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Förderung von Schülern mit Autismus

Die Martin-Buber-Schule hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen mit Autismus den Zugang zu Bildungsinhalten zu ermöglichen, den sie für die Nutzung und Entfaltung ihres individuellen Potentials benötigen. Schülerinnen und Schüler mit Autismus können in NRW grundsätzlich jeden Schultyp besuchen, der für ihre individuell ausgeprägte autistische Beeinträchtigung geeignet erscheint. Der Gestaltungsspielraum einer Schule ist entscheidendes Kriterium dafür, inwieweit umfängliche, ganzheitlich orientierte und sehr individuelle Hilfestellungen für eine bestmögliche Entwicklung in den Bereichen Wahrnehmung, Kommunikation, Sozialverhalten, Identität und Handlungskompetenz realisiert werden können.
Die Symptomatik einer Autismus-Spektrum-Störung ist breit gefächert und geht nicht zwangsläufig mit einer intellektuellen Beeinträchtigung einher. Viele Kinder mit Autismus verfügen über eine durchschnittliche oder gar überdurchschnittliche Intelligenz. Oft jedoch muten ihre Lernprozesse und ihre Verhaltensweisen äußerst fremdartig an und fordern Pädagogen, Eltern und Mitschüler in hohem Maße heraus.
Die besonderen Förderbedürfnisse der Kinder mit Autismus verlangen kompetente und qualifizierte Lehrkräfte mit hoher Professionalität.
An der Martin-Buber-Schule werden im laufenden Schuljahr 13 Schüler mit Autismus unterrichtet. Im kommenden Schuljahr steigt diese Zahl auf 24 an. Das bedeutet, dass in den neuen Klassen 5 insgesamt 11 Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen zu beschulen sind. Von der Einrichtung einer gesonderten „Autisten-Klasse“ wird aus pädagogischen Gründen (u.a. soziale Integration) derzeit Abstand genommen. Die Grundsätze der Martin-Buber-Schule in der Autismus-Förderung liegen in den Bereichen Akzeptanz und Kooperation.