Aktuelles

Empfehlungen zur Kostenheranziehung

Die "Gemeinsamen Empfehlungen zur Heranziehung zu den Kosten" sind erneut aktualisiert worden. Sie werden von der Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter der Länder Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und der Landesjugendämter Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen und Westfalen-Lippe kontinuierlich weiterentwickelt. In dieser Fassung vom 01.01.2013 sind eher Details geändert worden. [mehr...]

Fortbildungsprogrammhefte des LWL-Landesjugendamtes

Der LWL hat seine Programme für die Jugendhilfefortbildungen für das Jahr 2013 online gestellt. Die PDF-Dateien finden Sie hier. Ende Dezember wurden die Hefte versandt. [Fobi-Programmhefte]

Partizipation – läuft doch?! Jugendhilfe-aktuell 4.2012 mit Themenschwerpunkt "Teilhabe von Kindern und Jugendlichen" erschienen

Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben. Das ist eigentlich eine der grundlegenden Arbeitsmaximen der Kinder- und Jugendhilfe – und zugleich immer leichter gesagt als getan. Hakt man nach, wo und wie genau Kinder und Jugendliche intensiv und ernsthaft beteiligt werden und vor allem wo nicht durch die Erwachsenen- und Fachkraftbrillen vorgefiltert wird, befindet man sich schnell auf dünnem Eis. Faktisch gibt es ein Umsetzungsdefizit.

Damit Kinder und Jugendliche selber für ihre Interessen eintreten können, müssen die  Rahmenbedingungen stimmen. Fachkräfte müssen sich selbst und ihre Konzepte ständig in Frage stellen, Eigenverantwortung ernst nehmen und Mitentscheidungsspielräume aktiv vergrößern. Dass dies gelingen kann, zeigen einige Ansätze die in dieser Ausgabe vorgestellt werden. Lassen Sie sich für Ihren Arbeitsalltag inspirieren.

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http://www.jugendhilfe-aktuell.de

„Junge Kinder in Angeboten der stationären Erziehungshilfe“ - aktualisierte Arbeitshilfe der NRW-Landesjugendämter

Das LWL-Landesjugendamt Westfalen und das LVR-Landesjugendamt Rheinland haben Ihre Arbeitshilfen zu § 45 SGB VIII (Betriebserlaubnisverfahren) aktualisiert. Die Unterbringung von Vorschulkindern, Kleinstkindern und Säuglingen in stationären Erziehungshilfeeinrichtungen ist u.a. durch die intensive Kinderschutzdebatte in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen.

Diese Entwicklung fordert von Einrichtungen, Trägern, Jugendämtern und betriebserlaubniserteilenden Landesjugendämtern, fachlich qualifizierte Betreuungsangebote vorzuhalten und bei Bedarf zu entwickeln. Unterschiedliche, altersentsprechende Entwicklungs- und Betreuungsbedarfe verlangen differenzierte Settings für Kleinkinder bis einschließlich 3 Jahre und für Kinder unter 6 Jahren.

Die Arbeitshilfe enthält unter anderem eine Beschreibung der Rahmenbedingungen und der fachlichen Grundlagen zur Erteilung der Betriebserlaubnis für Angebote mit "jungen" Kindern.

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http://bit.ly/TxmQMq
 

BAG Landesjugendämter veröffentlicht „Handlungsleitlinien Kinderschutzgesetz“ - für betriebserlaubnispflichtige Einrichtungen (ausgenommen Kitas)

In der Novembersitzung wurden von der BAG Landesjugendämter die Handlungsleitlinien zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes im Arbeitsfeld der betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (ausgenommen Kindertageseinrichtungen)“ verabschiedet.

Das Papier baut auf den von der BAG Landesjugendämter und der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam erarbeiteten „Handlungsempfehlungen zum Bundeskinderschutzgesetz“ (Juni 2012) auf und konkretisiert diese für das Arbeitsfeld der betriebserlaubniserteilenden Behörden im Bereich der stationären und teilstationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung. Für den Bereich der Kindertagesstätten soll im Frühjahr 2013 eine gesonderte Leitlinie verabschiedet werden.

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http://www.bag-landesjugendaemter.de

Entwicklungslinien der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Befunde der 5. Strukturdatenerhebung zum Berichtsjahr 2011 für NRW

