"Innovation in der Familienbildung" war der Titel eines Projektes zur Qualitätsentwicklung in der Familienbildung (2001–2004). Es ist der Beitrag der Familienbildungsstätten in Nordrhein-Westfalen zum einrichtungsübergreifenden Wirksamkeitsdialog . Die Landesarbeitsgemeinschaften der Familienbildung in Nordrhein-Westfalen beschreiben mit den Zwischenberichten (s. u.) ihre Beiträge zum Aufbau eines Wirksamkeitsdialoges in der Weiterbildung. Sie machten sich damit die Aufforderung des Weiterbildungsgesetzes zu eigen, Initiativen zu ergreifen, um die Qualität der Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen bezogen auf drängende gesellschaftliche Probleme und insbesondere im Interesse verstärkter Teilnehmerorientierung fortzuentwickeln. Kerngedanke des Wirksamkeitsdialogs in der Familienbildung ist die einrichtungsübergrei- fende Vernetzung von Einrichtungen aller Trägerbereiche mit dem Ziel eines beständigen Austauschs über Ziele, Inhalte, Arbeitsweisen und deren bedarfsorientierte Weiterentwick- lung. Entstehen soll – auf freiwilliger Grundlage – eine strukturelle Qualitätssicherung, die fachliche Evaluation mit einem Höchstmaß an Freiheit der Angebotsgestaltung verbindet, um flexibel auf aktuellen Bedarf reagieren zu können. Hierzu wurde eine “Qualitätsentwicklungsgruppe” mit sechs Fachleuten aus den verschie- denen Trägerbereichen sowie zwei Vertreterinnen der Landesjugendämter gegründet. Die Gruppe wurde beraten von dem Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs). Die Steuerung des Gesamtprojekts lag bei der Arbeitsgruppe “Wirksamkeitsdialog in der Familienbildung”, in der das Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit (MFJFG) sowie die Landesarbeitsgemeinschaften der Träger von Familienbildungsstätten unter Beteiligung der Landesjugendämter zusammenarbeiteten. Das Projekt wurde unterstützt von der Abteilung Weiterbildung des Landesinstituts für Qualifikation.
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