bereich Sozialkompetenz nimmt entsprechend dem Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation an unserer Schule einen wesentlichen Schwerpunkt unserer psychomotorischen Förderarbeit ein. Die Schüler sollen lernen, sich abzusprechen, ihre eigenen Bedürfnisse zu äußern und die Bedürfnisse der anderen zu berücksichtigen. Dabei können in einem handlungsorientierten Unterricht wie Psychomotorik immer wieder Sachzwänge zu Redeanlässen führen und somit der Sinn von Absprachen deutlich werden („Ich kann die Langbank nicht alleine transportieren, wer hilft mir dabei?“). Offene Aufgabenstellungen wie zum Beispiel „baut Euch in der Kleingruppe ein Versteck“ machen ebenfalls Sprache zu einem notwendigen Verständigungsmittel. Problemlöseaufgaben, die Kooperation erfordern, um ans Ziel zu gelangen oder kooperative Spiele sind dabei auch wesentliche Bestandteile dieses Unterrichts. Die Mitsprache der Schüler über Spielregeln und Mannschaftszusammensetzungen dient in diesem Zusammenhang der Kommunikation, der Kreativität, der Handlungsplanung („wie wird sich das Spiel ändern, wenn wir mehr Bälle nehmen?“) und der Ich-Kompetenz („wir wollen zwei gleich starke Mannschaften, wo spiele ich mit?“).
Seit Oktober 2007 existiert an der Ravensberger Schule das Projekt „schwer mobil“.
Übergewichtige Jungen und Mädchen im Alter von 11-13 Jahren haben die Absicht , ihr Bewegungs- und Ernährungsverhalten langfristig zu ändern.
Einmal in der Woche treffen sich die Schüler/innen zusätzlich zum normalen Sportunterricht in der Turnhalle, um wieder Spaß an der Bewegung zu entwickeln, kreativ zu sein und sich ihrer motorischen Stärken bewusst zu werden.
Nach den psychomotorischen Prinzipien machen die Schüler vielfältige Körper,- Material,- und Sozialerfahrungen.
Dabei werden die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt und die Bewegungsfreude der Kinder wird im besonderen Maße angesprochen.
Verbindliche Schwerpunkte dieses Programms, das von der Sportjugend NRW zusammen mit der Deutschen Sporthochschule als Evaluationspartner festgelegt wurde, lauten:
Die Ernährungsberatung, die ca. alle 4 Wochen stattfindet, beschäftigt sich mit folgenden Inhalten:
Der Sportlehrer und die Ernährungsberaterin arbeiten eng zusammen.
Sie suchen den Kontakt zu den Eltern und vermitteln auf den Elternabenden auch die psychologische Bedeutung von Essen, gemeinsamen Esszeiten und Ritualen.
Hierbei ist von großer Bedeutung, dass ein vertrauensvoller Kontakt zu den Eltern entsteht.
Bei vorhandenen Essstörungen besteht natürlich die Möglichkeit, sich in einem persönlichen Gespräch an die Ernährungsberaterin zu wenden und um Hilfe zu bitten.
Wichtig ist auch der regelmäßige Austausch zwischen Sportlehrer- und Klassenlehrer/in. So kann schnell auf besondere Alltagssituationen reagiert werden.
Im Jahr 2008 nehmen insgesamt 8 Schülerinnen und Schüler an diesem Projekt teil.
Das Ziel, das Körpergewicht zu halten, ist bisher von allen Schülern erreicht worden.
Durch das einsetzende Längenwachstum in der Pubertät soll der BMI-Index sinken ( das Verhältnis von Körpergewicht zur Körperlänge zum Quadrat).
Ein weiteres wichtiges Anliegen der Schule ist es, die Schüler in einem Sportverein zu regelmäßigen Sporttreiben zu bewegen. Die wichtigen motorischen , emotionalen und sozialen Erfahrungen, die dort gemacht werden, können für die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler/innen von großem Wert sein.
