Kooperation von Jugendhilfe und Schule

Kooperation von Kindertageseinrichtungen und Grundschulen

Dem Übergang von der Kindertageseinrichtung zur Grundschule wurde mit dem Schulrechtsänderungsgesetz 2003, der Bildungsvereinbarung für die Tageseinrichtungen und dem Schulfähigkeitsprofil eine neue Bedeutung und Tragweite eingeräumt. Es haben sich dadurch wichtige Rahmenbedingungen für frühkindliche Bildungsprozesse in Tageseinrichtungen und Grundschulen geändert. Diese Änderungen werden durch die Schulen und Schulämter, durch die Jugendämter und die Tageseinrichtungen der Kommunen und freien Träger umgesetzt. Durch Beratung, Fortbildung und Handreichungen unterstützt das LWL-Landesjugendamt – ggfls. in Kooperation mit den Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster – die Träger der Jugendhilfe bei der Umsetzung der sich aus den Neuerungen ergebenden Herausforderungen.

Mit dem Schulrechtsänderungsgesetz 2007 (§ 36 Abs. 2) wurde mit der Einführung einer Sprachstandserhebung für alle Kinder zwei Jahre vor ihrer Einschulung eine weitere Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Tageseinrichtung für Kinder gesetzt. Für die Vierjährigen, für die sich nach dieser gemeinsam von Lehrer/innen und Erzieher/innen durchgeführten Sprachstandsfeststellung ein zusätzlicher Sprachförderbedarf ergibt, werden verpflichtend Sprachförderkurse durchgeführt. Eine flächendeckende Qualifizierung für die Tätigkeit der Sprachförderung innerhalb der Tageseinrichtungen erfolgt über die beiden Landesjugendämter. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite ‚Sprachförderung’

Kontakt

Ansprechpartnerin

Christa Döcker-Stuckstätte
Sachgebietsleiterin
Tel.: 0251 591-5962
E-Mail: christa.doecker-stuckstaette@lwl.org