Bühne Frei: Regenbogenschüler im Wilden Westen!

Gemeinsam zum Ziel mit professionellen Schauspielern und Regisseuren

Szene des Theaterstücks

„Wir entführen Euch heute in den wilden, wilden Westen. Zu einer Zeit als Indianer und Cowboys noch verfeindet waren. Es war eine gesetzlose Zeit mit Raufereien, Schießereien und ständig lag Pulverdampf in der Luft...“ So begann unser Theaterstück: Roberto und Ithuma im Wilden Westen. Und wie wahr, mit Volldampf ging es in die Proben. Ein knappes Schuljahr tauchten die 19 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7b in die Welt des Theaters ein und erlebten sich als Cowboys oder Indianer. Eine Liebesgeschichte sollte es sein, also kam es zu der zauberhaften Begegnung zwischen einem Cowboy und einer Indianerin. Konnte diese Liebesgeschichte ein gutes Ende nehmen? Bart Hogenboom und Stony Assmann erschufen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Klassenteams eine Geschichte, die auf einmalige Art und Weise Romeo und Julia mit dem Wilden Westen verbindet. Dank der Geschichte und Regieführung wurden keine Emotionen ausgelassen: Es wurde geprügelt, gewonnen, verloren, betrogen, gelogen, geliebt, fast gestorben, geweint, verziehen, gelacht und getanzt. Die ideale Bühne für die Schülerinnen und Schüler, um ihren Körper und ihre Stimme als Ausdrucksmittel zu erproben. Und das trauten diese sich zum Ende der Proben immer mehr. Mit voller Überzeugung rief man am Ende so manchen Tages: „Wir sind spitze.“ Die anschließenden drei Aufführungen waren natürlich der krönende Abschluss. Was musste nicht alles vorbereitet und organisiert werden. Es war ein wildes Getummel und Durcheinander, bis Stony und Bart riefen: „Alle zum Warming up.“ Dann saß man am Faden hochgezogen gerade auf seiner Stuhlkante, war ganz bei sich und durfte leise flüstern, Grimassen schneiden und auch mal nach Herzenslust grölen. Nun waren alle bereit für die Bühne. Die Aufregung und das Lampenfieber waren greifbar, ein tolles Gefühl. Plötzlich ging der Vorhang oder die Tür auf und es hieß: Bühne frei für die Regenbogenschüler im Wilden Westen!  Alle waren hochmotiviert und gaben ihr Bestes. Mit Publikum macht es halt doch noch einmal mehr Spaß. Den abschließenden Applaus haben sich wirklich alle verdient. Gratulation an die Cowboys und Indianer der Klassen 7a und b. Sie mussten so manche Hürde überwinden, oft über ihren eigenen Schatten springen und viel individuelle Stärke und Verantwortungsbewusstsein für das gemeinsame Stück zeigen. Für diese Anstrengungen wurden sie aber reich belohnt. Sie haben gemerkt: „Wir sind spitze.“
Möglich gemacht wurde dieses theaterpädagogische Projekt durch Fördermittel des NRW-Landesprogramms „Kultur und Schule“ sowie durch den Förderverein der Regenbogenschule. Dafür sagen wir alle: Vielen herzlichen Dank.

Zwei Schauspieler_innen in ihren Kostümen

© Regenbogenschule
Letzte Änderung am 04.09.2017, 10:48:18


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