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Wandern auf dem Hermannsweg - unterwegs auf steinigen Wegen. Eine Aktion des Arbeitskreises Gesundheit - Teil 2

Sonne - Bäume - Laub

Samstag 02.02.2013 Die zweite Etappe – von Ibbenbüren nach Tecklenburg

Auch wenn in den Tagen zuvor viele Befürchtungen bestanden, ob das Wetter annehmbar ist, die Wege wanderbar sind, die Kinder zu motivieren sind und das Interesse erneut so groß sein wird, war die Anzahl der Teilnehmer höher als auf der 1. Etappe.

Während die Fahrer die Fahrzeuge vom Start zum Ziel transferierten, wurde mit Seilspringen die Wartezeit überbrückt. Bei der Größe der Gruppe musste es natürlich auch ein großes Seil sein.
Sonnenschein Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite...

 

Dann startete die Gruppe guten Mutes und bei beinahe strahlend blauem Himmel gen Tecklenburg. Die Wanderung begann direkt mit einem steilen Anstieg, hoch zu den „Dörenther Klippen“, welche leider immer noch gesperrt sind. So wurden die Kräfte geschont, denn die Etappe hatte es sowohl hinsichtlich der Kilometer, als auch der Höhenmeter in sich. Um genau zu sein wurden 10,1 Km sowie 230 Hm bewältigt.

Justin

Oben auf dem Kamm des Teutoburger Waldes angekommen, schlängelte sich der Hermannsweg entspannt, auf einer Höhe bleibend durch den Wald. In Brochterbeck jedoch musste das Tal durchschritten werden, was grundsätzlich keine Schwierigkeit darstellte. Wenn da nicht der Aufstieg auf der anderen Seite gewesen wäre.... Auch diese Aufgabe wurde bewältigt und so ging es weiter, das Ziel vor Augen.

Nach gut drei Stunden und 43 Minuten erreichten wir den Zielort Tecklenburg. Zufrieden und auch ein bisschen geschafft nahmen die Wanderer ihre Taler in Empfang und waren froh, sich endlich auf die Fahrzeuge verteilen zu können, zu sitzen und sich zu erholen.

Wandern auf dem Hermannsweg - unterwegs auf steinigen Wegen Eine Aktion des Arbeitskreises Gesundheit Teil 1

Das LWL Jugenheim Tecklenburg macht sich auf den Weg, innerhalb eines Jahres vom "Nassen Dreieck" in Riesenbeck zum "Hermannsdenkmal" nach Detmold zu wandern. In 12 Etappen, jeweils am 1. Samstag des Monats wird eine Etappe zurück gelegt werden, um schlussendlich am 07.12.2013 den "Hermann" zu erklimmen. Kinder, Jugendliche und Familien, die von der Einrichtung betreut werden, können dabei sowohl an einzelnen Etappen als auch die gesamte Strecke mitgehen.

 
Samstag 05.01.2013 Die erste Etappe – von Riesenbeck nach Ibbenbüren
Der Himmel ist grau an diesem Morgen, es könnte noch Regen geben. Trotzdem versammelten sich fast fünfzig Personen sowie fünf Hunde am Treffpunkt, um die ersten Kilometer des langen und steinigen Weges gemeinsam zu gehen.
Um kurz nach 11 Uhr wurden die Fahrzeuge bestiegen, die uns zum Startpunkt der Etappe, den Wanderparkplatz an der Millionenbrücke in Riesenbeck brachten. Nachdem alle mit einem Schrittzähler ausgerüstet waren, die Funktion, als auch die Möglichkeiten zu schummeln besprochen waren, machten wir uns auf den Weg.
Die Wandergruppe Die Wandergruppe

Auf feuchten Wegen aber mit guter Laune setzte sich die Truppe in Bewegung. Um vom Parkplatz auf den Hermannsweg zu gelangen, musste der Teutoburger Wald zum ersten Mal an diesem Tag erklommen werden. Der erste Anstieg gestaltete sich noch gemäßigt, das sollte unterwegs noch anders werden.


Durch den vielen Regen der letzten Tagen war der Boden zum Teil sehr matschig und es musste immer wieder größeren Pfützen und Matschfeldern ausgewichen werden. Mit dem Wetter hatten wir aber Glück, während der Wanderung regnete es nicht einen Tropfen.

Der letzte Abstieg

 

Auf dieser Etappe wurden die ersten 150 Höhenmeter, welche sich in 3 längeren Anstiegen wiederspiegelten, bewältigt. Nach gut 2 ½ Stunden, einigen kleinen Pausen zum Verschnaufen, Essen, Trinken und neue Kräften sammeln, erreichten alle wohlbehalten, aber auch ein wenig erschöpft das Ziel. Mit großer Freude wurden die Etappentaler in Empfang genommen und so trennte sich die Gruppe, um im nächsten Monat von der selben Stelle in die 2. Etappe zu starten.
Den Anstieg vor Augen


Durch den vielen Regen der letzten Tagen war der Boden zum Teil sehr matschig und es musste immer wieder größeren Pfützen und Matschfeldern ausgewichen werden. Mit dem Wetter hatten wir aber Glück, während der Wanderung regnete es nicht einen Tropfen.

 

AK-Gesundheit 18.01.2012

Ein zauberhafter Nachmittag

Weihnachtsfeier in der LWL-Wohngruppe an der Pagenstraße / Bürgermeister und Nikolaus zu Gast

Weihnachtsfeier Für den Bürgermeister ist die Weihnachtsfeier der Wohngruppe kein Routinetermin. Er hatte sichtlich Spaß an den Aktionen, die von den Kindern vorbereitet worden sind.


Tecklenburg.  Die Einladung kündigte es bereits an: Die traditionelle Weihnachtsfeier würde die Gäste der LWL-Wongruppe an der Pagenstraße wie jedes Jahr verzaubern. Seit vielen Jahren schaffen es die Mitarbeiter der Einrichtung, die Kinder für die Gestaltung einer weihnachtlichen Feier zu motivieren, sie mit auf eine Reise durch die Fantasie zu nehmen, abseits von Facebook, SMS oder ganz allgemein der Unruhe des Alltags.

In jedem Moment des langen Nachmittags wird deutlich: Diese Gruppe ist Heimat und Zuhause für die Kinder, die dort leben. Man merkt  - sie fühlen sich wohl, man mag sich untereinander und hat auch Freundschaften geschlossen - bei allen Schwierigkeiten, die ein Alltag auch so mit sich bringt. Und es wird zusammen eine Menge erarbeitet, was ihr zukünftiges Leben beeinflussen wird.

Jeder, der Kinder hat, oder mit Kindern arbeitet, kann sich vorstellen, wie mühevoll die Vorbereitung einer solchen Feier ist. Seit den gemeinsamen Herbstferien auf Fehmarn wird daher geübt, für ein gemeinsames Lied oder ein von den Mitarbeiterinnen Johanna Walter und Lena Stegemann zusammen mit den Kindern geschriebener Sketch: "Wer ist wichtiger, der Nikolaus oder der Weihnachtsmann?"

"Wer ist wichtiger, der Nikolaus oder der Weihnachtsmann?"

Höchste Anspannung für alle. Und es war richtig gut. Die Kinder spielten mit so viel Freude, dass der Spaß auf alle Anwesenden überging. Auch Gruppenleiter Herbert Walter mit seiner wie jedes Jahr vorgetragenen Weihnachtsansprache hatte aufmerksame Zuhöhrer. Ebenso aufmerksam lauschten die Kinder, Mitarbeiter der Wohngruppe und über 70 Gäste, darunter Lehrer, Mitrbeiter der Jugendämter Hamm und Münster sowie Mitglieder des Fördervereins der Wohngruppe den Ansprachen von Bürgermeister Stefan Streit und Rudolf Grunden, Leiter der Hauptschule. Für beide nicht irgendein beliebiger Routinetermin, sondern ein ganz wichtiger Besuch, der ihnen eine Herzensangelegenheit ist. Für die Kinder ist soviel Zuwendung und Kümmern zugleich eine wichtige Erfahrung.

Dann kam der Nikolaus. Auch wenn kein Kind mehr so richtig an ihn glauben mochte, aufgeregt waren sie alle und hofften auf eine positive Äußerung.

Zum Abschluss erhielten alle Gäste ein von den Mitarbeitern und Kindern bereitetes Geschenk. Es ist ein "Rezept für 15 Minuten Weihnachten". Es rundete einen gelungen Nachmittag ab, der Lust auf die Weihnachtsfeier 2013 der Wohngruppe Tecklenburg macht.

WN im Dezember 2012