Aktionen

Das Frühförderteam bietet interessante Aktivitäten für Eltern, Erzieherinnen und Kinder an.



Erzieherinnen Fortbildung 31.10.16

Fortbildung für Erzieher und Erzieherinnen in der Irisschule

Auch dieses Jahr gab es wieder unsere gut besuchte ErzieherInnen-Fortbildung in der Irisschule, die seit Jahren zum festen Angebot für ErzieherInnen gehört, die ein Kind mit einer Sehbehinderung in ihrer Einrichtung betreuen oder demnächst betreuen werden. Die Veranstaltung am 31.10.2016 war auch dieses Mal sehr gut besucht. Mit 42 ErzieherInnen hatten wir wieder eine nette, interessierte Truppe, die mit Begeisterung und Engagement an den Angeboten teilnahm und viele Fragen stellte, um wichtige Informationen für den Umgang mit ihren sehbeeinträchtigten Kindern in der Kita zu bekommen.

Um 9.30 Uhr ging es los und fast alle Teilnehmer, die auch aus weiter entfernten Kindergärten  anreisten, schafften es pünktlich zur Begrüßung und zur theoretischen Einführung in das Thema.

Nach einer umfassenden Einführung in das Thema „Sehbehinderung“ mit wichtigen Hintergrundinformationen für die ErzieherInnen, ging es in den Stationslauf, welcher mit viel Eigenaktivität und Ausprobieren verbunden war.

So konnte unter Simulationsbrillen gebastelt, gemalt und gespielt werden.

Desweiteren konnten die ErzieherInnen unter Blindenbinden ein Brot schmieren und sich etwas zu Trinken eingießen. Dabei war die Erfahrung der erschwerten Kommunikation untereinander, ohne Blickkontakt, für alle eine wertvolle Erfahrung.

An einer weiteren Station hatten alle die Möglichkeit, sich im motorischen Bereich unter einer Simulationsbrille zu probieren und so unter erschwerten Bedingungen auf einer Bank zu balancieren, Roller zu fahren, sich einen Ball zuzuwerfen oder -zurollen. Um zu merken, welche Konzentrationsleistungen ein sehbehindertes Kind hierfür benötigt und welchen Mut es aufbringen muss, sich quasi ins „Ungewisse“ zu wagen.

Die ErzieherInnen konnten an einer weiteren Station geeignete und ungeeignete Spiele für sehbehinderte und blinde Kinder kennenlernen und diese selbst ausprobieren.

Die Station „Basale Stimulation“ ermöglichte einen Einblick in basale Anregungen über alle weiteren Sinne. Über Geräusche, Tasterfahrungen, Vibration und weiteren Sinneserfahrungen versuchten wir den ErzieherInnen aufzuzeigen, nicht oder schlecht sehenden Kindern wertvolle Körper- und Umwelterfahrungen zu ermöglichen.

In einer Art Ausstellung verschiedener basaler Fördermöglichkeiten konnten die ErzieherInnen Ideen, für ihre eigene Arbeit im Hinblick auf das eigene Kind in ihrer Einrichtung, aufgreifen.

Nach einer halbstündigen Mittagspause ging es im Stationsverlauf weiter und die ErzieherInnen konnten Ideen für geeignete Spiele und Bücher sammeln und sich bei dem Film "Man sieht sich“ über die sozialen Schwierigkeiten informieren, die eine Sehbehinderung im Kindergarten und dem normalen Alltag mit sich bringt und wie man die Kinder unterstützen kann.

Zum Schluss gab es 2 Bastelangebote, welche die ErzieherInnen nutzen konnten, um ein geeignetes Spielangebot mit nach Hause nehmen zu können. Mit viel Kreativität und Eifer wurde gebastelt und es kamen zahlreiche schöne „Spielkartons“ oder Körperduschen zustande.

Der ereignisreiche, lebendige und ideenreiche Tag ging um 15.30 Uhr mit einer Abschlussrunde zu Ende. Die positiven Rückmeldungen und das Erlebnis der engagierten ErzieherInnen bestärken uns, auch im nächsten Jahr wieder eine Fortbildung in diesem Rahmen anzubieten. Wir freuen uns jetzt schon darauf.

