Hilfeplanung

gem. § 36 SGB VIII

Die entscheidende Stellschraube für die Steuerung der Hilfen im Einzelfall gemäß §§ 27 ff., 35a und 41 SGB VIII ist die Qualität der Hilfeplanung. Diese beschreibt in erster Linie einen sozialpädagogischen Prozess, der jungen Menschen und ihre Familien unterstützt, die ursächlichen Probleme und ihre selbst gesteckten Ziele mit Hilfe der Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe zu bearbeiten. In der Gestaltung der Hilfeplanung wird deutlich, ob die Leistungsberechtigten beteiligt sind und wie sie ihre mit den Leistungen verbundenen Ziele formulieren können. Hier entscheidet sich, wie passgenau die Hilfen an ihren Bedarfen ansetzen und ob im Hilfeverlauf die vereinbarten Ziele erreicht und Wirkungen entfaltet werden können.

Die Herausforderung für Jugendämter und freie Träger besteht darin, diesen Prozess möglichst gut und effizient zu gestalten. Hier spielen sowohl Fragen der Qualitäts- und Organisationsentwicklung sowie Fragen der Personalentwicklung eine große Rolle.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter hat eine Empfehlung zu den Qualitätsmaßstäben und Gelingensfaktoren der Hilfeplanung gem. § 36 SGB VIII veröffentlicht. Mittels Fachberatung und Fortbildungsangeboten unterstützen wir die Jugendämter und die Träger der freien Jugendhilfe darin, diese Maßstäbe und Faktoren in die eigene Praxis vor Ort umzusetzen.


Veröffentlichungen und Material

Die o. g. Dateien sind auch in unserem LWL-Landesjugendamt-Shop (hier) erhältlich.


Kontakt