Kurzzeitwohnen
Eine kleine Auszeit und Entlastung
Viele Menschen mit einer Behinderung, psychischen Erkrankung oder einer Abhängigkeitserkrankung leben (noch) gemeinsam mit ihren Eltern bzw. ihren Familien in einem Haushalt. Obwohl sie zur Familie gehören und der Umgang mit ihnen vertraut ist, kann das alltägliche Zusammenleben für die Eltern bzw. Bezugspersonen zu emotionalen Problemstellungen führen. Insbesondere, wenn der behinderte oder psychisch kranke Angehörige auffällige Verhaltensweisen an den Tag legt, die nicht vorhersehbar oder verständlich sind. Das familiäre Gleichgewicht gerät aus den Fugen und kann schließlich für alle Familienmitglieder zu einer Belastung werden.