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Elternfortbildung für Eltern mit einem sehbehinderten Kind 28.10.16

„Mit den Augen meines Kindes“

Auch dieses Jahr fand wieder unsere stets gut besuchte Fortbildung für Eltern mit einem sehgeschädigten Kind statt. So kamen am 28. Oktober sechzehn Eltern, deren Kinder unterschiedliche Augenerkrankungen haben, interessiert und motiviert in die Irisschule.

Um 9.00 Uhr startete die FOBI mit einer kleinen Vorstellungsrunde, in welcher die Eltern einen Überblick bekamen, ob ähnlich betroffene Eltern dabei waren, mit denen man in Ausstausch treten kann. Ein anschließender kurzer aber knackiger Theorieteil führte in die grundlegenden Themen und häufigsten Fragen ein.

Schließlich ging es in den Hauptteil des Vormittages, den Praxisteil der Fortbildung, in dem die Eltern wertvolle Erfahrungen unter Simulationsbrillen machen und so den Alltag ihrer Kinder ein wenig nacherleben konnten.

An verschiedenen Stationen konnten die Eltern zum einen motorische Erfahrungen auf dem Roller, balancierend auf einer Bank, mit unterschiedlichen Bällen oder unter der Blindenbinde mit einem Langstock machen. Hier waren die Eltern sehr mutig und testeten vieles aus.

Das Erstaunen und die Ausrufe, die man hören konnte, wie zum Beispiel: "Mein Gott, ich bin total wackelig.“ Oder: „Ich fühl mich ganz unsicher“, usw. machten deutlich, dass es wichtig ist, diese Erfahrungen selbst einmal zu machen, um verstehen zu können, warum sich das eigene Kind vielleicht bei manchen Aktionen verweigert oder sehr ängstlich reagiert.

Zum anderen gab es die Möglichkeit zum Basteln, Schneiden, Ausmalen oder Kleben, um festzustellen, wie viel anstrengender diese feinmotorischen Tätigkeiten mit einer Seheinschränkung sind.

An einer weiteren Station wurden basale Fördermöglichkeiten für kleine oder mehrfach behinderte Kinder vorgestellt und die Eltern bekamen Anregungen für leuchtende und glitzernde Angebote, die im Dunkeln extrem gute Kontraste darstellen und für sehbehinderte Kinder wertvolle Seherfahrungen darstellen.

An einem Bücher- und Spieletisch konnte nach geeignetem Material für das Kind gestöbert werden.

Zum Schluss hatten die Eltern wieder die Möglichkeit etwas zu Basteln und dies für ihre Kinder mit nach Hause zu nehmen. Kartonspiele oder CD-Mobiles standen zur Wahl und mit viel Eifer und tollen Ideen entstanden wieder zahlreiche unterschiedliche, sehr ansprechende Spiele.

Das Engagement, das Interesse und das positive Feedback der Eltern, machen uns die Entscheidung leicht, im nächsten Jahr erneut und gerne eine weitere Eltern-Fortbildung anzubieten.

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Eltern-Austauschabend 14.04.16

Eltern-Austauschabend zum Thema „Geschwisterkinder“

Die Referentin Annerieke Diepholz im Gespräch mit Eltern

Am 14. April trafen sich interessierte Frühförder-Eltern zum Eltern-Austauschabend zum Thema „Geschwister von (seh-) behinderten Kindern“ in der Irisschule. Die Referentin Annerieke (Dipl. Psychologin) vom Bunten Kreis Münsterland gestaltete den gut besuchten Vortragsabend lebensnah und interessant, indem sie die Erfahrungen der anwesenden Eltern mit einbezog.

Die Eltern berichteten über positive und belastende Situationen aus ihrem Alltag mit den Geschwistern und tauschten sich untereinander aus. Frau Diepholz gab Tipps für den Alltag, erzählte anschauliche Beispiele aus ihren beruflichen Erfahrungen und schaffte eine gelungene Verknüpfung aus Vortrag und Gespräch.

Der nächste Eltern-Austauschabend wird im Herbst dieses Jahres in Form eines Stammtisches stattfinden. Wir werden wieder eine Einladung dazu verschicken und freuen uns jetzt schon darauf Sie wieder zu treffen!

