Aushandlung ambulanter Erziehungshilfen

In der Erziehungshilfe ist insbesondere der Sektor der ambulanten Hilfen durch eine hohe Dynamik gekennzeichnet: immer mehr Eltern, Kinder und Jugendliche nehmen diese Leistungen in Anspruch, das Angebotsspektrum differenziert sich zunehmend aus, eine Vielzahl an Trägern ist in diesem Sektor aktiv.

Ein Schlüssel zu guten und wirksamen Hilfen zur Erziehung liegt in der Aushandlung von Vereinbarungen zwischen freien und öffentlichen Trägern. Nur wenn Inhalte, Qualitätsmerkmale und Entgeltbestandteile der Leistungsangebote zwischen öffentlichen und freien Trägern vor Ort ausgehandelt sind und sich beide in einen gemeinsamen Prozess der Qualitätsentwicklung begeben, kann eine fachgerechte und ressourcenbewusste Steuerung gelingen.

Aber woran können sich die Verhandlungspartner vor Ort in diesem Prozess fachlich orientieren? Zu dieser Frage haben die beiden nordrhein-westfälischen Landesjugendämter gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Öffentliche und Freie Wohlfahrtspflege Empfehlungen herausgegeben. Bestandteil der Empfehlungen sind konkrete Instrumente und Arbeitshilfen für die Praxis. Mittels Fortbildungsangeboten und Fachberatung unterstützen wir darin, solche Aushandlungsprozesse vor Ort zu gestalten.

Die Empfehlungen können auch als Druckversion in unserem Webshop bestellt werden