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Pos. 1.2.3

Internationale Jugendarbeit, Gedenkstättenfahrten, Europa/1Welt

Beurteilungs- und Fördermaßstäbe für die Förderung

In einer von Globalisierung und Zuwanderung geprägten Gesellschaft kommt dem Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und dem wechselseitigen Verständnis eine große Bedeutung zu. Die internationale Jugendarbeit berücksichtigt die interkulturelle Realität und ermutigt junge Menschen zum interkulturellen Austausch, begeistert sie für die Werte unserer freiheitlichen Ordnung und führt sie an historische Verantwortlichkeiten heran. Dies kann zu grenzüberschreitenden, gemeinsamen Problemlösungen und damit zur Friedenssicherung ebenso beitragen wie zu einer Stärkung der europäischen Identität. Dabei sollen insbesondere solche jungen Menschen an internationale Projekte herangeführt werden, die sonst kaum Möglichkeiten der Beteiligung haben, damit auch sie entsprechende Erfahrungen sammeln können.

Darüber hinaus unterstützt das Land im Rahmen der politischen Bildungsarbeit und zur sozialen Bildung als Beitrag zur Auseinandersetzung mit den Verbrechen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft Fahrten zu Gedenkstätten von Verbrechen des Nationalsozialismus. Damit soll das Interesse an politischer Beteiligung gestärkt, die Fähigkeit zu kritischer Beurteilung politischer Vorgänge und Konflikte weiterentwickelt und durch aktive Mitgestaltung politischer Vorgänge zur Persönlichkeitsentwicklung beigetragen werden.

Grundsätzlich gefördert werden Jugend- und Fachkräftebegegnungen, insbesondere mit Israel und der Türkei sowie Jugend- und Fachkräftebegegnungen, die den Zusammenhalt und das Zusammenwachsen Europas fördern. Voraussetzung für eine Förderung dieser Projekte ist der Maßstab, dass diese Projekte auf Nachhaltigkeit bzw. Stetigkeit basieren und die Jugendbegegnungen im Rahmen von Hin- und Rückbegegnungen durchgeführt werden.

Zusätzlich werden auch Jugend- und Fachkräftebegegnungen mit afrikanischen Ländern gefördert. Bei diesen Jugendbegegnungen entfällt die Notwendigkeit einer Rückbegegnung in Deutschland. Ebenfalls gefördert werden Aktivitäten von Jugendgruppen im Zusammenhang mit dem Thema „1-Welt“.

Antragsformulare ab Förderjahr 2011 - 2. Aufruf zur Antragstellung

Für den Antrag sind folgende Vordrucke vollständig vorzulegen:

Zur Geldanforderung ist folgender Vordruck vorzulegen:

Das Bild zeigt Sabine Meier

Sabine Meier

Tel.: 0251 591-5733
Fax: 0251 591-6822

sabine.meier@lwl.org