Angesichts mangelnder gesellschaftlicher und beruflicher Integration, Armut und fehlender familiärer Netzwerke ist eine zunehmende Zahl von Eltern überfordert. Oft kommt eine allgemeine Verunsicherung über zu vermittelnde Werte und sinnvolle Erziehungsmethoden hinzu. Und auch familiäre Konflikte und Beziehungsabbrüche durch Trennung und Scheidung sowie psychische Erkrankungen der Eltern können das Familienleben erheblich belasten und ein Risiko für die kindliche Entwicklung darstellen.
Ängste, Schuldgefühle, Unsicherheit und mangelnde Kommunikation kennzeichnen die Lebenssituation dieser Familien. Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten der Kinder, emotionale und körperliche Vernachlässigung, eskalierende Konflikte bis hin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen sind die möglichen Folgen elterlicher Überforderung. Aber auch wenn Familien alleine keine Lösungen und Wege für sich finden – in den meisten Fällen können im Rahmen ambulanter Hilfen genügend Ressourcen aktiviert und entwickelt werden, um die Situation nachhaltig zu verbessern.
Die ambulanten Angebote des LWL-Jugendheims Tecklenburg unterstützen Familien in Krisen mit professioneller Kompetenz und langjähriger Erfahrung. Dank vielfältiger Methoden und Programme sind wir auch bei komplexen Fallgestaltungen erfolgreich. Immer häufiger haben wir dabei mit Familien zu tun, in denen das Kindeswohl unserer besonderen Beachtung bedarf. Dort beobachten wir sorgfältig und systematisch, nehmen auch Kontrollaufträge wahr, benennen wahrgenommene Gefährdungen und notwendige Veränderungen und stimmen uns eng mit dem zuständigen Jugendamt ab.
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