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Elternaustauschabend der Frühförderung

Austausch und Kennenlernen bei italienischem Flair

Da sich einige Eltern aus der Frühförderung mehr Austausch untereinander gewünscht hatten, fand Ende Oktober zu diesem Zweck ein erster Elternaustauschabend statt. An einem Freitagabend trafen sich sechzehn interessierte Eltern zu einem entspannten Kennenlernen im Rahmen eines „Italienischen Abends“ in der Irisschule.

Nachdem alle TeilnehmerInnen mit italienischer Musik und Begrüßungscocktail empfangen worden waren, ergab sich eine ausführliche Vorstellungsrunde der Eltern und besonders ihrer Kinder, deren Namen auf Strohhalmfähnchen zu lesen waren.

Drei Kolleginnen des Frühförderteams und eine Kollegin aus dem Gemeinsamen Lernen verteilten sich im Anschluss auf vier Kochgruppen, in denen sowohl fleißig und kreativ geschnibbelt und gekocht, als auch eifrig geredet wurde.

Während des schönen gemeinsamen Essens und im weiteren Verlauf des Abends konnten die Eltern ihre Wünsche und Vorstellungen bezüglich der Gestaltung zukünftiger Elternaustauschabende äußern und aufschreiben.

Der Wunsch nach weiteren Abenden und zwanglosen Treffen im Sinne eines Stammtisches wurde ebenso deutlich wie der Bedarf an Auseinandersetzung mit Themen wie z.B. „Geschwister von sehbehinderten Kindern“.

Wir freuen uns also im Frühjahr wieder auf ein nächstes Treffen. Wie, wo und in welcher Form wird Anfang des Jahres bekannt gegeben!

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ErzieherInnen-Fortbildung November 2015

Volles Haus bei neuer Fortbildung für ErzieherInnen

Zum wiederholten Male, doch in einer neuen, überarbeiteten und verbesserten Form, fand am 9. November unsere Fortbildung für alle interessierten Erzieher und Erzieherinnen statt, die ein sehbehindertes oder blindes Kind in ihrer Einrichtung betreuen.
Die Erzieher und Erzieherinnen kommen gerne und, das merkt man an ihrem Engagement und Interesse, um wertvolle Erfahrungen und Informationen über „Sehbehinderung“ und dem Umgang mit dieser im Kindergartenalltag zu bekommen.
Start war bereits um 9.30 Uhr und die allermeisten der 39 angemeldeten Teilnehmer schafften es pünktlich zur Begrüßung und theoretischen Einführung in das Thema. Bei der Vorstellungsrunde wurde deutlich, aus welchen unterschiedlichen Richtungen die Erzieher kamen und wo unser Frühförderteam überall zur Betreuung der Frühförderkinder unterwegs ist.
Nach der Theorie folgte ausreichend Praxis und wir starteten mit einem Stationslauf, der sehr auf „Mitmachen und Eigenaktivität“ ausgerichtet war. Die Erzieher hatten die Möglichkeit, sich in die Welt eines sehbehinderten oder blinden Kindes hineinzuversetzen und konnten unter Simulationsbrillen schneiden und malen oder erleben, wie unsicher man sich auf einem Bobbycar fühlen kann, wenn man sich von der Umgebung eben keinen guten Überblick machen kann und man sich ins Ungewisse aufmachen muss.

Erprobung von Spielen unter Simulationsbrillen

Die ErzieherInnen konnten an einer weiteren Station geeignete und für sehbehinderte und blinde Kinder ungeeignete Spiele kennenlernen, indem sie diese selbst unter der Simulationsbrille miteinander spielten und feststellen konnten, woran es oftmals im Zusammenspiel von normalsehenden und seheingeschränkten Kindern scheitern kann und welche „Adaptionen“ notwendig und ausreichend sind, damit das gemeinsame Spiel „barrierefrei“ ist.

Unter Schlafbrillen wurden Brote geschmiert (so gut das eben ging) und Getränke eingeschüttet. Schnell wurde allen „blinden“ Teilnehmern bewusst, wie wichtig und hilfreich „Kommunikation“ dabei ist und die „direkte Ansprache“ helfen kann, dass eine Person nicht minutenlang eine Wasserflasche oder ein Glas Marmelade ins Leere reicht, ohne dass der Andere auch nur eine Idee davon hat, dass ihm eben genau dieses angereicht wird. Für uns Frühförderer, wie auch für die Teilnehmer, gab es viele amüsante und aufschlussreiche Momente.