Schülerinnen und Schüler
Der Englischunterricht in der Sekundarstufe I der Schule für Sprachbehinderte stellt für Schüler und Lehrer eine besondere Herausforderung dar. Schüler und Schülerinnen der Schule für Sprachbehinderte unterscheiden sich von ihren Altersgenossen an Hauptschulen hinsichtlich der Lernvoraussetzungen im Fach Englisch in vielfacher Hinsicht. Häufig sind folgende Lerndispositionen zu beobachten:
Der Kernlernplan für das Fach Englisch in der Hauptschule sieht die Bedeutung der Sprache im Kontext der politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung Europas und des globalen Wettbewerbs (Kernlernpläne, S. 11). Die Grundbildung für das Fach Englisch soll grundlegende Kompetenzen in folgenden Bereichen entwickeln:
Die Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache versteht sich als Durchgangsschule. Damit unterliegt der Unterricht den Anforderungen der Kernlehrpläne.
Erste Begegnungen mit der Fremdsprache Englisch haben die Schüler bereits in der Primarstufe gemacht. Im Anfangsunterricht steht der kommunikative Aspekt unter Einbeziehung spielerisch-kreativer Elemente im Vordergrund.
Der Englischunterricht in der Sekundarstufe I steht auch weiterhin den Anwendungsbezug in den Mittelpunkt des Unterrichts. Die Themen beziehen sich auf die persönliche Lebensgestaltung, Ausbildung/Schule, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Berufsorientierung.
Ausgehend vom Unterrichtswerk ‚Highlight’ werden Situationen geschaffen,
Der Unterricht wird so gestaltet, dass das unterschiedliche Leistungsvermögen der Schüler berücksichtigt werden kann. Den Schülern werden Hilfen zur Selbsthilfe gegeben. So werden in einer Trainingsspirale Tipps zum Vokabellernen erarbeitet und im weiteren Unterricht gepflegt. Der Umgang mit dem Wörterbuch ist ebenfalls fester Bestandteil des Unterrichts. Inhalte werden so gewählt, dass die Motivation und der Abbau von Sprechblockaden im Vordergrund stehen.
Schülerinnen und Schüler sollen Zeit haben, ihre Lesekompetenz zu verbessern.
Die Lesetexte können die Schüler/Schülerinnen aus der Schülerbücherei auswählen.
Bei der Auswahl werden sie durch die AG-Leitung beraten.
Die Lesemotivation zu wecken gehört zu den vorrangigen Zielen der AG.
Die AG findet einmal wöchentlich (Mittwoch) zweistündig statt.
Im ersten Block (ca. 20 Minuten) werden Übungen zur Lesefertigkeit angeboten.
Schneller lesen:
Mehr mit einem Blick erfassen
Blitzlesen mit Wörtern oder Wortgruppen
Augengymnastik
Fehlerfrei lesen:
Vorausblickendes Lesen
Training von Wörtern mit schlecht lesbaren Buchstaben
Erweiterung der Blickspanne
Wörter mit fehlenden Buchstaben
Konzentrationsübung
Gelesenes verstehen:
Die Bedeutung von Wörtern verstehen
Redewendungen und Sprichwörter verstehen
Beim Lesen mitdenken
Texte vergleichen
Fehlende Wörter ergänzen
Im zweiten Block (60 Minuten) lesen die Schüler/Schülerinnen ihren Text in der Partner- oder Kleingruppe.
Abschnittweise oder Seitenweise liest jeder für sich den Text und macht sich Stichpunkte. Anschließend stellen sich die Schüler/Schülerinnen gegenseitig Verständnisfragen zum gelesenen Abschnitt und beantworten sie dem Partner.
Dieses Vorgehen soll sicher stellen, dass jeder in der Gruppe den Text verstanden hat.
Die Schüler/Schülerinnen können auch über den Text diskutieren und Eintragungen ins Lesetagebuch oder Notizen dafür machen.
Ein Lesetagebuch wird zu jedem gelesenen Buch angefertigt. Es enthält Titel, Verfasser, Erscheinungsjahr, Seitenzahl. Weiterhin werden die Hauptpersonen vorgestellt und der Inhalt kurz zusammengefasst. Es können auch Gedanken oder Diskussionen während des Lesens wiedergegeben werden. Zum Schluss wird eine persönliche Bewertung des Buches erwartet.
