Materialien zur Jugendpsychiatrie
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Überarbeitete Arbeitshilfe zum Umgang mit dem § 35 a SGB VIII
In den Jahren 1999/2001 haben die beiden Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendhilfe die ersten Arbeitshilfen zum einheitlichen Umgang mit dem § 35a SGB VIII zur Verfügung gestellt. Bereits 2 Jahre nach Herausgabe der 3. Auflage im Januar 2005 ist aufgrund von Änderungen im SGB VIII („KICK“- Gesetz) und eines von den Landschaftsverbänden als überörtlichen Sozialhilfeträgern vorgelegten Angebots für eine Vereinbarung zu § 14 SGB IX Ende 2006 eine erneute redaktionelle Überarbeitung/Anpassung notwendig geworden. Somit wird die Arbeitshilfe jetzt in vierter Auflage vorgelegt. Ziel der Arbeitshilfe war und ist es, den örtlichen Jugendämtern einheitliche und pragmatische Hinweise in Bezug auf Definition, Verfahren und Leistungen zur Verfügung zu stellen. Weiterhin gilt, dass bei Erstmaßnahmen nach dem 21. Lebensjahr seelisch behinderte Menschen der Zuständigkeit des Sozialhilfeträgers unterliegen. Die Zuordnung zum Personenkreis der seelisch Behinderten ist Kraft Gesetz originäre Aufgabe des örtlich zuständigen Jugendamtes. Im Rahmen der Prüfung der Voraussetzungen ist in der Regel ein fachkundiger Arzt zu beteiligen, der die Begutachtung unter sozialmedizinischen Gesichtspunkten durchführt. Zur Unterstützung der örtlichen Jugendämter und von freien Trägern der Jugendhilfe bieten die beiden Landesjugendämter Inhouseseminare in bekannter Form zum Umgang mit dem § 35 a SGB VIII und dem SGB IX an.
Publikationen
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Zur Kooperation zwischen Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie. In: Gernert (Hrgs.): Freie und öffentliche Jugendhilfe. Boorberg 1990 |
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Zur Kooperation der Jugendhilfe mit anderen Hilfen. In:Gernert (Hrsg.): Das Kinder- und Jugendhilfegesetz 1993. Boorberg Verlag |
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Zum Begriff der seelischen Behinderung. In: Jugendhilfe und seelisch behinderte junge Menschen. Tagungsdokumentation. Landschaftsverband Westfalen-Lippe Landesjugendamt 1994 |
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Kooperationsstrukturen zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie, Drogenhilfe und Jugendhilfe in: Wegehaupt / Wieland (Hg.): In Kontakt bleiben. Kinder Drogen Jugendliche Pädagogen. Votum Verl. 1996 |
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Jugendhilfe und Drogenhilfe – Notwendigkeit und Möglichkeiten der Kooperation. Ein Planspiel. (Redaktion und Hrsg.) Landschaftsverband Westfalen-Lippe Landesjugendamt 1996 |
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Ein Jahr Erfahrung mit dem § 35 a SGB VIII. Tagungsdokumentation (Redaktion und Hrsg.) Landschaftsverband Westfalen-Lippe Landesjugendamt 1996 |
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Mit Rüdiger Beinroth (Hrsg,) Familie und Jugendhilfe Herausforderungen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes an einer familienorientierte Jugendhilfe. Luchterhand 1998 |
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Qualitätsentwicklung durch Kollegiale Visitation in:QS 33. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend |
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Johannes Münder, M.Karl-Heinz Lehmann, Paul Erdélyi, Jürgen Friedrichs: Drogen in der Jugendhilfe - Rechtliche Aspekte und Fragen aus der Praxis. In: Erev Schriftenreihe 1/2005 |
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