An Weiberfastnacht feiern wir mit der ganzen Schule. Erst gemeinsam in der Turnhalle, nach der großen Pause auf dem Flur der 2. Etage mit den Klassen der Primarstufe und am Nachmittag gibt es Disco im Gymnastikraum für die Schülerinnen und Schüler der ersten Etage.
Für die Karnevalsfeier in der Turnhalle haben einige Klassen Beiträge vorbereitet. So kam ein gut 1-stündiges Programm zustande.
Unter anderem gab es kleine Sketche der Klassen 5, 6a und 11 von Dick und Doof oder Fritzchen. Schüler der Klasse 7 und 9 haben zwei Tänze in eigener Regie eingeübt. Die Klasse 8 hat mit einem Musikantenteam jeweils life einen Tusch gespielt. Die SchülerInnen und Schuler des Theo Gymnasiums haben mit einem kleinen Theaterstück zum Programm beigetragen. Gemeinsam haben die Schüler der Klassen 10 und 11 mit den Theodorianern einen Partytanz vorgeführt.
Die Stimmung wurde akustisch von Frau Rütten und Herrn Späther gesichert. Durch das Programm führten sehr launig Frau Rosenberg und Herr Werner.
Das Jahr 2012 verspricht mit dem Aufeinander fallen dieser drei Ereignisse ein besonders aufregendes und erlebnisreiches zu werden.
Im Februar begann das Gymnasium sein Jubiläumsjahr mit einer Projektwoche. Die SchülerInnen hatten im Vorfeld die Möglichkeit, sich für eines der zahlreichen Projektthemen zu entscheiden. Eine Schülergruppe von zehn SchülerInnen, zusammengesetzt aus den Jahrgängen sechs und sieben, wollte gerne eine Woche am Unterrichtsgeschehen unserer Schule teilnehmen.
Am Dienstag lernten sie Besonderheiten unserer Schulform mit ihren unterschiedliche therapeutische Fortbewegungs- und Stehhilfen, nonverbale Kommunikationsmöglichkeiten und entsprechende Hilfsmittel, Räumlichkeiten und den Tagesablauf kennen. Anschließend konnten sie in verschiedene Klassen aufgeteilt in einem doppelstündigen Unterrichtsblock Einblicke in den Unterricht gewinnen.
Mittwoch verbrachten sie den Schultag in der Klasse 10. Die SchülerInnen lernten sich kennen, verglichen ihren Schultag und wurden von den LiboriusschülerInnen in Kleingruppen durch das Gebäude geführt. Die Atmosphäre wurde zusehends lockerer und immer mehr Gemeinsamkeiten wurden festgestellt.
Am Donnerstag, Weiberfastnacht, lernten „die Theos“ unsere Schule dann „ziemlich jeck“, sehr lebendig und noch fröhlicher kennen: es wurde ordentlich gefeiert! Unsere Gäste bewiesen Spontanität, indem sie ein kleines Theaterstück aufführten und sich am gemeinsamen „Schul-Flash-Mob“ beteiligten.
Den Abschluss dieser Woche bildete am Freitag der Gegenbesuch unserer Klasse 10 im Theodorianum. Dort wurden unsere SchülerInnen von der Projektgruppe durch ihre Schule geführt, wo die verschiedenen Projektgruppenergebnisse präsentiert wurden.
Das Resümee aller Beteiligten fällt sehr positiv aus; unsere SchülerInnen präsentieren sich und ihre Lebenswelt sehr gerne. Es ist ihnen wichtig, durch diesen Umgang Berührungsängste abzubauen, Kontakte aufzubauen und Normalität trotz körperlicher Einschränkung aufzuzeigen.
Durch das Sammeln dieser menschlichen Erfahrungen wurde der Horizont unserer PartnerschülerInnen sicherlich auf eine neue Art erweitert.
Außerdem haben alle Jugendlichen gemeinsam viel Freude erlebt, was die beste und nachdrücklichste Art ist, unsichtbare Grenzen zu überwinden!
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