Den Abschluss der AG-Zeit (ca. 10 Minuten) übernimmt jeweils eine Schülergruppe, die über ihre Lektüre berichtet. Es kann eine Zusammenfassung des Inhalts sein, ein Stehgreifspiel, die Diskussion über einen spannenden Inhalt usw.
Am Ende des Halbjahres soll jeder Schüler / jede Schülerin eine Mappe mit Übungsblättern zur Steigerung der Lesefertigkeit besitzen und ein Lesetagebuch abgeben, das in der Schülerbücherei gesammelt wird zur Information für interessierte Mitschüler/Mitschülerinnen.
In der AG arbeiten 8-10 Schüler an einer Ausgabe der Schülerzeitung „Blitz“. In der Regel erscheint in jedem Schuljahr eine neue Ausgabe, die an Schüler, Eltern und Lehrer verkauft wird.
Die Schüler entscheiden selbst, über welche Themen sie schreiben möchte. Nach dem Motto „Von Schülern für Schüler“ kommt so eine interessante Mischung unterschiedlichster Themen zusammen. Abgerundet wird der Inhalt z.B. durch Berichte über Aktionen, die in der Schule stattgefunden haben, Umfragen unter den Schülern der Ravensberger Schule, Rätseln und Witzen und Cartoons.
Durch die Arbeit in der AG können die Schüler gezielt an den Entwicklungsschwerpunkten Lesen und Schreiben arbeiten. Zudem können sie Fertigkeiten im Umgang mit Computern einbringen und verbessern.
Im Februar 2008 hat die Radio-AG „Zuwachs“ bekommen: In Kooperation mit dem „Bielefelder Jugendring e.V.“ produziert die AG nun eine einstündige Radiosendung, die auf Radio Kurzwelle ausgestrahlt wird. Die Schüler wählen ein Thema, zu dem sie dann z.B. Umfragen, Interviews und Hörspiele planen, durchführen und einsprechen. Zudem muss auch die Moderation der jeweiligen Sendung eingesprochen werden.
Unterstützt wird die Ravensberger Schule von Medienpädagogen des Bielefelder Jugendrings.
Unsere erste Radiosendung mit dem Thema "Kino" hat den Bürgermedienpreis 2008 gewonnen (Kategorie: "Projekte ab Klasse 6")
Seit einigen Jahren besteht an unserer Schule eine Basketball – AG. Sporthelfer und Sportlehrer unterstützen sich hier gegenseitig. Die Schülerinnen und Schüler bilden den Stamm der Mannschaft, die jährlich ziemlich erfolgreich an den Stadtmeister-schaften der Bielefelder Förderschulen teilnimmt. Die Mädchenmannschaft darf in diesem Jahr ihren Titel wieder verteidigen.
Inhalte:
Die Schülerinnen und Schüler machen sich erst einmal mit dem Ball vertraut und lernen verschiedene Arten des Dribblings und Passens. Auftretende Fehler werden sofort korrigiert, so dass diese im Spiel möglichst vermieden werden. Weiterhin trainieren wir Korbwürfe, Sprungwürfe, Abwehr und Angriffsverhalten, das Zuspiel, Freilaufen und den Blick für die freie Mitspielerin oder den Mitspieler.
Das Fach Textilgestaltung wird in einzelnen Klassenstufen und als AG angeboten. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, verschiedene Alltagsgegenstände wie Taschen, Decken, Kissen, kleine Gebrauchsartikel, Raumschmuck oder auch Puppen und Kuscheltiere nach ihren eigenen Entwürfen herzustellen und auszugestalten.
Dabei lernen sie vielfältige textile Techniken, angefangen vom einfachen Umgang mit Schere, Nadel und Faden bis hin zum sachgerechten Bedienen der Nähmaschine.
Durch eigenes Tun durchschauen sie die vielfältigen Arbeitsschritte, welche von der Planung bis zur Fertigstellung notwendig sind.
Die Feinmotorik, die Wahrnehmung, das Vorstellungsvermögen und auch soziale Kompetenzen wie Ausdauer und Durchhaltevermögen werden auf diese Weise besonders geschult.
Erstmalig im Jahre 2004 haben wir eine Klassenfahrt „Skifahren“ mit einer achten und einer neunten Klasse unserer Schule durchgeführt.
