Köln/Berlin/Soest – In den Jahren 2009 und 2010 hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke zusammen mit dem Institut der Deutschen Wirtschaft eine breit angelegte Studie zum Erwerbsstatus von Absolventinnen und Absolventen der Berufsbildungswerke durchgeführt. Im Mittelpunkt der Studie stand die Fragestellung des wirtschaftlichen Nutzens beruflicher Rehabilitation junger Menschen. Das LWL-Berufsbildungswerk Soest war eines von 11 Berufsbildungswerken, die an der Untersuchung teilgenommen haben.
Für das BBW Soest war das wichtigste Ergebnis: 74,5 % der befragten Absolventinnen und Absolventen sind berufstätig und sichern ihren Lebensunterhalt durch eigenes Einkommen. Damit werden die Ergebnisse der Nachbefragungen bestätigt, die das BBW Soest in den Jahren 1996, 200, 2003 und 2007 in eigener Regie durchgeführt hat.
Bestätigt hat sich allerdings auch die Erfahrung, dass es für blinde und sehbehinderte junge Menschen schwerer ist als für andere Arbeitsuchende, einen passenden Arbeitsplatz zu finden: Während es im Durchschnitt 34,8 % der Befragten gelang, sich direkt nach Abschluss einer Berufsausbildung im BBW in eine Erwerbstätigkeit zu integrieren, waren es zunächst nur 25,5 Prozent der Absolventen des BBW Soest.
Über die nachfolgenden Links finden Sie die Berichte über die Untersuchung:
