„Es war auf jeden Fall ein voller Erfolg. Nicht nur das Turnier selbst war klasse, auch der Rahmen stimmte,“ sind sich Salih Akhan und Armin Arif Schmitz einig. „Es stimmte einfach alles: die Mitarbeiter waren offen und hilfsbereit, das Hotel war großzügig und behindertengerecht eingerichtet, und es blieb genug Zeit, um Kontakte zu pflegen. Alle haben sich geduzt, es war eine lockere Stimmung.“
Showdown wird im LWL-Berufsbildungswerk Soest seit ungefähr einem Jahr gespielt und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Mit dem Schwung der Deutschen Meisterschaft wird nun eine AG eingerichtet, die einen regelmäßigen Spielbetrieb sicher stellen wird. Das BBW Soest strebt an, ein offizieller Showdown-Standort zu werden.
Gerd Franzka aus Lübben an der Spree hat die Sportart Showdown 2002 in Deutschland eingeführt. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) fördert die Verbreitung der Sportart in Deutschland durch ein Projekt. Der Verantwortliche für Showdown beim internationalen Blindensportverband (IBSA) Krister Olenmo, der als Gast bei der DM anwesend war, erklärte in Rheinsberg, dass er sich dafür einsetzt, dass Showdown ab dem Jahr 2020 eine Disziplin der Paralympics wird.