Unser Ziel war das Zillertal in Österreich, ein schönes Skigebiet, das sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene und Könner geeignet ist.
Untergebracht waren wir in einem einfachen Gasthof bei sehr freundlichen Gasteltern, die uns mit gutem Essen versorgten. Wir hatten das Haus für uns alleine, so dass wir abends auch ruhig mal etwas lauter sein konnten, ohne jemanden zu stören.
Organisiert wurde die Klassenfahrt über ein Reisebüro, das sich auf Skifreizeiten mit Schulklassen spezialisiert hat und die Fahrten zu wirklich günstigen Preisen anbietet. Der Unterricht wurde von uns Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt. Inzwischen haben wir bereits fünf Kollegen und Kolleginnen die sich fortgebildet haben und dazu berechtigt sind, mit Schulklassen Skifahrten zu unternehmen.
Die in den folgenden beiden Jahren durchgeführten Skifreizeiten mit den jeweiligen achten Klassen waren ähnlich erfolgreich wie die erste. Die Schülerinnen und Schüler haben – wie auch diejenigen vom ersten Durchgang - enorm viel gelernt und hatten viel Spaß im Schnee. Für fast alle war es das erste Mal. Sie lernten sehr schnell und es gab immer eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die schon nach 4-5 Tagen die erste schwarze (d.h. schwere) Piste bewältigen konnte und wollte!!!
In den Frühjahren 2007 und 2008 fiel das Skifahren leider aus. Im Jahr 2009 ist nun wieder eine Klassenfahrt ins Zillertal mit den beiden achten Klassen geplant.
Die AG ist für Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Klasse gedacht. Jeder Schüler, jede Schülerin soll im Laufe der drei Schuljahre diese AG einmal besucht haben.
Inhalte sind:
Am Ende der AG erhalten die Schülerinnen und Schüler einen PC Führerschein, in den ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten eingetragen werden.
An der Ravensberger Schule findet mindestens einmal jährlich eine Projektwoche statt. Das Thema, zu dem eine Woche lang gearbeitet wird, legen im Wechsel die Schülerinnen und Schüler bzw. die Lehrerinnen und Lehrer fest.
Zum Abschluss der Woche findet immer eine Präsentation der Ergebnisse statt.
Die Themen:
2006: Ravensberger Schule - Gesunde Schule
Ausbildung aller Schüler der Schule in "Medizinischer Erstversorgung" mit Unterstützung der Arbeitersamariterbundes (ASB)
Weitere Projektangebote:
Bewusste Ernährung
Hausmittel, Heilkräuter
Chemie im Haushalt
Gesund mit Gewicht?
Ausdauer / Fitness
u.a.
2007: 25 Jahre Ravensberger Schule - Sprache(n)
Angebote u.a.
Englisch
Sprachen, Schriftzeichen
Mode der 80er
Tanz in die 80er
Jubiläumszeitung
Zeittunnel durch 25 Jahre Schulleben
Wanderung durch das Ravensberger Land
Großer Abschluss mit Jubiläumsfest und Präsentation der Ergebnisse
2008: Sportvielfalt - Die Ravensberger Schule bewegt sich
Angebote u.a.
Sportspiele
Fit for Fun
Vielseitigkeitssport
Einradfahren
Mit dem Fahrrad durch Bielefeld
Sportangebote typisch Mädchen - typisch Jungen
Coolnesstraining - nur für Jungen
Mädchen - Power
2008: Menschenrechte
Zeitraum: 8.-12.12.08 u.a. mit einer Fahrt einer Schülergruppe nach Krakau zum Konzentrationslager Ausschwitz
Der Musikunterricht unserer Schule basiert auf den Förderansätzen „Sprachför-derung durch Musik mit der Stimme“ (1995) und „Bewegungs-, Ausdrucks-, Wahrnehmungs- und Kommunikationsförderung mit Musik“ (1993) von Franz AMRHEIN. Kernpunkt dieser Konzepte ist die Auffassung, dass die sprachtragenden Leistungen Wahrnehmung, Sprechbewegungen, Ausdrucksbewegungen und (Fein-) Motorik (vgl. GROHNFELDT / HOMBURG, 2006) durch die Bewegungs-, Ausdrucks-, Wahrnehmungs- und Kommunikationsförderung im Umgang mit Musik in besonderer Weise gefördert werden können.
Und wie passiert das praktisch? Einfach so:
durch Musik mit der Stimme
durch Musikhören
durch Musik mit Instrumenten
durch Musik und Bewegung
durch Tanz
durch Musikmalen und Musikgrafik
Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 gibt es an der Ravensberger Schule eine Bläser-AG. Wir begannen zunächst mit den Leihinstrumenten des Posaunenwerks Brackwede. Durch die großzügigen Spenden verschiedener Bielefelder Sponsoren konnten wir ein Jahr später jeweils fünf eigene Trompeten und Posaunen erwerben. Seitdem sind zahlreiche Schülerinnen und Schüler eifrig dabei ein Blasinstrument zu erlernen.
Wir unterrichten nach der Bläserklassen-Schule Essential-Elements. Die Instrumente können gegen einen geringen Mietpreis auch daheim zum Üben genutzt werden. Im Schuljahr 2008/2009 erweiterten wir das Instrumentarium, zur Umsetzung der Bläserklassen-Idee, um ein Schlagzeug, das uns nun den richtigen Rhythmus gibt.
Schon nach kurzer Zeit gemeinsamer Bläser-Tätigkeit können wir stets viele positive Effekte, die neben dem eigentlichen Musiklernen entstehen, verzeichnen:
Verbesserung der allgemeinen Lernbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit, reduzierte Disziplinprobleme, Integration der Bläserinnen und Bläser über das Bläser-AG-Erlebnis in einem sozialen Zusammenhang, Erhöhung der Identifikation mit der Schule und mit der AG-Gemeinschaft durch Arbeit am gemeinsamen Ziel, Übertragung der sozialen Lernfortschritte auf andere Unterrichtsfächer, Legung von Grundlagen für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, einem lebenslangen Hobby (vielleicht sogar einer Berufsperspektive), Stärkung des Selbstwertgefühls und Gewinnung von Selbstbewusstsein (auch im Hinblick auf Suchtprävention).
Darüber hinaus leisten gerade Blasinstrumente für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Sprache große therapeutische Hilfe: richtiges und bewusstes Atmen, Rhythmuskontrolle, Stärkung der Lippen-, Zungen- und Atemmuskulatur und den bewussten Umgang und Einatz derselben.
Wir möchten uns kurz vorstellen:
Wir, das sind 11 Jungen und Mädchen der 9. und 10. Klassen der Ravensberger Schule, die ein Jahr lang in dem berufsqualifizierenden Projekt Schülerfirma mitarbeiten.
Durch unsere Arbeit in der Schülerfirma erhalten wir Einblick in Buchführung, Logistik, Arbeitsabläufe unter „Echt“bedingungen, Einkauf, Verkauf, Planung etc .Das wird uns sicherlich im Hinblick auf Bewerbungen und auf unserem weiteren Lebensweg behilflich sein.
Seit Beginn des Ganztagesbetrieb unsere Schule sind wir für die Mittagsversorgung unserer Schüler und der Lehrer zuständig.
Mittlerweile kochen wir ungefähr 40 bis 50 Essen, inklusive Nachtisch mit wechselnder Speisekarte.
Aufgrund der Unterstützung durch den „Bielefelder Tisch“ können wir gesundes Essen (mit frischen Zutaten, viel Gemüse und Obst) zu günstigen Preisen anbieten.
Unser zweites Standbein ist die Herstellung und der Verkauf der Laddie-Fit-Hundekekse.
Die Laddie-Fit-Hundeleckerlies waren unsere gemeinsame Idee (einige von uns haben eigene Hunde) und wir hofften, dass sich dafür ein Markt finden lassen würde.
Am Anfang haben wir die Leckerlies nur an Bekannte verkauft, seit 2 Jahren werden unsere Leckerlies auf einem Bielefelder Wochenmarkt, dem Siegfriedmarkt verkauft.
Mittlerweile werden sie aber auch in einigen Tierarztpraxen der Umgebung angeboten und durch persönliche Weiterempfehlung per Post verschickt.
Einmal gewonnene Kunden bestellen immer wieder, da die Leckerlies bei den Hunden “Suchtcharakter“ haben.
Wir sind keine Firma im üblichen Sinn, d.h. wir arbeiten nicht zum Zwecke der Gewinnmaximierung. Unsere Preise sind Selbstkostenpreise, unsere Arbeitszeit können wir nicht berechnen.
Die Zutaten sind fast alle (bis auf den Thunfisch) aus rein biologischem Anbau. Weiterhin experimentieren wir an neuen Rezepten (unsere Hunde sind die Testesser!!) für Getreideallergiker-Hunde.
Mit dem Kauf unserer Laddie-Fit-Hundeleckerlies unterstützen Sie unser Projekt. Dafür danken wir Ihnen.
Unsere Schülervertretung setzt sich zusammen aus den Klassensprecherinnen und Klassensprechern aller Klassen. Einmal im Schuljahr werden die/der SchülersprecherIn und sein/e StellvertreterIn von allen Schülerinnen und Schülern der Ravensberger Schule direkt gewählt. Dem Gremium steht die/der ebenfalls direkt gewählte VerbindungslehrerIn beratend zur Seite.
Die Schülervertretung hat durch die Teilnahme an den Schulkonferenzen direkten Einfluss auf alle relevanten Entscheidungen rund ums Schulleben.
Auf den monatlich stattfindenden SV-Sitzungen diskutieren die SV-VertreterInnen die Wünsche und Anregungen der Klassen und tragen sie über die/den VerbindungslehrerIn in die LehrerInnenkonferenz. Die Tagesordnung jeder Sitzung wird von den SchülersprecherInnen gemeinsam mit der/dem VerbindungslehrerIn erstellt.
Wichtige Arbeitsschwerpunkte waren und sind z.B. folgende: Erstellung einer Schulordnung, Einführung des Pausensports, Getränkeversorgung in der Schule, Gestaltung des Schulhofes und Themenvorschläge für Projektwochen.
Das Fach Naturwissenschaften wird seit 2007 in einem neuen, hochmodernen und sehr gut ausgestatteten Fachraum erteilt. Es umfasst die Fächer Physik und Chemie. Jede Klasse hat wöchentlich zwei Stunden Naturwissenschaften. Schüler und Schülerinnen mit besonderen Begabungen und Interessen im Bereich Naturwissenschaften können das Fach zur Vertiefung und Schwerpunktbildung für ein individuelles Profil ab Klasse 9 mit zwei weiteren Wochenstunden zusätzlich im Wahlpflichtbereich wählen.
Der Schwerpunkt im Fach Naturwissenschaften liegt im experimentellen Bereich. Experimente sind zunächst nach Anleitung vorzubereiten, durchzuführen und auszuwerten. In höheren Klassen sollen die Schülerinnen und Schüler Experimente auch selbstständig planen. Neben Fachwissen werden zukunftsrelevante Kompetenzen in den Bereichen Sicherheit, Messen, Fehleranalyse, Erstellen, Lesen und Interpretieren von Diagrammen und Tabellen sowie Fachsprache erworben.
Für gefährliche und besonders aufwändige Experimente stehen im Computerraum entsprechende Programme zur Simulation der Versuche zur Verfügung, die sich bei Schülerinnen und Schülern besonderer Beliebtheit erfreuen.
Im Rahmen der systematischen Profilbildung und Begabungsförderung wird den Schülerinnen und Schülern eine qualifizierte Betreuung für die Teilnahme an den Wettbewerben „Schüler Experimentieren“ und „Jugend Forscht “ angeboten.
Die Ravensberger Schule ist in den letzten Jahren wiederholt mit dem NRW-Schulförderpreis der Stiftung Jugend Forscht für die besonders gute Leistungen im naturwissenschaftlichen Bereich ausgezeichnet worden.
