Die EDV-basierte Dokumentation der psychiatrischen Pflege im LWL

POK-Pflegedokumentation

Mit der Einführung eines einheitlichen Krankenhausinformationssystems haben sich die Kliniken im LWL 2003 auf eine einheitliche Pflegedokumentation verständigt. Der Arbeitskreis der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren folgte dabei den Empfehlungen einer Arbeitsgruppe, die mit den „PFLEGEORDNUNGSKATEGORIEN“ (kurz POK) eine eigene Systematik der Pflegedaten entwickelte. Ziel war und ist eine alltagsnahe, praktikable, verständliche und übersichtliche Dokumentation psychiatrischer Pflegethemen. Eine fortlaufende inhaltliche Aktualisierung ist gewährleistet, relevante Pflegedaten sind kodiert und somit auswertbar.

Die Pflegedokumentation nach POK umfasst

  • die Ordnungsstruktur für die Pflegedaten,
  • umfängliche Textbausteine als Dokumentationshilfe für das Assessment,
  • die (kodierte) Liste der Pflegediagnosen (mit Spezifizierungsbausteinen sowie Textbausteinen für Einflussfaktoren, Symptomen, Ressourcen und ggf. Zielen) und
  • die (kodierte) Liste mit Pflegemaßnahmen.

Die POK-Pflegedokumentation innerhalb des Krankenhausinformationssystems bietet

  • unterschiedliche Übersichten,
  • die Möglichkeit, Pflegemaßnahmen als 'Therapieeinheiten' im Sinne des OPS zu planen,
  • Tools für das Abzeichnen der Durchführung (mit automatisierter Generierung von Verlaufseinträgen),
  • das Durchführen der Evaluation,
  • zusätzliche Dokumente (z.B. für Assessmentinstrumente) und Formulare (z.B. Sturzprotokoll),
  • das Anzeigen relevanter Infos anderer Berufsgruppen auf Pflegeseiten und umgekehrt sowie
  • diverse Auswertungsmöglichkeiten.

Zusätzlich unterstützten Tooltipps und Arbeitshilfen v.a. weniger erfahrene Pflegekräfte bei der Durchführung des Pflegeprozesses und der Dokumentation.

Als nähere Informationen über die POK-Pflegedokumentation finden Sie

Für Ihre Fragen stehen Ihnen die Projektbeauftragten Pflegedokumentation der LWL-Kliniken zur Verfügung.