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DIA-TRAIN

Neue Ansätze von Diagnose und pädagogischen Prozessen für benachteiligte Jugendliche im Übergang Schule / Beruf

Im Dezember 2001 wurde das Modellprojekt DIA-TRAIN erfolgreich abgeschlossen. Es ist eine Diagnose- und Trainingseinheit zur Erfassung von Potenzialen und der individuellen Entwicklungsförderung konzipiert worden. Fähigkeiten, Potenziale und Ressourcen benachteiligter junger Menschen im Übergang Schule / Beruf werden mit vielfältigen Methoden untersucht und trainiert:
•  Im Sozialtraining regen Übung und Spiele dazu an, sich mit sich selbst und mit anderen auseinanderzusetzen.
•  Mit jedem/jeder Einzelnen wird ein Interview durchgeführt, um das eigene Leben, das Lebensumfeld, aber auch Einstellungen und Haltungen zu erfassen.
•  Ein Kreativitätstraining weckt und zeigt die schöpferischen Kräfte.
•  Im Assessmentcenter wird gezielt und möglichst objektiv beobachtet, wie stark bestimmte Merkmale bei jeder bzw. jedem Einzelnen entwickelt sind.
•  Ein Lerntyptest untersucht und offenbart, über welche Lernwege die Jugendlichen bevorzugt neue Informationen aufnehmen. Daran schließt sich ein Lerntraining an.
•  Die Erlebnispädagogik bietet Gelegenheit, die eigenen Grenzen kennenzulernen und über sie hinauszuwachsen, Angst zu überwinden, eigene und gemeinsame Stärken kennenzulernen.
•  Die zwei Wochen DIA-TRAIN enden mit einer Zukunftswerkstatt, in der ein Bild der eigenen Zukunft entworfen und Schritte zur Umsetzung besprochen werden.