Das Foto zeigt zwei Frauen.

Stationäres Wohnen

Gemeinsam leben - einzeln betreut

Im Rahmen des stationären Wohnens leben Menschen mit Behinderungen gemeinsam in Wohngruppen unter einem Dach. Dabei wird zwischen verschiedenen Wohnangeboten für Menschen mit einer geistiger Behinderung, einer psychischen Behinderung oder einer Abhängigkeitserkrankung differenziert.

Fachlich ausgebildete und geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten die Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag und helfen, den Tag zu organisieren und sinnvoll zu strukturieren. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden "rund-um-die-Uhr" betreut, da sie zu einem selbstständigen Leben (noch) nicht fähig sind. Die enge Betreuung gibt ihnen den notwendigen Halt, den sie zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit und Fähigkeiten benötigen. Die gezielte, individuelle Förderung verleiht ihnen nach und nach mehr Selbstvertrauen und Eigenständigkeit und fördert damit ihre Inklusion.

Ein ganz normaler Alltag

Tipps und Anregungen zur Tagesgestaltung gehören ebenso zum Wohngruppenalltag, wie die Motivation zur Arbeit / zum WfbM-Besuch, das Trainieren lebenspraktischer Tätigkeiten oder die Übernahme von Verpflichtungen innnerhalb des Zusammenlebens. Ausgleichend stehen laufend gemeinsame Freizeitaktivitäten auf dem Programm, um neue Eindrücke zu gewinnen, Impulse zu vermitteln und soziale Kompetenzen zu fördern.
Das Foto zeigt einen malenden Mann.

Ergänzt wird das stationäre Wohnen durch die Angebote der Tagesstruktur und der Arbeitsförderstätten. Sie stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern sowohl in ihrer WG, als auch außerhalb zur Verfügung. Der vorrangige Besuch einer WfbM ist selbstverständlich und wird ausdrücklich unterstützt.

Innerhalb des LWL-PsychiatrieVerbundes Westfalen bieten alle 10 LWL-Wohnverbünde stationäre Wohnangebote an. In einigen LWL-Wohnverbünden besteht die Möglichkeit, im Rahmen des Kurzzeitwohnens zeitlich vorrübergehend in den stationären Wohnbereich aufgenommen zu werden.