Fotos aus der Berufsorientierung

Berufsorientierung an der Irisschule



Die Berufsorientierung an der Irisschule

Die Berufsorientierung an der Irisschule

Unser Ziel ist, dass jeder Schüler unserer Schule am Ende der 10. Klasse eine berufliche Perspektive hat. Deshalb legen wir in unserer Berufsorientierung Wert auf die rechtzeitige Hinführung zur Berufsfähigkeit und die Einführung in die berufliche Praxis.

Vorrangig ist an unserer Schule die realistische Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten im Hinblick auf die individuelle Sehschädigung.

Deshalb arbeiten wir intensiv mit dem Integrationsfachdienst Münster  (IFD) und der Agentur für Arbeit zusammen und berücksichtigen die Förderangebote zur individuellen Berufswahlplanung von verschiedenen Partnern und Projekten (u.a. Amt für Schule und Weiterbildung der Stadt Münster, Partner für Schule NRW, LWL-Berufsbildungszentrum  für Blinde und Sehbehinderte Soest).

Im Rahmen des Gender Mainstreaming Programms möchten wir spezielle Angebote für Jungen und Mädchen bereitstellen, wie z.B. die Teilnahme am Girls’ Day und am Boys’ Day.

 

Wir beginnen mit der Berufsvorbereitung spätestens in der 8. Klasse in den Fächern Deutsch, Wirtschaftslehre, ITG, Technik/Werken und Hauswirtschaft.

Um einen optimalen Eindruck in die Arbeitswelt und den Berufsalltag zu erlangen, nehmen die Schüler ab Klasse 8 an Schülerpraktika teil. Diese werden im Unterricht intensiv vorbereitet und evaluiert.

Die Klasse 8 nimmt an einem "Schnupperpraktikum" teil.

In den Klassen 9 und 10 werden Schülerbetriebspraktika durchgeführt. Hierbei steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Sehschädigung in Bezug auf die Berufswahl zunehmend im Vordergrund.

 

Ein weiterer Schwerpunkt  der Berufsvorbereitung an unserer Schule  ist die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, die für ein erfolgreiches Bestehen im Berufsleben grundlegend sind:

 

- Alltagskompetenzen                       - Ausdauer

- Teamfähigkeit                                - Konfliktfähigkeit

- Selbstständigkeit                            - Eigenverantwortung

- Kommunikationsfähigkeit                - emotionale  Stabilität

 

Wir fördern die lebenspraktischen Fertigkeiten als Teil der besonderen Schlüsselqualifikationen für unsere sehgeschädigten Schüler, besonders in den Bereichen Neue Medien, Hauswirtschaft und Technisches Werken.

In einem Berufsinformationsabend für Schüler und Eltern der Klassen 8-10 stellen wir unsere Partner vor, erläutern unser Berufsorientierungskonzept und geben Gelegenheit zum direkten Austausch mit allen beteiligten (IFD, Agentur für Arbeit, Betreuer und Lehrkräfte unserer Schule).

 

Die Berufsorientierung gliedert sich in drei Bereiche:
1. die Wunschphase (Klasse 8)
2. die berufliche Orientierung (Klasse 9)
3. die berufliche Entscheidung (Klasse 10)

 

Das Konzept zur Berufsorientierung wird  von den Studien-und Berufsorientierungskoordinatoren jährlich aktualisiert und durch die neuen Angebote und Fördermöglichkeiten der Partner ergänzt.

Die Studien-und Berufsorientierungskoordinatoren der Irisschule sind:

Gisela Albers und Edgar Raufeisen

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Zwei Schüler beim Bewerbungsgespräch (Rollenspiel) Ein Bewerbungsgespräch

Theaterpädagogisches Berufswahltraining

Von der Bühne zum Traumberuf

Von den Brettern, die die Welt bedeuten, hinaus in das Berufsleben – so lautete das Motto eines neuen Angebots der Irisschule LWL-Förderschule Förderschwerpunkt Sehen zum Thema Berufsorientierung. Zwölf sehgeschädigte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8, 9 und 10 vertieften in einem theaterpädagogischen Berufswahltraining ihr Wissen über die Berufswelt, konnten ihre eigenen Kompetenzen erkennen sowie ihre Kommunikations- und Konfliktfähigkeit verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der für sehgeschädigte Menschen schwierigen bewussten Wahrnehmung der eigenen Körpersprache und deren Wirkung auf ihre Mitmenschen.

Betreut von zwei Theaterpädagogen wurden im szenischen Spiel, durch Phantasiereisen und mit anderen Mitteln des Theaters Fragen des Berufsalltags bearbeitet und schwierige Alltagssituationen der sehgeschädigten Mädchen und Jungen thematisiert. Organisiert wurde der „Auftritt Beruf“ von den Berufskoordinatoren Gisela Albers und Edgar Raufeisen. Die Erkenntnisse aus dem Training werden in den Unterrichtsalltag einfließen und so allen Schülern bei der persönlichen Berufsorientierung zu Gute kommen.

Unterstützt wird das neue Theaterangebot durch Fördermittel aus der Initiative „Zukunft gestalten. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“. Die Initiative wird finanziert durch die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und das nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Weiterbildung. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Sozialfonds. Umgesetzt wird Zukunft fördern von der Stiftung Partner für Schule NRW.

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Die Teilnehmer Die Teilnehmer

Berufsorientierungscamp 2010

Schülerinnen und Schüler der IRISSCHULE  LWL Förderschule Förderschwerpunkt Sehen "campen" in der Berufswelt

Wie finde ich meinen Traumberuf? Wo liegen eigentlich meine persönlichen Stärken? Wie arbeite ich gut mit anderen zusammen?  Wie bewerbe ich mich richtig? Und welche Rolle spielt meine Sehbehinderung dabei?

Wichtige Fragen, die sich 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 - 10 der Irisschule, LWL - Förderschule Förderschwerpunkt Sehen sich im Rahmen eines Berufsorientierungscamps stellten.

 Vom 22. - 26.11.2010 lernten die Jugendlichen in Begleitung der Berufskoordinatoren Gisela Albers und Edgar Raufeisen in der Jugendherberge Soest vieles zum Thema Berufsorientierung anschaulich kennen. Außerschulische Trainer des Vereins Catweasel aus Köln coachten die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Vorbereitung auf das Berufsleben.

Während dieser Woche trainierten die Schüler in Rollenspielen, in Teamaktions- und Abenteuerspielen viele Kompetenzen, die für ihre Berufswahl und im Berufsalltag wichtig sind. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei die eigene Sehbehinderung in der beruflichen Orientierung zu berücksichtigen und im Bewerbungsgespräch angemessen einzubeziehen.
Ergänzt wurde das Programm durch attraktive Spiel- und Sport - Events, zum Beispiel durch das Balancieren auf einer hohen Seilkonstruktion, die zwischen zwei Bäumen gespannt war.

Am Elternsprechtag im März werden die jungen Campteilnehmerinnen und –teilnehmer ihre Ergebnisse ihren MitschülerInnen, Eltern, Lehrkräften und Gästen vorstellen. Die Erkenntnisse aus dem Campaufenthalt werden in den Unterrichtsalltag einfließen und so allen Schülern bei der persönlichen Berufsorientierung zu Gute kommen.

 

Möglich wurde das für die SchülerInnen kostenlose Berufsorientierungscamp an der Irisschule durch Fördermittel aus dem Innovationsprojekt „Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten“ der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung.

 

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