Material für basale Angebote

Bei dem Angebot der „Basalen Stimulation“ konnten alle Erzieher einen Einblick in basale Anregungen über alle weiteren Sinne gewinnen. Über Geräusche, Tasterfahrungen, Vibration, Klangschalen, dem „kleinen Raum“ und weiteren „Sinneserfahrungen“ versuchten wir den Erziehern aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, nicht oder schlecht sehenden Kindern wertvolle Körper- und Umwelterfahrungen zu ermöglichen.
Nach einer erholsamen Mittagspause von einer halben Stunde, in welcher es zu regen Unterhaltungen und wertvollem Austausch kam, ging es lustig weiter.

Filmpräsentation

Nun konnten die Erzieher, wieder im Rotationsverfahren, wertvolle und vielseitige Eindrücke und Anregungen für ihren Arbeitsalltag bekommen. So besuchten sie die farben- und glitzerreiche „Las Vegas-Show“,  durchforsteten den Büchertisch nach geeigneten Angeboten, schauten sich einen Film über „soziale Schwierigkeiten sehbehinderter Kinder“ an oder ließen sich von verschiedenen „Materialtischen“  in Form einer Ideenbörse inspirieren.

Zu guter Letzt gab es noch Zeit, um sich für ein Bastelangebot zu entscheiden, dieses in Ruhe fertigzustellen und es stolz mit nach Hause oder in die Einrichtung zu nehmen.

Unser Gefühl und die positiven Rückmeldungen erlauben uns zu sagen, dass es ein toller und interessanter Tag war, der allen Spaß gemacht hat. Wir freuen uns auf die nächste Fortbildung!

In der folgenden Bildergalerie können Sie weitere Eindrücke von der Fortbildung und ihren Ergebnissen bekommen.

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Frühfördernachmittag 2015

Wunderschöner Frühförder-Nachmittag auf dem „Eikel-Hof“!

Mittlerweile ist unser alljährliches Frühfördertreffen auf dem Hof unserer Kollegin Tina Eikel schon zur liebgewonnenen Tradition geworden. Und so war es auch dieses Jahr, am 28. August, ein fantastischer Tag! Obwohl es an dem Tag davor ohne Pause wie aus Kübeln schüttete, war das Wetter absolut auf unserer Seite!

Gemeinsames Beisammensein der Teilnehmer

Mit 11 Frühförderkindern samt Familien verbrachten wir einen sonnigen Tag mit Reiten, Traktor fahren, Steckenpferde basteln, Singen, Grillen und viel Spaß und tollen Gesprächen.

Verschiedene Spielangebote für „zwischendurch“ gab es zahlreich und wurden gerne genutzt.

Reiten auf Helli

Die Familien hatten teils selbst ihre Helme mitgebracht, so dass jedes  Kind, das wollte, auf Helli (das liebste Pferd der Welt, das auch für das heilpädagogische Reiten zur Verfügung steht) ein paar Runden drehen konnte und seinen Mut und reiterische Fähigkeiten beweisen konnte.

Es wurden auch selbst mit viel Eifer, Geduld und Spucke eigene Steckenpferde gebastelt, mit denen dann ein „schwieriger“ Hindernisparcour mit Hürden und „Wasserloch“ geritten werden konnte. Das „Turnier der Sieger“ 2015 am Schlossplatz, das zur gleichen Zeit stattfand, war nichts dagegen.

Der Traktor mit Anhänger bot gemütlich Platz für alle, die mit wollten und ermöglichte einige lustige, wackelige, tuckernde Runden über die Weide.

Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt und so startete man mit Plätzchen, Café, Saft und Wasser. Zum Abschluss des Tages wurden dann, verdienterweise nach viel Aktion, die leckeren mitgebrachten Salate, Baguettes, Dips und andere Köstlichkeiten der FF-Familien zu Würstchen und Maiskolben verspeist. Dabei kam es zu vielen schönen Gesprächen und die Familien hatten genug Zeit um sich auszutauschen.

Nach einer Abschlussrunde am Schwungtuch und mit einem „Seifenblasenzauber“ fuhren dann alle Familien mit müden, zufriedenen Kindern nach Hause.

Wir freuen uns schon auf den nächsten „Hof-Nachmittag“ im nächsten Jahr.

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