Pos 4.2.1

Präventive Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe

Beurteilungs- und Fördermaßstäbe für die Förderung

Vor dem Hintergrund, dass sich in 2014 gleich drei historische Zäsuren der Weltgeschichte jähren („100 Jahre Beginn des 1. Weltkrieges“, „75 Jahre Beginn des 2. Weltkrieges“ und „25 Jahre Fall der Mauer“ bieten sich für die Jugendbildung und auch für die Kinder- und Jugendarbeit besondere Anknüpfungsmöglichkeiten für thematische Schwerpunktfestlegungen. Dieser Schwerpunkt ist bei der Bewertung der eingehenden Anträge zu berücksichtigen. Förderfähig sind insbesondere auch Projekte, die konkret auf die Stärkung der Demokratie, die Auseinandersetzung mit historischem oder aktuellem Rechtsextremismus sowie auf die Rechtsextremismusprävention abzielen.

Junge Menschen sind nach wie vor zahlreichen Risiken ausgesetzt, die den Prozess des Aufwachsens und der Persönlichkeitsbildung gefährden. Die Gefahr, Opfer von Gewalt oder sexuellen Missbrauchs zu werden oder als Täter Gewalt auszuüben, muss mit präventiven Angeboten bekämpft werden. Gefördert werden deshalb präventive Projekte, die den Aufbau sozialer Kompetenz und die Entwicklung friedlicher Konfliktlösungsstrategien zum Ziel haben und diese an die Kinder- und Jugendlichen vermitteln. Hierzu gehören insbesondere allgemeine sozialpädagogische Angebote zur Gewaltprävention, spezifische Angebote für besonders gefährdete Kinder und Jugendliche und Angebote der Prävention sexuellen Missbrauchs.

Antragsformulare ab Förderjahr 2011 - 2. Aufruf zur Antragstellung

Für den Antrag sind folgende Vordrucke vollständig vorzulegen:

Zur Geldanforderung ist folgender Vordruck vorzulegen:

Das Bild zeigt Angelika Drescher

Ansprechpartnerin

Angelika Drescher
Tel.: 0251 591-4560
angelika.drescher@lwl.org