In der Erfinder AG arbeiten die Schülerinnen und Schüler an selbstgewählten Projekten, wie „Erdbebensicheres Bauen“, „Fahrradtechnik: Automatischer Gangschaltungsberater“, „Schwer entflammbare Weihnachtsbäume“, „Optimierung der Cola-Mentos Fontäne“, „Das Geheimnis der Bumerangs“, „Der kippelsichere Stuhl“, „Ein Haustürschlüssel-Navigationssystem“ oder eine „Alarmanalage für Fahrräder“.
Neben Marktanalysen und selbst entwickelten naturwissenschaftlichen Experimenten sind oft auch Kompetenzen aus dem Bereich Technik / Werken erforderlich, die so, projektimmanent, erworben und vertieft werden.
Die Entwicklungsarbeit wird als Portfolio dokumentiert, das für spätere Bewerbungen um eine Ausbildungsstelle ebenso genutzt werden kann, wie evtl. Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben, auf den die jungen Erfinder ihre Produkte vorgestellt haben ( LINK: Zeitungsartikel ).
In den letzten Jahren konnten die Schüler und Schülerinnen besonders gute Projekte auf Einladung von Dr. Tom Steinlein im Rahmen von „Grips for Kids“ der breiten Öffentlichkeit vorstellen und so wichtige Erfahrungen im Präsentieren im öffentlichen Rahmen sammeln, die ihnen gebührende Anerkennung erfahren und ihr Selbstwertgefühl steigern.
Die Inliner AG ist für alle Schüler und Schülerinnen gedacht, die das Inlineskating erlernen oder ihre Fahrtechnik verbessern wollen und verschiedene Spiel und Übungsformen kennen lernen möchten.
Inhalte der Inlineskating AG:
„Ästhetische Erziehung erweitert die Erkenntnistätigkeit des Menschen.
Gleichberechtigt, gleichrangig neben der wissenschaftlichen Rationalität steht die
ästhetische Rationalität, jenes Verhalten also, das Klarheit über sich selbst und sein
„Bild der Welt“ in Bildern sucht (Richtlinien Kunst).
Für den Kunstunterricht an unserer Schule bedeutet dies, die Persönlichkeit unserer
Schüler über die Förderung ihrer individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu stärken
um sie auf die Arbeitswelt und eine sinnvolle Gestaltung ihrer Freizeit vorzubereiten.
Dazu gehört die Schulung fächerübergreifender Kompetenzen, wie zum Beispiel der Wahrnehmung und Konzentration, aber auch der Arbeitsplanung und handwerklichen Geschicklichkeit, sowie der Zuverlässigkeit und der sozialen Fähigkeiten.
Wir verstehen darunter aber auch die Auseinandersetzung mit unserer Umwelt, der Vergangenheit und der Gegenwart, die in unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen sichtbar und somit verständlicher wird.
Was ist eine Grafik? Wie mische ich Sekundärfarben?
Unsere Schüler lernen die wichtigsten künstlerischen Techniken in unterschiedlichen Jahrgangsstufen kennen:
Klassen 5-8
Klassen 9/10
Die Arbeitsgemeinschaft unterscheidet sich durch Organisation und Inhalt deutlich von einem lehrplanorientierten Kunstunterricht. Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgänge arbeiten hier außerhalb des Klassenverbands für den Zeitraum von einem Halbjahr zusammen und erwerben durch die unterschiedlichen altersspezifischen Bedürfnisse und Fähigkeiten Toleranz und Hilfsbereitschaft.
Soziale Fähigkeiten werden in der AG Kunst auch durch den Projektcharakter der Inhalte gefördert, häufig entstehen hier Gemeinschaftsarbeiten, wie zum Beispiel großformatige Arbeiten für das Foyer und die Aula oder die Umgestaltung der Pausenhalle und der Schülertoiletten.
Zu Beginn jeder Kunst AG lernen die Schüler in einer ersten Anwendung eine Technik kennen, zum Beispiel die Bearbeitung von Ytong-Steinen. Im Anschluss daran wählt jeder Schüler aus einer Auswahl von Aufgaben eine aus, die er dann mit Hilfe der erlernten Grundlagen umsetzen kann, z.B. eine Blumensäule, ein Gesicht, …
Durch die Beschäftigung mit dem Material und den Verfahren ergeben sich oft sehr individuelle und kreative Ideen. Besonders dieser letzte Schritt entspricht dem wichtigsten Ziel der AG, der Förderung der Kreativität unserer Schülerinnen und Schüler.
