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Kooperation von Jugendhilfe und Schule

Schulsozialarbeit

 

In NRW wurde der weitere Ausbau der Schulsozialarbeit auf Landesebene und kommunaler Ebene zu Beginn des Jahres 2008 vor allem durch den Erlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung „Beschäftigung von Fachkräften für Schulsozialarbeit in NRW“ vorangetrieben. Mit diesem Verfahren ermöglicht das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW es erstmals allen Schulformen (Grundschulen, Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, Berufskollegs) Schulsozialarbeiterstellen einzurichten. Allerdings ist hierfür die Umwandlung einer Lehrerstelle erforderlich und ein abgestimmtes, sozialräumlich orientiertes Handlungskonzept mit der örtlichen Jugendhilfe muss vorgelegt werden.

 

Aber schon vor 2008 gab es sowohl im Schulbereich als auch im Handlungsfeld der Jugendhilfe Initiativen zum Aufbau der Schulsozialarbeit.

 

In schulischer Trägerschaft wurde Schulsozialarbeit vor allem schon an Gesamtschulen und an Hauptschulen verankert. Darüber hinaus gab es in verschiedenen Kommunen Schulsozialarbeiter/innen an Haupt- und Förderschulen in Jugendhilfeträgerschaft. Schulsozialarbeit in schulischer und Jugendhilfeträgerschaft prägen somit das Bild der Schulsozialarbeitslandschaft ebenso wie die unterschiedlichen Schwerpunkte, die sie bearbeiten bzw. die unterschiedlichen Anforderungen, die an sie gestellt werden.

 

Ein weiterer – bis 2013 befristeter – Ausbau der Schulsozialarbeit erfolgt derzeit auf kommunaler Ebene über das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes. Für die Umsetzung dieses Verfahrens, dessen konkrete Ausgestaltung jeder Kommune selbst überlassen bleibt, gibt es einen gemeinsamen Erlass der Sozial-, Schul- und Jugendministerien mit Empfehlungen und Hinweisen.

 

Vor diesem Hintergrund erstaunt es nicht, dass auf kommunaler Ebene und auf Kreisebene die ersten Koordinierungsstellen für die Schulsozialarbeit entstehen bzw. eingerichtet werden. Die Bereitstellung von Qualifizierungs- und Austauschmöglichkeiten sowie die Koordination und Rückkopplung des Einsatzes der Fachkräfte wird zunehmend als Auftrag gesehen und bei steigender Anzahl von Fachkräften der Schulsozialarbeit wahrgenommen.

 

Das LWL-Landesjugendamt unterstützt – in Kooperation mit den Bezirksregierungen – die Kreise und Kommunen bei der Qualifizierung der neuen Fachkräfte der Schulsozialarbeit und bei der Errichtung von Koordinierungsstellen für die Schulsozialarbeit.

 

 

 

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Veronika Spogis
Fachberaterin Kooperation von Jugendhilfe und Schule
Tel.: 0251 591-3654
Fax: 0251 591-3245

veronika.spogis@lwl.org