Materialien zur Jugendpsychiatrie

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Überarbeitete Arbeitshilfe zum Umgang mit dem § 35 a SGB VIII

In den Jahren 1999/2001 haben die beiden Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendhilfe die ersten Arbeitshilfen zum einheitlichen Umgang mit dem § 35a SGB VIII zur Verfügung gestellt. Ende 2006 war eine erneute redaktionelle Überarbeitung notwendig geworden. Somit wird die Arbeitshilfe jetzt in vierter Auflage vorgelegt. Ziel der Arbeitshilfe war und ist es, den örtlichen Jugendämtern einheitliche und pragmatische Hinweise in Bezug auf Definition, Verfahren und Leistungen zur Verfügung zu stellen. Weiterhin gilt, dass bei Erstmaßnahmen nach dem 21. Lebensjahr seelisch behinderte Menschen der Zuständigkeit des Sozialhilfeträgers unterliegen. Die Zuordnung zum Personenkreis der seelisch Behinderten ist Kraft Gesetz originäre Aufgabe des örtlich zuständigen Jugendamtes. Im Rahmen der Prüfung der Voraussetzungen ist in der Regel ein fachkundiger Arzt zu beteiligen, der die Begutachtung unter sozialmedizinischen Gesichtspunkten durchführt. Zur Unterstützung der örtlichen Jugendämter und von freien Trägern der Jugendhilfe bieten die beiden Landesjugendämter Inhouseseminare in bekannter Form zum Umgang mit dem § 35 a SGB VIII und dem SGB IX an.