Mögliche Techniken/Themen:
Die Schülerinnen und Schüler sollen durch den Mathematikunterricht befähigt werden, die Rolle zu erkennen, die Mathematik in der Alltags- und Berufswelt spielt und ihr Wissen kontextgerecht und flexibel zur Bearbeitung und Lösung von Problemen einzusetzen. Das anschauliche und problemlösende Arbeiten hat einen besonderen Stellenwert und damit der Bezug zu realen Fragestellungen in inner- und außermathematischen Kontexten. Einen wichtigen Anteil an der Problemlösung hat auch die Ausbildung der Fähigkeit über mathematische Fragestellungen zu kommunizieren, sich über Fragestellungen und Lösungswege auszutauschen und Ideen zu präsentieren.
Die Kompetenzen, die im Mathematikunterricht vermittelt werden, beziehen sich also sowohl auf mathematische Inhalte als auch auf prozessbezogene Fähigkeiten, entsprechend des Kernlernplans für Mathematik:
Fachbezogene Kompetenzen
Prozessbezogene Kompetenzen
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Argumentieren/ Kommunizieren | kommunizieren, präsentieren und argumentieren |
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Problemlösen | Probleme erfassen, erkunden und lösen |
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Modellieren | Modelle erstellen und nutzen |
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Werkzeuge | Medien und Werkzeuge verwenden |
Inhaltsbezogene Kompetenzen
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Arithmetik/ Algebra | mit Zahlen und Symbolen umgehen |
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Funktionen | Beziehungen und Veränderungen beschreiben und erkunden |
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Geometrie | ebene und räumliche Strukturen nach Maß und Form erfassen |
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Stochastik | mit Daten und Zufall arbeiten |
In den Jahrgangsstufen 5 und 6 lernen alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam in ihrem Klassenverband, in den Jahrgangsstufen 7 – 9 gibt es eine äußere Differenzierung in Erweiterungs- und Grundkurse. In der Klasse 10 wird im Hinblick auf den Erwerb des Hauptschulabschlusses 10A wieder im Klassenverband gearbeitet. Der individuelle Förderbedarf im Hinblick auf das Berufsbild wird in Klasse 10 akzentuiert.
Seit dem 07.02.07 wird im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts der Mofa-Kurs angeboten. Pro Halbjahr stehen den Schülerinnen/ Schülern zurzeit 2 Roller und ein Mofa zur Verfügung. Dieser Kurs umfasst 20 Doppelstunden Theorie und Praxis.
Die fahrpraktischen Übungen finden auf dem Schulgelände (außerhalb des öffentlichen Verkehrsraumes) statt. Eine Bescheinigung darf nur ausgestellt werden, wenn der Schüler/die Schülerin das 15. Lebensjahr vollendet hat. Er/Sie muss in einer theoretischen Prüfung nachgewiesen haben, dass er/sie ausreichende Kenntnisse für das Führen eines Kraftfahrzeuges nach maßgebenden gesetzlichen Vorschiften besitzt. An der Prüfung der Ravensberger Schule dürfen nur solche Schüler/Schülerinnen teilnehmen, die an dem Mofa-Ausbildungskurs der Ravensberger Schule teilgenommen haben.
Nach erfolgreicher Teilnahme erhält der Schüler/die Schülerin dann die Prüfbescheinigung und ist somit berechtigt, erstmalig mit einem motorisierten Fahrzug (Mofa) am Straßenverkehr teilzunehmen. Über das Ergebnis der Prüfung werden die Erziehungsberechtigten informiert.
Der Mofakurs ist ein hervorragendes Lern- und Erfahrungsfeld für emotionale und soziale Entwicklung, für Regelbefolgung und Eigenverantwortung, für Kompromissfindung und konstruktive Lösungswege.
Die Jugendlichen werden als zukünftige motorisierte Verkehrsteilnehmer ernst genommen und erhalten eine sehr gute Ausbildung. Hier erreicht der man die Jugendlichen, bevor sie zu „Problemgruppe der jungen Fahrer werden können“.