Therapieangebote

Integrierte Versorgung: ''Behandlung aus einer Hand''

Damit wird eine Versorgung bezeichnet, die insbesondere stationäre und ambulante Behandlung stärker vernetzt und die Zusammenarbeit verbessert. Niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten können gemeinsam mit der Klinik eine medizinische Versorgung "aus einer Hand" anbieten. Die bisher starke Trennung zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich soll hierdurch überwunden werden. So erstellt der stationäre Arzt und der ambulant behandelnde Arzt gemeinsam einen mit dem Patienten abgestimmten Gesamtbehandlungsplan. Der Gesetzgeber erhofft sich durch die enge Kooperation zwischen Kliniken, niedergelassenen Ärzten und Rehabilitationseinrichtungen eine Verbesserung der Behandlungsqualität, die letztendlich auch Kosten einspart. 

Die Teilnahme an der Integrierten Versorgung, über die der Patient selbst (freiwillig) entscheidet, bietet insbesondere folgende Vorteile für den Patienten:

  • Alle Behandlungsprozesse, insbesondere zwischen ambulanter und stationärer Behandlung, sind aufeinander abgestimmt.
  • Die enge Zusammenarbeit ermöglicht einen kontinuierlichen und umfassenden Informationsaustausch.
  • Die Behandlungsqualität steht an erster Stelle, d.h. die Beteiligten verpflichten sich zu hohen Qualitätsstandards.
  • Der Behandlungsablauf wird von allen Beteiligten gemeinsam mit dem Patienten abgestimmt.
  • Die Zusammenarbeit gewährleistet, dass der Patient nach der stationären Behandlung schnell einen Anschlusstermin beim ambulant behandelnden Arzt erhält.

Wir behandeln selbstverständlich Patienten aller Krankenkassen. Zusätzlich haben wir mit einigen Krankenkassen für bestimmte Erkrankungen gemeinsam das Integrierte Versorgungsmodell umgesetzt. 

Mit der Techniker Krankenkasse haben wir für die Erkrankung "Depression" integrierte Versorgungsmodelle an folgenden Standorten umgesetzt: