Hedwig-Dransfeld-Schule
"Gemeinsam bewegen auf eigenen Wegen"
LWL-Förderschule
Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
Im Schuljahr 2012/13 besuchen 193 Schüler/innen unsere Schule. Davon sind 91 (46,9 %) Schülerinnen und Schüler als schwerstbehindert im Sinne der AO-SF anerkannt. Bei den Behinderungsarten sind neben allgemeinen Entwicklungsverzögerungen mit Auswirkungen in Bereichen der Wahrnehmung und Bewegungskoordination die Gruppe der Cerebralparesen am häufigsten vertreten.
52 der Schülerinnen und Schüler werden im Bildungsgang "Lernen", 139 im Bildungsgang "Geistige Entwicklung" unterrichtet.
Unterricht gemäß des Bildungsganges Grund- und Hauptschule erhalten jeweils 3 unserer Schülerinnen und Schüler
Das Einzugsgebiet der Hedwig- Dransfeld- Schule ist sehr groß und umfasst den Kreis Soest (47%), den Hochsauerlandkreis (18%) , die Stadt Hamm (28%) und den Kreis Unna (7%).
Unsere Schule möchte ihren Schüler/innen einen umfangreichen und vielschichtigen Lern- und Erfahrungsraum zur Verfügung stellen, der es ihnen ermöglicht, erschwerte Entwicklungsbedingungen zu kompensieren, versäumte oder unvollständige Lern- und Umwelterfahrungen nachzuholen, zu erweitern, zu erproben und zu vertiefen. Entsprechend dem spezifischen sonderpädagogischen Förderbedarf unserer Schüler/innen werden die für die allgemeinen Schulen verbindlichen Lernziele und Lerninhalte erweitert, verringert oder verändert. Auch das didaktisch-methodische Vorgehen richtet sich aus am besonderen und individuellen Förderbedarf des einzelnen körperbehinderten Kindes.
Als Aufgabe und Ziel unserer Schule haben wir uns die Selbstverwirklichung in sozialer Integration der Schüler/innen im Rahmen der individuellen Voraussetzung gesteckt. Wir möchten die einzelnen Schüler/innen zur eigenen Lebensbewältigung befähigen und ihnen zu schulischen Abschlüssen gemäß ihres Lern- und Leistungsvermögens verhelfen. Dazu arbeiten wir in der individuellen Förderung mit den Schüler/innen in den Bereichen Motorik, Wahrnehmung, Sprache/Kommunikation, Emotional-/Sozialverhalten und Kognition.
Die Zuordnung zu den einzelnen Richtlinien ist entsprechend dem Lernvermögen der Schüler/innen durchlässig. Ein Schulwechsel an eine andere Schule ist grundsätzlich möglich.
Die Schule für Körperbehinderte ist keine Sackgasse.
Die Klassenbildung erfolgt in der Regel nach Jahrgangsstufen und nicht nach Behinderungsbildern oder Leistungfähigkeit. Eine Klasse soll aus nicht mehr als 13 Kindern bestehen. Eine Klasse ist meistens doppeltbesetzt mit Lehrkräften und/oder Pflegekräften.
Die Klasse bildet mit ihren Schülern/innen und Lehrkräften die wesentliche soziale Bezugsgruppe. In ihr findet der größte Teil des Unterrichtes statt; immer unter Berücksichtigung individueller Lern- und Förderpläne für die einzelnen Schüler. Das heißt, der Unterricht findet oftmals in kleineren Differenzierungsgruppen statt.
Darüber hinaus bilden wir, neben den AGs in der Mittel- und Abschlussstufe, stundenweise klassenübergreifende Lerngruppen besonders für Mathematik, Sprache und für die Förderung Schwerstbehinderter.
Folgende AGs finden in diesem Schuljahr in der Abschlussstufe statt:
Sport, Spiele, Schülerzeitung, Angebote für Schwerstbehinderte, Rollstuhlbasketball und Foto.
Folgende AGs finden in der Mittelstufe statt:
Angebote für Schwerstbehinderte, Hörspiel, Ballspiele, Mädchensport, Sport auf Rädern, Afrika, Schwimmen und Improtheater.
Freiarbeit und Tages- bzw. Wochenplan:
Diese Lernformen ermöglichen einzelnen Schüler/innen in gewissen Zeiten des Stundenplanes ihr Lerntempo und die Lerninhalte im Rahmen von Entscheidungsgrenzen mitzubestimmen. Die Schüler/innen lernen so Entscheidungen zu treffen, selbst gesteckte Ziele zu verfolgen und sich selbst zu organisieren. Die Lehrkraft fungiert als Vorbereiter, Berater und Helfer.
Vorhabenorientierter Unterricht:
Hier arbeiten Schüler(-gruppen) nebeneinander an verschiedenen Aufgaben innerhalb eines Unterrichtsthemas und eines Unterrichtsziels (zum Beispiel: ,Wir legen einen Schulgarten an'). Meist sind dabei mehrere Unterrichtsfächer beteiligt, ordnen sich aber sachlich dem Vorhabenthema unter.
Soziales und kommunikatives Miteinander:
Feste, Feiern, Spiele, Gemeinschaftsaktionen und Unterrichtsfahrten spielen eine wichtige Rolle im Schulalltag unseres Ganztagsbetriebes. Sie bieten Gelegenheit des sozialen Lernens und des Kennenlernens anderer Menschen.
An den langen Tagen können die Schüler gegen einen Kostenbeitrag am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen. Das Mittagessen wird von der Firma Uffelmann in Witten geliefert.
Alle Klassen verfügen über mindestens einen Computer mit Intra- und Internetzugang. An Software stehen unterschiedliche Lernprogramme (Lernwerkstatt, Budenberg, Blob, Audiolog, Momo, Aladin) sowie Programme mit unterschiedlichen Schulschriften zur Verfügung. Einige Computer sind zusätzlich mit einem speziellen Joystick und Feuerkopf als Alternative zur Ansteuerung per Maus ausgestattet. Darüber hinaus steht ein Tastaturersatz (Intellikey) zur Verfügung, der es ermöglicht, SchülerInnen eine vereinfachte bzw. minimalisierte Tastaturansicht anzubieten, die insbesondere Kinder mit Einschränkungen im Bereich der visellen Wahrnehmung eine große Hilfe darstellt.
Jeder Klassenraum verfügt darüber hinaus über einen Stahlträger im Deckenbereich, der es ermöglicht, Lagerungen für Schwerstbehinderte, Schaukeln u.ä. anzubringen.
Neben den Räumen für Ergo- und Physiotherapie und einem Psychomotorikraum, existieren folgende Fachräume:
- ein Musikraum
- ein Werkraum
- ein Kunstraum
- ein Raum für Naturwissenschaften
- ein Raum für Kommunikationsförderung
- ein Snoezelenraum
- ein Bewegungsbad
- eine Turnhalle
- eine Lehrküche.
Darüber hinaus können zwei Pausenhöfe, der Snoezelenraum als Ruheraum, sowie die Eingangsbereiche der beiden Schulgebäude zur Pausengestaltung und für Schulfeiern genutzt werden.
Letzte Änderung an dieser Seite: 20.03.2013, 11:35
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(Sonderschulrektor)
Benedikt Abel
(Sonderschulkonrektor)
Sekretariat:
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