Das Foto zeigt zwei Personen in der Küche.

Dezentrale Außenwohngruppen

Mehr Selbstständigkeit (er)leben

Im Vergleich zum stationären Wohnbereich können die Bewohnerinnen und Bewohner der Außenwohngruppen (AWG) im Sinne ihrer Inklusion in der Gesellschaft mehr Selbstständigkeit (er)-leben. Sie wohnen in Kleingruppen zusammen und nehmen mit einem höheren Maß an Eigenverantwortung das Alltagsleben selbst in die Hand. Die Betreuungsintensität durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nimmt nach und nach ab. Die häufig in Wohngebieten gelegenen AWG unterstützen die Integration der Menschen mit Behinderungen und ebnen ihnen den Weg zu einem "normalen Leben".

Haushalt, Hobby und Beruf

Die räumliche Abgrenzung zu den stationären Wohngruppen ist bewusst und bestärkt die gewünschte Eigenständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner in der AWG . Beispielsweise werden Einkäufe selbst organisiert, Mahlzeiten gemeinsam zubereitet oder die Haushaltsführung von den Bewohnerinnen und Bewohnern übernommen. Ebenso werden sie darin bestärkt, eigene Interessen zu entwickeln oder einer beruflichen Tätigkeit, z. B. in einer WfbM, nachzugehen.

 

Tagesstruktur

Vielfach besuchen die Bewohnerinnen und Bewohner eine WfbM. Sollte dies nicht bzw. noch nicht möglich sein, so stehen alternativ aber nachrangig auch den Bewohnerinnen und Bewohnern der AWG die tagesstrukturierenden Angebote und die Arbeitsförderstätten zur Verfügung. 

Innerhalb des LWL-PsychiatrieVerbundes Westfalen bieten 9 LWL-Wohnverbünde Wohnmöglichkeiten in Außenwohngruppen an: