Große Freude in der Liboriusschule
Die Freude war groß in der Liboriusschule. Im Beisein von Bürgermeister Heinz Paus übergab Dr. Bernhard Worms, stellvertretender Vorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, drei Rollstühle an Kunibert Meise, Leiter der Liboriusschule. "Wir können diese Spende für unsere Kinder sehr gut gebrauchen, gerade wenn wir in der Stadt unterwegs sind erleichtert das unseren Alltag", freut sich Sabine Stecker, die leitende Therapeutin der Einrichtung. Im Namen der Schule dankten Kunibert Meise und Klaus Gräwingholt, 1. Vorsitzender des Fördervereins, der Stiftung für diese Spende.
Die Gold-Kraemer-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung. Sie ist das Lebenswerk des Stifterehepaares Paul R. und Katharina Kraemer. Die Inhaber der Juwelierkette "Gold Kraemer" gründeten sechs Jahre nach dem Tod ihres schwerbehinderten Sohnes 1972 die Gold-Kraemer-Stiftung. Zweck der Stiftung ist es, geistig und körperlich behinderte, arme, alte und kranke Menschen sowie bedürftige Jugendliche zu unterstützen. Diese Schwerpunkte werden ergänzt durch die Förderung von Gesundheit, Bildung, Kunst und Kultur.
Bei einem Rundgang, an dem auch Birgitta Neumann, Referentin der Stiftung, Bürgermeister Heinz Paus, Silke Rahner, stellvertretende Leiterin der Schul- und Internatsverwaltung Paderborn des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und Klaus Gräwingholt teilnahmen, stellte Schulleiter Kunibert Meise die Einrichtung vor. Die LWL-Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung e.V. an der Steubenstraße besuchen derzeit 113 Schülerinnen und Schüler. Das Einzugsgebiet umfasst neben dem Kreis und der Stadt Paderborn die Kreise Lippe, Soest, Höxter und Gütersloh. Die Sechs bis 18jährigen sind in Klassen von etwa sieben bis 13 Schülern aufgeteilt.
Mit freundlichen Grüßen
i. A.
Jens Reinhardt
Zum gemeinsamen Abschluss vor den Osterferien gab es ein großes Frühlingskonzert.
Unter der musikalischen Leitung von Herrn Mathias Stamm kam ein sehr buntes Programm zustande. Die Beiträge kamen von Klassen, der Band und vor allem von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Zur Einstimmung gab es ein afrikanisches Begrüßungslied von der Klasse 10.
Den Auftakt zur Siegerehrung machte die festliche Musik von zwei Trompeten mit : "Ode an die Freude"
Zunächst wurden Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11 mit dem Bronzenen Jugendsportabzeichen geehrt. Der Klasse 6b wurde eine Urkunde für einen gewonnenen Wettbewerb im Rahmen der politischen Bildung überreicht.
Im weiteren Verlauf gab es traditionelle und jüngere Frühlingslieder zum Mitsingen und Zuhören.
Die Jiddische Hochzeitsmusik (Klezmer) hat zum Tanzen und Klatschen eingeladen - die Musik brachte in der Besetzung von Klarinette, Akkordeon und Gitarre eine super Stimmung in die Turnhalle.
Weitere Instrumenalstücke mit Trompeten, Akkordeon und Gitarre, E-Piano kamen zu Gehör. Jazzig wurde es zwischendrin auch als "Fly me to the Moon" im Duett gesungen und von Trompete und E-Piano begelitet wurde. Zum Ende des Programms war die von Herrn Stamm komponierte "Moon ballad" zu hören.
Bunt war das Programm auch, weil Musik aus so vielen verschiedenen Ländern vertreten war.
Da gab es zwei Schwedische Volkslieder, die von einer Landsfrau vorgetragen wurden, 2 Irische Lieder vom Duo - Werner, ein Italienisches Frühlingslied der Klassen 6 a+b und ein selbst vertontes gesungenes Frühlingsgedicht.
Zum Abschluss hat die Schülerband zwei neue Stücke aufgeführt. "Das Ende" - geschrieben von Shari H. und "Partytime" beide komponiert von M. Stamm.
Um 12:55 haben alle sehr beschwingt die Pausenhalle verlassen und sind in die Ferien gestartet.
Hier gibt es weitere Informationen zu den Ereignissen in diesem Schuljahr.
So hallt es am Donnerstag - Weiberfastnacht - durch die ganze Schule.
Am 16.02. haben viele Klassen mit einem Beitrag zu einer bunten Karnval-Sitzung in der Turnhalle beigetragen:
Es gab kleine Sketche der Klassen 5, 6a und 11 von Dick und Doof, Fritzchen und anderen Witzbolden, es gab zwei Tänze, die von Schülern der Klasse 7 und 9 eigenständig eingeübt wurden, es gab die Band der Klasse 8, die nach den Beiträgen mit Piano, Trommel und Becken jeweils einen Tusch gespielt hat. Ein kleines Theaterstück wurde von den Schülern des Gymnasiums aufgeführt. Die Klassen 10 und 11 haben mit den Gästen gemeinsam einen Schule-Flash-Mop vorgeführt.
All das konnte nur gelingen, dank der Technik gesteuert von Frau Rütten und Herrn Späther und die Kollegen, die durch das Programm geführt haben: Frau Rosenberg und Herr Werner.
40 Jahre Liboriusschule – 400 Jahr Theodorianum – 10 Jahre Kooperation
Das Jahr 2012 verspricht mit dem Aufeinander fallen dieser drei Ereignisse ein besonders aufregendes und erlebnisreiches zu werden.
Im Februar begann das Gymnasium sein Jubiläumsjahr mit einer Projektwoche. Die SchülerInnen hatten im Vorfeld die Möglichkeit, sich für eines der zahlreichen Projektthemen zu entscheiden. Eine Schülergruppe von zehn SchülerInnen, zusammengesetzt aus den Jahrgängen sechs und sieben, wollte gerne eine Woche am Unterrichtsgeschehen unserer Schule teilnehmen.
Am Dienstag lernten sie Besonderheiten unserer Schulform mit ihren unterschiedliche therapeutische Fortbewegungs- und Stehhilfen, nonverbale Kommunikationsmöglichkeiten und entsprechende Hilfsmittel, Räumlichkeiten und den Tagesablauf kennen. Anschließend konnten sie in verschiedene Klassen aufgeteilt in einem doppelstündigen Unterrichtsblock Einblicke in den Unterricht gewinnen.
Mittwoch verbrachten sie den Schultag in der Klasse 10. Die SchülerInnen lernten sich kennen, verglichen ihren Schultag und wurden von den LiboriusschülerInnen in Kleingruppen durch das Gebäude geführt. Die Atmosphäre wurde zusehends lockerer und immer mehr Gemeinsamkeiten wurden festgestellt.
Am Donnerstag, Weiberfastnacht, lernten „die Theos“ unsere Schule dann „ziemlich jeck“, sehr lebendig und noch fröhlicher kennen: es wurde ordentlich gefeiert! Unsere Gäste bewiesen Spontanität, indem sie ein kleines Theaterstück aufführten und sich am gemeinsamen „Schul-Flash-Mob“ beteiligten.
Den Abschluss dieser Woche bildete am Freitag der Gegenbesuch unserer Klasse 10 im Theodorianum. Dort wurden unsere SchülerInnen von der Projektgruppe durch ihre Schule geführt, wo die verschiedenen Projektgruppenergebnisse präsentiert wurden.
Das Resümee aller Beteiligten fällt sehr positiv aus; unsere SchülerInnen präsentieren sich und ihre Lebenswelt sehr gerne. Es ist ihnen wichtig, durch diesen Umgang Berührungsängste abzubauen, Kontakte aufzubauen und Normalität trotz körperlicher Einschränkung aufzuzeigen.
Durch das Sammeln dieser menschlichen Erfahrungen wurde der Horizont unserer PartnerschülerInnen sicherlich auf eine neue Art erweitert.
Außerdem haben alle Jugendlichen gemeinsam viel Freude erlebt, was die beste und nachdrücklichste Art ist, unsichtbare Grenzen zu überwinden!
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Im Rahmen der Buchewoche haben sich die Klassen jeweils mit einem Buch oder einem Thema rund um das Buch beschäftigt.
In allen Klassen wurde emsig gearbeitet. Der Stundenplan war auf den Kopf gestellt und alles orientierte sich in den Klassen an diesem einen Thema waren u.a.:
Elmar, Herr Rund und Frau Eckig, Gruffelo, Ich will so bleiben wie ich bin, Der Froschkönig, Die Erde, Oldtimer, die Autorin "Astrid Lindgren", Schwarzlichttheater und viele andere Inhalte wurden in dieser Woche bearbeitet. Die Ergebnisse wurden am Freitag nach der großen Pause allen Klassen präsentiert.
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Dicke rote Kerzen, Tannenzweigeduft,
und ein Hauch von Heimlichkeiten
liegt jetzt in der Luft.
Und das Herz wird weit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten
ist`s nicht mehr weit.
Mit diesem weihnachtenlichen Lied-Text von R. Krenzer möchten wir allen Familien, die uns ihre Kinder anvertraut haben, auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Liboriusschule ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes Jahr 2012 wünschen.
Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung und Begleitung unserer Arbeit in diesem Jahr.
K. Meise M. Faber
Schulleiter Konrektorin
Auch in diesem Jahr nahm die gesamte Schulgemeinschaft der Liboriusschule an der Schuhkarton Weihnachtsaktion der „Tafel“ teil. Initiiert von der SV stellten SchülerInnen, Eltern und MitarbeiterInnen Lebensmittel und Körperpflegemittel für den guten Zweck zur Verfügung. Diese wurden durch die SchülervertreterInnen und hilfsbereite MitschülerInnen liebevoll in weihnachtlich gestalteten Schuhkartons verpackt. Anschließend konnten 36 gut gefüllte Weihnachtskartons zur „Tafel“ gefahren werden. Das sind 9 Kartons mehr als im letzten Jahr! Die SchülerInnen wurden freundlich begrüßt und ihr Engagement sehr gelobt. Die Kartons wechselten in Teamwork zwischen dem Mitarbeiter der „Tafel“ und unseren SchülerInnen durch das Weiterreichen von Hand zu Hand vom Schulbus in das Auto der "Tafel".
Was bleibt ist eine große Zufriedenheit; der Weihnachtsgedanke des Teilens und Schenkens wurde in einer gemeinsamen Schulaktion gelebt und bringt vielen ärmeren Menschen in unserer Umgebung Freude.
Die SV bedankt sich herzlich für die große Beteiligung und hofft – durch diesen Erfolg bestätigt und motiviert - auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!
In gemütlicher, von zahlreichen Lichterketten, Tannengrün, vielen Feuerstellen um den Schulhof geprägter Atmosphäre fand wie alle zwei Jahre üblich, der Martinimarkt an der Liboriusschule statt.
Unterstützt vom Chor, der alle gesanglich bat: „Kommt doch mal zu uns herein!“ begrüßte Herr Meise die zahlreichen Gäste.
Und so bunt wie der Herbst waren auch die unterschiedlichen Angebote, die den Gästen präsentiert wurden:
Das handwerkliche Geschick konnte in Engelswerkstätten, beim Basteln mit Naturmaterialien oder Beschriften von Steinen unter Beweis gestellt werden. Natürlich gab es auch die Möglichkeit, von Schülerhand hergestellte Dinge, wie zum Beispiel Holzkerzenständer, selbstgegossene und bepflanzte Blumenschalen, Pralinen, Marmeladen, Brotaufstriche und vieles mehr zu erwerben.
Selbstverständlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen; bei Kaffee und Kuchen und/oder Pommes und Würstchen hatte jeder die Möglichkeit, sich angemessen zu stärken.
So wurde der Aufenthalt nicht langweilig und als die Sonne, die uns nicht im Stich gelassen hatte, unterging, fand das Fest mit dem Martinsspiel, diesmal als Schattenspiel gestaltet und dem Martinsumzug, geführt von“ St. Martin“ auf seinem Pferd, seinen eigentlichen Höhepunkt.
Am Lagerfeuer, mit Stockbrot in der Hand, hatte man die Möglichkeit diesen gelungenen Nachmittag ausklingen zu lassen.
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Am 7.10.2011 haben Johannes K., Philipp K. und Fabian H. um das Amt als Schülersprecher kandidiert.
Alle drei waren sehr nervös und waren froh wenn es vorbei ist.
Durch viele gute Reden von den Dreien war die Auswahl eines Schülersprechers sehr sehr schwer für die Schüler. Jeder hatte andere Ideen was er für die Schule machen kann. Dann wurden die Zettel verteilt und alles ging sehr schnell. Die Stimmen wurden von einem Schüler vorgelesen und ein anderer Schüler hat sie mit Strichen auf einem Plakat notiert.
Erst war Fabian H. vorne, aber dann wurde es spannend. Es gab Gleichstand mit Philipp K. Dann kam der letzte Zettel mit der letzten Stimme und dort war Fabian Heinen angekreuzt.
Er konnte es selbst nicht glauben. Fabian H. wurde Schülersprecher und Philipp K. zum Vertreter.
Leider hatte es Johannes Krawinkel mit seinen Stimmen nicht zum Schülersprecher geschafft. Aber er nahm es locker hin und feierte mit uns zusammen.
Geschrieben Fabian H.
Am Freitag, den 9.9.2011 sind in einem feierlichen Gottesdienst alle neuen Schüler und Schülerinnen der Liboriusschule in die Schulgemeinschaft aufgenommen worden. Zu diesem Anlass hat die Klasse 2 ein Theaterstück mit dem Titel „Das kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe aufgeführt.
Inhaltlich geht es um ein kleines buntes Tier, das sich immer wieder fragt: Wer bin ich? Es macht sich deshalb auf den Weg, um eine Antwort zu finden. Dabei trifft es viele unterschiedliche Tiere, die zwar Ähnlichkeiten mit dem kleinen bunten Tier haben, aber nicht genauso sind. Darüber wird es ganz traurig. Lange denkt es nach und plötzlich weiß es, wer es ist. Überall erzählt es nun ganz stolz: „Ich bin Ich.“
Den kleinen Schauspielern ist es in den farbenfrohen und lustigen Szenen gelungen, die Individualität und Einzigartigkeit eines jeden Tieres in den Mittelpunkt zu stellen.
Die Stärken und Ausdrucksmöglichkeiten der einzelnen Schüler und Schülerinnen zu erkennen, “herauszukitzeln“ und zu fördern, damit jeder seinen individuellen Weg gehen kann ist eine spannende Aufgabe und Herausforderung für die Lehrkräfte.
Am letzten Ferientag sind alle MitarbieterInnen aus den Bereichen Pflege, Therapie und Unterricht im Rahmen der Fortbildung "Gemeinsam gelingt es besser" zusammen gekommen.