Zum Berichtsjahr 2011 wurde erneut die landesweite statistische Erhebung von Struktur- und Finanzdaten zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in NRW durchgeführt. Sie bildet seit 2001 bereits zum fünften Mal Daten zu den Einrichtungen, den Besucherinnen und Besuchern, dem Personal und den Finanzen ab und ist daher geeignet, auf Entwicklungstendenzen in diesem Handlungsfeld aufmerksam zu machen. Über drei Viertel der 184 Jugendämter haben sich an dieser Befragung beteiligt.
Einige ausgewählte Ergebnisse: Rund 36 % der OKJA-Häuser haben auch an den Wochenenden geöffnet + + + Die Anzahl der Stammbesucherinnen und Stammbesucher hat sich noch einmal erhöht und liegt im Berichtsjahr bei ca. 210.000 jungen Menschen + + + Die OKJA erreicht in der Altersgruppe der 6-18 Jährigen fast 10% der altersgleichen Bevölkerung + + + Die Zahl der Ehrenamtlichen in der OKJA hat seit 2008 wieder um 9,5 % zugenommen und kann auf 21.000 Personen geschätzt werden + + + Seit 2008 hat sich die Zahl der OKJA-Häuser deutlich reduziert und lag 2011 bei rund 2.100. + + + Der Anteil der Vollzeitbeschäftigung ist insbesondere bei den Freien Trägern rückläufig (-4,5%) + + + Der Anteil der Ausgaben je 6- bis 27-Jährigen ist gegenüber 2008 deutlich gesunken und liegt im Berichtsjahr in allen Jugendamtstypen zwischen 33 und 61 EUR

Für die lokale und regionale Ebene sollen die Ergebnisse der 5. Strukturdatenerhebung zur fachpolitischen Diskussion anregen. Der Bericht bietet die Ergebnisse in kurzer und prägnanter Darstellung an und wirft Fragen für die örtlichen Wirksamkeitsdialoge und Qualitätszirkel auf, die der Weiterentwicklung des Feldes dienen sollen.

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http://www.lwl.org/LWL/Jugend/Landesjugendamt/LJA/jufoe/983524482/1272892473
 

Das Bild zeigt Hans Meyer "Alle Kinder und Jugendlichen sollen zukünftig in der Kinder- und Jugendarbeit eingebunden werden", so LWL-Jugenddezernent Hans Meyer, stellvertretender Vorsitzender der BAG Landesjugendämter.

„Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit“ - BAG Landesjugendämter legt Orientierungshilfe vor

Im November 2012 wurde von der BAG Landesjugendämter die Orientierungshilfe „Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit“ beschlossen.
Das Papier stellt erste inklusive Ansätze für die Jugendarbeit vor und kann so zu einer schrittweisen Umsetzung von Inklusion in der Praxis beitragen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen verstärkt in die Aktivitäten der Kinder- und Jugendarbeit einzubinden und dadurch die Exklusion in Spezialeinrichtungen zu vermeiden. Der Fokus richtet sich auf vier Akteure und Handlungsebenen: Kinder und Jugendliche, Fachkräfte und Ehrenamtliche, Organisationsstrukturen der Kinder- und Jugendarbeit sowie kommunale Planung und Steuerung.

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http://www.bag-landesjugendaemter.de

Neue Handreichung "Praxisleitfaden Medienkompetenz für Lehrkräfte an Ganztagsschulen"

Wie können der Einsatz und die Thematisierung von Medien im schulischen Ganztag aussehen? Zur Beantwortung dieser Frage möchte die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) mit dem "Praxisleitfaden Medienkompetenz für Lehrkräfte an Ganztagsschulen" einige Anregungen geben. In dem von Schulen ans Netz e. V. erstellten Material wurden Erfahrungen aus dem LfM-Projekt "Medienkompetenz an der Ganztagshauptschule" zusammengestellt und konkrete Beispiele zur Nachahmung für die Praxis aufbereitet. Ein abschließender Serviceteil bietet zudem eine umfangreiche Übersicht zu Materialien, Projekten und Webseiten für die Medienarbeit in der Schule. [ Kostenfreier Download & Bestellung ]
 

Unterrichtsmaterialien für Lehrerinnen und Lehrer (Sekundarstufe I) informieren über die Arbeit der Jugendämter

Die AG Öffentlichkeitsarbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter hat Unterrichtsmaterialien erarbeitet, die sich mit den Aufgaben des Jugendamtes befassen. Ziel war es, damit schon bei jungen Menschen das Wissen über das Jugendamt zu erhöhen und ein realistisches Bild der Jugendamtsarbeit zu zeichnen.

Das Set beinhaltet methodisch-didaktische Hinweise und Hintergrundinformationen für Leh-rerinnen und Lehrer sowie Arbeitsblätter für Schülerinnen und Schüler. Zu den Lernzielen der Materialien gehört, dass die Schülerinnen und Schüler

  • Kenntnisse über die Aufgaben und Leistungen des Jugendamts gewinnen,
  • erkennen, dass sie Rechte haben und dass es Interessenvertretungen gibt, die sich für die Wahrung dieser Rechte einsetzen,
  • verstehen, dass sie in einem demokratischen Staat mitgestalten und mitbestimmen können.


Die Materialien sind vorwiegend für die Klassen sechs bis acht konzipiert und lassen sich in den Schulfächern Sozialkunde/Sozialwissenschaften, Gesellschaftslehre/Lebenskunde und Ethik sowie fächerübergreifend einsetzen. Die behandelten Themen finden sich in den Lehr- und Bildungsplänen der Länder wieder.

Alle deutschen Jugendämter erhalten in diesen Tagen die gedruckten Unterrichtsmaterialien auf dem Postweg.

Unter www.unterstuetzung-die-ankommt.de können die für Lehrerinnen und Lehrer konzipierten Materialien kostenfrei bestellt werden.