LBA - vernetzt:

Seit Einführung des Betreuungsrechtes im Jahr 1992 hat sich dieses Rechtsinstrument kontinuierlich fortentwickelt. Das im Jahr 1999 in Kraft getretene 1. Betreuungsänderungsgesetz (1. BtÄndG) sowie das seit 2005 geltende 2. Betreuungsrechtsänderungsgesetz (2.BtÄndG) sind Ausdruck und Ergebnis dieses Anpassungsprozesses. 2009 gab es mit dem 3. Betreuungsrechtsänderungsgesetz zum Themenkomplex „Patientenverfügungen“ erneut Änderungen im Betreuungsrecht.

Im Hinblick auf die Fortentwicklung und Stärkung des Betreuungsrechtes sowie aus Gründen der Qualitätsentwicklung ist eine regionale und überregionale Vernetzung unverzichtbar. Das Landesbetreuungsamt arbeitet daher u.a. mit folgenden Institutionen kooperativ zusammen:

  • Arbeitsgemeinschaft der örtlichen Betreuungsstellen in Westfalen-Lippe
  • Betreuungsstellen in Westfalen-Lippe
  • Fachausschuss für Betreuungsangelegenheiten (Fachausschuss IV) der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS)
  • Landschaftsverband Rheinland (LVR)
  • Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW (MAiS)
  • PEA e.V. (Institut für angewandte Wissenschaft zur Förderung der Lebenssituation von Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz)
  • Unterausschuss Betreuungsrecht der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in NRW
  • Betreuungsgerichtstag e.V. (BGT e.V.)

Die Zusammenarbeit / Vernetzung findet Ausdruck in regelmäßigen Treffen zum Austausch von Informationen, zur Anpassung von Arbeitsgrundlagen, zur Entwicklung von Standards etc.