Open Space-Technology
Die Open Space-Technology hat den Charakter einer extra-langen, kreativen Kaffeepause in Unternehmen und Organisationen. Sie eignet sich für nahezu jedes Thema, sofern es darum geht, neue Strategien und Ideen zu entwickeln. Dazu braucht es nicht viel, außer den Mut, seinen eigenen Mitarbeiter/innen Raum zu geben. Open Space kann als Ideenwerkstatt sehr hilfreich sein, wenn in einem frühem Stadium eines Veränderungsprozesses noch keine Zielklarheit oder Strukturen bestehen (z.B. wenn zwei Abteilungen fusionieren). Auch können mit Open Space neue Impulse gesetzt werden, wenn Stagnation und Festhalten an tradierten Strukturen und Prozessen zu überholten und für die Organisation schädlichen Verhaltensmustern geführt haben. Open Space ist als Konferenz-Methode grundsätzlich immer dann sinnvoll, wenn sich Organisationen und andere Gruppen zu gemeinsamen Zielen, Innovationen und Durchbrüchen aufmachen. Wichtig ist es zu wissen, ob eine Konferenz zur Fokussierung eines Themas beiträgt oder ob eher eine Fülle neuer, unterschiedlicher Ideen entsteht.
In der Open Space-Technology tendiert der Charakter eindeutig zum letzteren, also hin zu einem groß angelegten Brainstorming. Es entstehen eine Fülle neuer guter Ideen, die meist von den Menschen eingebracht werden, die an der Basis arbeiten und jeden Tag mit den Missständen konfrontiert werden (sofern alle eingeladen sind).