Zum vierten mal seit 1996 legt das BBW Soest Zahlen zur Erwerbssituation seiner Absolventinnen und Absolventen vor. Fazit: Während von 1988 bis 2003 die durchschnittliche Erwerbsquote der Absolventinnen und Absolventen bei 73 % lag und damit der Erwerbsquote der allgemeinen Bevölkerung entsprochen hat, sind die zahlen seit 2004 deutlich schlechter geworden. Insbesondere Absolventinnen und Absolventen des Berufsfeldes „Wirtschaft und Verwaltung“ haben in den vergangenen Jahren größere Schwierigkeiten, eine Arbeitsstelle zu finden.
Im Durchschnitt waren am 1. März 2007 59,5 % aller Absolventen der Jahrgänge 1999 – 2006 erwerbstätig. Während die Zahl derjenigen Absolventinnen und Absolventen, die dem Arbeitsmarkt aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung standen, annähernd gleich geblieben ist, stieg die zahl der erwerbslosen um ca. 10 %.
Im unterschied zu früheren Erhebungen fällt auf, dass seit 2004 keine Erhöhung der Erwerbsquote im zweiten und dritten Jahr nach der Entlassung mehr festzustellen ist. Die Ursache hierfür wird in einer veränderten Arbeitsweise bei der Agentur für Arbeit sowie der neuen Schnittstelle zu den Institutionen nach dem SGB II (Harz-4-Arbeitsgemeinschaften) gesehen. Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Bewerberstatus der AbsolventInnen
