Am 7. März 2007 waren die Städtischen Bühnen Münster mit dem Stück „Still, der Trommler“ in der Martin Luther King Schule zu Gast. Bereits in den ersten Schulstunde fuhr ein großer Lkw des Theaters vor und wurde entpackt. Eine ganze Weile hatten die Bühnentechniker zu tun, bis die Kulissen so standen, wie es geplant war. Um zehn Uhr kamen dann die Schauspieler, der Regisseur und die Souffleuse. Endlich um 11 Uhr wurden die neugierigen Zuschauer, die Schüler der Klassen fünf und sechs, eingelassen.
Das Stück entführte die jungen Zuschauer in die Welt des Krieges: Die Geschichte von Still, einem Jungen, der nicht spricht, und seiner Mutter. Die beiden schlagen sich als Händler durch, verkaufen mal an die Soldaten mit den roten, mal an die Soldaten mit den blauen Kragen ihre Waren. Sie treffen auf einen einsamen Trommler und teilen Zeit, Essen und Arbeit mit ihm. Es wird deutlich, dass alle drei unter den Umständen des Krieges leiden, am meisten aber Still, der am Ende des Stückes sein Schweigen bricht und seine Bedürfnisse nach Zugehörigkeit, nach Aufmerksamkeit, nach einer festen Bleibe, kurz, nach einem Heim in die Welt hinaus ruft.
Am 7. März 2007 waren die Städtischen Bühnen Münster mit dem Stück „Still, der Trommler“ in der Martin Luther King Schule zu Gast. Bereits in den ersten Schulstunde fuhr ein großer Lkw des Theaters vor und wurde entpackt. Eine ganze Weile hatten die Bühnentechniker zu tun, bis die Kulissen so standen, wie es geplant war. Um zehn Uhr kamen dann die Schauspieler, der Regisseur und die Souffleuse. Endlich um 11 Uhr wurden die neugierigen Zuschauer, die Schüler der Klassen fünf und sechs, eingelassen.
Das Stück entführte die jungen Zuschauer in die Welt des Krieges: Die Geschichte von Still, einem Jungen, der nicht spricht, und seiner Mutter. Die beiden schlagen sich als Händler durch, verkaufen mal an die Soldaten mit den roten, mal an die Soldaten mit den blauen Kragen ihre Waren. Sie treffen auf einen einsamen Trommler und teilen Zeit, Essen und Arbeit mit ihm. Es wird deutlich, dass alle drei unter den Umständen des Krieges leiden, am meisten aber Still, der am Ende des Stückes sein Schweigen bricht und seine Bedürfnisse nach Zugehörigkeit, nach Aufmerksamkeit, nach einer festen Bleibe, kurz, nach einem Heim in die Welt hinaus ruft.
Im anschließenden Gespräch mit dem Regisseur und den Schauspielern nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, das Stück zu kritisieren und Fragen zu stellen.
Man kam richtig miteinander ins Gespräch, und die Theaterleute staunten nicht schlecht darüber, wie gut die Schüler der Martin Luther King Schule über das Theater bescheid wussten. Sie fanden auch die Fragen der Schüler spannend. Frau Lahmann sagte: “Sonst fragen Schüler oft nach dem Blut am Finger und wie das gemacht wird, aber die Fragen heute waren viel interessanter, sie gingen viel tiefer und berührten die Kernaussagen des Stückes. Es ist auch erstaunlich, wie gut die Schüler hier über aktuelle Zeitgeschichte wie Kriegsschauplätze informiert sind.“
Jeder hatte eine Vorstellung davon, wie die Geschichte der drei weiter gehen könnte. Und manch einer ist ins Grübeln gekommen über die Frage, warum der Still wohl nicht spricht. Viele konnten die Situation des Jungen, dessen Bedürfnisse missachtet werden, sehr gut nachempfinden.
Mit einem riesigen Extraapplaus wurde abschließend die Darstellerin der Mutter bedacht, weil sie nicht nur hervorragend gespielt, sondern die Musik zum Stück selbst geschrieben hat: Lieder und ein Tänzchen, die die Sehnsüchte der Figuren ganz deutlich zum Ausdruck brachten. Das ging unter die Haut! [Bi]
Im anschließenden Gespräch mit dem Regisseur und den Schauspielern nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, das Stück zu kritisieren und Fragen zu stellen.
Man kam richtig miteinander ins Gespräch, und die Theaterleute staunten nicht schlecht darüber, wie gut die Schüler der Martin Luther King Schule über das Theater bescheid wussten. Sie fanden auch die Fragen der Schüler spannend. Frau Lahmann sagte: “Sonst fragen Schüler oft nach dem Blut am Finger und wie das gemacht wird, aber die Fragen heute waren viel interessanter, sie gingen viel tiefer und berührten die Kernaussagen des Stückes. Es ist auch erstaunlich, wie gut die Schüler hier über aktuelle Zeitgeschichte wie Kriegsschauplätze informiert sind.“
Jeder hatte eine Vorstellung davon, wie die Geschichte der drei weiter gehen könnte. Und manch einer ist ins Grübeln gekommen über die Frage, warum der Still wohl nicht spricht. Viele konnten die Situation des Jungen, dessen Bedürfnisse missachtet werden, sehr gut nachempfinden.
Mit einem riesigen Extraapplaus wurde abschließend die Darstellerin der Mutter bedacht, weil sie nicht nur hervorragend gespielt, sondern die Musik zum Stück selbst geschrieben hat: Lieder und ein Tänzchen, die die Sehnsüchte der Figuren ganz deutlich zum Ausdruck brachten. Das ging unter die Haut! Bi]
Zum Theaterstück haben die Schüler der Klassen 5 und 6 noch eigene Beiträge verfasst.
Martin Luther King Schule
LWL-Förderschule - Förderschwerpunkt Sprache - (Sek. I)
Bröderichweg 9,
48159 Münster,
Telefon: (0251) 2105-192,
E-Mail: mlk-schule@lwl.org